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Staupe in den Wäldern der Ostschweiz

St.Gallen  (aho) – Bei zahlreichen Füchsen und Dachsen aus den Kantonen Graubünden und St.Gallen sowie aus dem Fürstentum Liechtenstein sind in den letzten Wochen Infektionen durch das Staupevirus nachgewiesen worden. Das berichtet das St. Galler Amts für Natur, Jagd und Fischerei. Hundehaltern wird empfohlen, den Impfschutz ihres Hundes zu überprüfen.

Zahlreiche Füchse und Dachse sind bereits schwer am Staupevirus erkrankt. Sie mussten erlegt werden oder wurden tot aufgefunden. Erkrankte Tiere fallen durch ihr verändertes Verhalten (mangelnde Scheu, Apathie) auf. Wenn Verdachtsfälle beobachtet werden, ist es wichtig, diese dem zuständigen Wildhüter sofort zu melden, so das Amt.
Gemäß dem Institut für Tierpathologie an der Universität Bern breitet sich zurzeit von Osten her eine Staupe-Epidemie aus. In Österreich werden schon seit einem Jahr Staupefälle beim Wild beobachtet. Weitere Fälle in der Schweiz und eine Ausbreitung Richtung Westen sind zu erwarten.
 
Staupe ist eine Viruserkrankung, die insbesondere bei Hunde- und Marderartigen (Hund, Fuchs, Dachs, Marder, Iltis, Wiesel) vorkommt. Sie ist hoch ansteckend und verläuft bei Hunden in der Regel tödlich. Die Übertragung erfolgt meistens durch direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder indirekt über Futter, Wasser und Gegenstände, die mit Sekreten oder Ausscheidungen verunreinigt sind. Bisher wurde noch keine Übertragung des Staupevirus von Wildtieren auf Haushunde beobachtet. Diese ist aber nicht auszuschließen.
 

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