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Animal Hoarding: 84 Katzen in einer völlig verdreckten Mietwohnung

Teningen (aho) – Tierschützer haben in Teningen insgesamt 84 Katzen – darunter 56 Jungtiere – aus einer völlig verdreckten und stinkenden Mietwohnung geborgen. Das Veterinäramt hat gegen die überforderte Halterin ein Katzenhaltungsverbot erlassen. „Ich habe schon viel erlebt, aber so etwas noch nie“, schilderte eine Tierschützerin die Zustände: Übler Gestank schlug den Besuchern entgegen, die Wohnung war übersät mit Katzenkot und vergammeltem Futter. Überall fanden sich verwahrloste Katzen mit unzähligen Babys, teilweise in Kartons, auf dem Sofa, hinter dem Badezimmerschrank, in den Schubladen der Einbauschränke – ein betagter Kater steckte sogar eingeklemmt hinter dem Kühlschrank.
Für das Veterinäramt waren die Frau und ihr Lebensgefährte „alte Bekannte“, so die Badische Zeitung. Gegen sie war nach ähnlichen Vorfällen in Waldkirch und Windenreute bereits ein Katzenhaltungsverbot verfügt worden. Mehrmals hatten sich die Tierhalter jedoch erfolgreich den regelmäßig angeordneten Kontrollen durch einen Amtstierarzt entzogen und auch auf Anfragen falsche Angaben gemacht.

Der amtliche Besuch mit Polizeiunterstützung am vergangenen Donnerstag kam gerade noch zur rechten Zeit. „Das war eine Zeitbombe“, so Wolfram Martens, Leiter des Veterinäramtes im Gespräch mit der Badischen Zeitung, „14 Tage später und wir hätten ein Großteil der Tiere nicht mehr retten können“. Vor allem die 56 Jungkatzen hatten keinerlei Impfungen oder medizinische Versorgung, litten aber teilweise bereits an Parasiten und Katzenschnupfen: „Die wären umgefallen wie die Fliegen, wenn sich da die Katzenseuche ausgebreitet hätte“.

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