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Berlin: Tierheim-Prozess endet mit Vergleich

Berlin (aho) – Im Prozess um finanzielle UnregelmĂ€ĂŸigkeiten und mutmaßliche Unterschlagungen von Spendengeldern im Berliner Tierheim zahlt der frĂŒhere Leiter Volker Wenk 75.000 Euro plus Zinsen an den Berliner Tierschutzbund. Das berichtete jetzt der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

Mit diesem Vergleich sei der Zivilprozess am Berliner Landgericht beendet, wird im rbb eine Gerichtssprecherin zitiert. Der Beklagte zahle zwar die Summe, bleibe aber bei seinem Standpunkt. Wenk und seine Frau hatten ĂŒber ihre AnwĂ€lte die VorwĂŒrfe wie Veruntreuung, Zahlung ĂŒberhöhter GehĂ€lter, Spendenmissbauch und UrkundenfĂ€lschung zurĂŒckgewiesen. In dem Zivilverfahren hatte das Tierheim zunĂ€chst knapp 200.000 Euro gefordert.

Noch kein Prozesstermin fĂŒr das Strafverfahren

Offen ist noch ein Strafverfahren gegen Wenk, seine Frau sowie weitere Ex-Tierheim-Mitarbeiter wegen Untreue. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft waren bereits Mitte 2006 abgeschlossen worden. Die Anklage sei inzwischen zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet, so die Sprecherin weiter. Ein Prozesstermin stehe aber noch nicht fest. Zu der langen Wartezeit hieß es, das Landgericht habe Verfahren vorziehen mĂŒssen, in denen Angeklagte in Untersuchungshaft sitzen.

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