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Appell: Keine streunenden Tiere aus dem Urlaub mitbringen – Unterstützung der dortigen Tierheime sinnvoller

Wiesbaden (aho) – Hessens Urlauber sollten darauf verzichten, streunende Tiere aus ihrem Auslandsurlaub mit in die Heimat zu nehmen. Das hat der für Tierschutz zuständige hessische Staatssekretär Mark Weinmeister am Montag in Wiesbaden erklärt.

„Oft fehlen wichtige Impfungen oder Gesundheitsvorsorgemaßnahmen bei den Tieren. Zudem leiden streunende Tiere häufig unter Infektionskrankheiten oder Wurmbefall. Das führt dann dazu, dass sie in der Quarantäne-Station landen“, sagte Weinmeister. Dort müssten die Tiere lange bleiben oder in Einzelfällen an den Herkunftsort zurück geschickt werden. „Damit ist niemanden geholfen“, so der Staatssektetät in einer Presseinformation. Wer den dortigen Tieren wirksam helfen möchte, sollte die Tierheime und Tierschutzvereine in diesen Ländern unterstützen. Diese kümmern sich um streunende Tiere. Wer sich gar dafür entschieden habe, ein Tier anzuschaffen und für dieses zu sorgen, solle die heimischen Tierheime unterstützen. „Diese Tiere sind nachweislich gesund und freuen sich auf ein neues zu Hause“, so Weinmeister.

3 Kommentare, Kommentar oder Ping

  1. Manuela

    Leider sitzen die armen Streuner Hunde und Katzen in keinem Tierheim,sondern in Tötungsstationen ,wo sie nach kurzer Zeit hingerichtet werden.Ich kann nur Empfehlen sich an große Orgas im Urlaubsort zu wenden z.b. ETA ,die alles unternehmen ,damit das Tier dort nicht ermordet wird.In Griechenland werden sie oft vergiftet oder angezündet und in der Türkei landen sie lebendig in der Müllpresse.Am besten man boykottiert diese Länder sowieso ,bis es ein einheitliches Tierschutzgesetz in der EU gibt,was auch durchgesetzt wird.Aber der Fall,wie ein griechsicher EX Polizist in Olympia sein Pferd hinter einem Auto zu Tode schleifte,ist das beste Beispiel!Der Teufel hat für die Tiere dort keinen Klumpfuß und Hörner,er hat ein Menschengesicht….Im bringen werden die Hunde von den Orgas geimpft,gechipt,entwurmt unt untersucht.Jede Seele zählt…

  2. Gallus Gallus

    Während der Urlaubssaison werden die Tiere als niedlich vor den Hotels geduldet, danach geht das Gemetzel los.
    Erschossen, angezündet, vergiftet, erhängt.
    Es kann nur einen Weg geben, boykottieren dieser Länder.
    Aber sind wir besser?
    Wir kaufen unsere Haustiere billig beim Massenzüchter,
    das Fleich kann nicht billig genug sein, was wir im Supermarkt kaufen.
    Unsere Politiker machen Gesetze für Massentierhalter und gegen artgerechte Kleinerzeuger, machen es Bioerzeugern über Gebür schwer. Marktbereinigung und Lobbyismus sagt man allgemein dazu.
    Kampfhundegesetze in Thüringen und Dänemark.
    Diese Liste gilt es unendlich fort zu scheiben.
    Durch die Domestikation von Haustieren wurde für unsere Ahnen Zeit frei, für Kultur, somit wurde unser Hirn in die Lage versetzt zu wachsen, weil es gefordert wurde. Nur durch die Haustierwerdung wurde Zeit frei für eben diese Entwicklung.
    Was uns verloren gegangen ist, ist der würdevoll Umgang mit der Kreatur. In allen Bereichen, von der Hähnchenmast angefangen und beim Haustier aufgehört.
    Das Herbringen dieser Tiere ist sicher keine Lösung des Problems, jedoch kenne ich einige dieser Südländerhunde PERSÖNLICH, sie sind es alle wert, dass einzelne Menschen Strapazen auf sich genommen haben und sie der Maschinerie der jeweiligen Länder entrissen haben. Scherlich benötigen Tierschutzvereine vor Ort Mitttel, Konzepte und Hilfen.

    Tierheime in Deutschland brauchen eine Politk, die es garnicht erst notwendig macht, dass Tiere dort abgegeben werden, oder ausgesetzt werden. Und Tierheime in Deutschland hätten schon genügend Mittel zur Verfügung, wenn alle Gemeinden auch für ihre Fundsache Tier in erforderlichem Maße aufkommen würden.

  3. „Was uns verloren gegangen ist, ist der würdevoll Umgang mit der Kreatur.“

    Das trifft es gut… Und ich gehe weiter als Manuela: Angesichts dessen, was in unserer Welt passiert, hat der Teufel wohl überall ein Menschengesicht…

Reply to “Appell: Keine streunenden Tiere aus dem Urlaub mitbringen – Unterstützung der dortigen Tierheime sinnvoller”

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