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Ennepe-Ruhr-Kreis: Fall von ansteckender Blutarmut bei Pferden

 Schwelm (aho) – In Wetter/Ruhr ist ein Pferd an der ansteckenden Blutarmut erkrankt und musste eingeschläfert werden. Das Veterinäramt des Ennepe-Ruhr-Kreises (Nordrhein-Westfalen) hat den betroffenen Betrieb gesperrt, die insgesamt 83 Pferde dürfen das Betriebsgelände nicht verlassen. Anhand von bereits vorliegenden Blutproben wird momentan untersucht, ob weitere Tiere infiziert sind. Die entsprechenden Untersuchungsergebnisse sollen Anfang der Woche vorliegen. „Zusätzlich haben wir um den Betrieb einen Sperrbezirk von einem Kilometer eingerichtet. Darin befinden sich im Bereich Wetter Esborn/Oberwengern neun weitere Betriebe mit rund 120 Pferden. Auch diese dürfen die Betriebe nicht verlassen und auch bei ihnen werden wir Blutproben nehmen“, erläutert Dr. Peter Richter, Amtstierarzt des Ennepe-Ruhr-Kreises. Der Sperrbezirk wird zunächst für drei Monate bestehen bleiben.

In den vergangenen Monaten waren mehrere Pferde in Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen an der Blutarmut erkrankt. Die Tiere waren ohne die vorgeschriebenen Tiergesundheitsbescheinigungen von Rumänien nach Deutschland gebracht worden. „Während die ansteckende Blutarmut in Deutschland in den vergangenen Jahren selten aufgetreten ist, waren in Rumänien allein im vergangenen Jahr mehr als 11.000 Pferde betroffen“, beschrieb Dr. Richter die Problematik. Für das in Wetter verstorbene Pferd stellt er aber unmissverständlich klar: „Das Tier stammt aus Nordrhein-Westfalen und hat den Betrieb in Wetter seit mehreren Jahren nicht verlassen.“

Hygiene unerlässlich

Um einer weiteren Verbreitung der Seuche entgegen zu wirken, fordert das Veterinäramt alle Personen, die in irgendeiner Weise mit der Behandlung von Pferden befasst sind, dazu auf, notwendige und ihnen bekannte Hygienevorschriften in ganz besonderem Maße zu beachten. Dies betrifft vor allem Tierärzte, Tierheilpraktiker und Hufschmiede.

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