„Pro Animale“ zieht Klage zurück: Tierherberge bleibt geschlossen
Offenburg (aho) – Die vom Landratsamt wegen Verstößen gegen das Tierschutzrecht geschlossene Tierherberge von „Pro Animale“ in Hornberg bleibt geschlossen. Im Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgericht Freiburg hat der Verein „Pro Animale – Tiere in Not“ seine Klage gegen die Schließung der Einrichtungen durch das Landratsamt Ortenaukreis zurückgenommen. Das Verwaltungsgericht hat daraufhin das Verfahren eingestellt.
Das Landratsamt Ortenaukreis hatte im Juli 2008 die Schließung der Tierherberge veranlasst. Bei Kontrollen hatte die Behörde insbesondere Verstöße gegen Einfuhrbestimmungen von Hunden und Katzen aus dem Ausland festgestellt. Außerdem stand den Tieren in der Einrichtung nicht genügend Platz zur Verfügung und in der Tierherberge war kein sachkundiges Personal tätig. „Für mehr als 100 Hunde und 40 Katzen aus den verschiedensten Ländern gab es keinen ausgebildeten Tierpfleger„, berichtete Michael Loritz, Ordnungsdezernent beim Landratsamt Ortenaukreis in einer Presseinformation. „Deshalb mussten wir die Organisation „Pro Animale e.V.“ als unzuverlässig einstufen und die Betriebserlaubnis für die Tierherberge in Hornberg entziehen.“ Gegen die Verfügung hatte „Pro Animale“ Widerspruch eingelegt und zunächst gegen den Widerspruchsbescheid des Verwaltungsgerichts Freiburg Klage erhoben.
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aho_Grosstiere

6 Kommentare, Kommentar oder Ping
kozeschnik
Ein sehr einseitige Berichterstattung. Es wäre schön gewesen, hätten Sie erwähnt wie die Berechnung des angeblichen “Platzmangels” zustande gekommen ist. Im Gegensatz zu anderen Tierschutzorganisationen, haben alle Tiere hier große Ausläufe. Die Schlaftribünen wurden nicht in die Berechnung mit einbezogen. Eine Farce! Hintergrund ist der Wunsch hier Geld zu verdienen. Das gepachtete Land sollte bebaut werden, hier passt natürlich nicht der noch lange laufende Pachtvertrag. Ein Blick in eine Pro Animale Station lässt alle Kritiker verstummen. Mit Ihrer einseitigen Berichterstattung zerstören Sie ein Lebenswerk einer vorbildlichen Tierschützerin die allen anderen Tierschützern gezeigt hat, nicht nur Tiere in ein neues Heim zu vermitteln, sondern die Hilfe vor Ort ( Türkei, Russland, Spanien, Griechenland und Polen) ist der Weg das Tierelend zu beseitigen. Tausende Tiere verdanken Pro Animale ihr Leben, was haben Sie dazu beigetragen.
MfG
John Kozeschnik
03.12.09
Bur
Ich kann mich Herrn Kozeschnik nur anschließen! Ich unterstütze Pro Animale schon fast seit seinem Bestehen und bin völlig überzeugt von der aufopernden Arbeit der Gründerin, ihrer Tochter und den vielen Helfern! Ihre grundlosen und haltlosen Unterstellungen zerstören Hoffnungen und setzen einen unnötigem Präzidensfall!
Die Leidtragenden dieses Politikum’s sind wieder einmal die Tiere, die ja aus der Sicht der Behörden eh “nur eine Sache” sind.
Ich hoffe, daß es Ihnen allen scher fallen wird in der Zukunft noch in den Spiegel gucken zu können.
Christine Bur
13.01.10
Rottler
Ich kann mich den beiden nur anschließen !!!!!!
Ich selbst habe in Hornberg ein Praktikum gemacht und kann nur bestätigen dass es den Tieren dort sehr gut ging !!!!
S.Rottler
15.01.10
Jörg Gaiser
Ich bin seit vier Jahren Mitglied bei ProAnimale und habe allergrössten Respekt vor der Arbeit von Johanna Wothke und ihrem Team. Die Damen und Herren von Behörde und Gericht haben wahrscheinlich nicht die gerigste Ahnung wie kräfteraubend und nervenzehrend die Arbeit von Pro Animale ist. Umso bedauerlicher und ärgerlicher ist es dass mal wieder Geld und Lobbyismus dominieren und unschuldige Lebewesen und die die sich für diese einsetzen das Nachsehen haben. Für mich persönlich sind Frau Wothke und ihr Team so etwas wie`Helden unserer Zeit`. J.Gaiser
31.01.10
Dr.Hannes Cohnert
Jeder, der einmal ein Tierheim von pro animale beuscht hat weiß, daß die hier wiedergegebenen Vorwürfe völlig haltlos sind. Frau Wothke, Ihre Tochter Natascha und alle anderen mir persönlich bekannten Mitarbeiter von pro animale sind in höchstem Maße integer und engagiert bis zur Selbstaufgabe. Ihre Arbeit verdient höchsten Respekt, der Vorwurf des “professionellen Tierhandels” ist absurd. Für die Betreiber von aho: Fahren Sie einmal nach Markgrafpieske oder in ein anderes Tierheim von pro animale. Machen Sie sich selbst ein Bild, bevor Sie die Verleumdungen aus der Presse unkommentiert weitertragen.
21.04.10
christa gottschalk
wir haben zwei hündinnen aus moskau – tötungsanstalt – von pro animale vor 10 jahren übernommen. beide hunde wurden in einer pflegestelle in rudelhaltung bis zur vermittlung aufgenommen. die arbeit, die dort mit beiden stark traumatisierten hunden geleistet wurde, kann mit geld nicht aufgewogen werden. wir haben noch 3 jahre eine hundeschule besucht, um unsere hunde zu verstehen. wir haben gerne geld gespendet, um die arbeit von pro animale zu unterstützen und das elend einiger tiere zu lindern – elend, dass von menschen verursacht wurde !!!!! – es ist traurig, das wieder einmal wirtschaftliche interessen gesiegt haben und kreaturen, die nur eine kleine lobby haben, den kürzeren zogen.
04.07.10
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