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NRW: Keine Förderung für Tierheime mit Auslandshunden

Köln (aho) – In Nordrhein-Westfalen sollen nur noch solche Tierheime eine Förderung des Landes erhalten, die keine Auslandshunde importieren und vermitteln. Das sagte heute Dr. Ralf Unna vom Landestierschutzverband NRW dem WDR unter Berufung auf das Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf. Der Veterinärmediziner kritisierte dem Import von Hunden aus Ost- und Südeuropa mit Hinweise auf unheilbare Infektionskrankheiten wie die Leishmaninose, die heimische Hunde und Menschen gefährden. Zudem äußerte er rechtliche Bedenken wegen des Importes über sogenannte Flugpaten.

Dem WDR-Bericht zur Folge blockieren in vielen Tierheim Auslandshunde die Heimplätze, so dass heimische Fund- und Abgabehunde abgelehnt werden müssen. Im Tierheim Velbert, das vor drei Wochen durch das Kreisveterinäramt wegen hygienischer, baulicher und personeller Mängel geschlossen wurde, leben zur Zeit 45 Hunde. Nur neun davon sind aus Deutschland. Auch die Tierheime in Solingen und Wermelskirchen vermitteln nach Recherchen des WDR Hunde aus Osteuropa, Spanien, Griechenland und anderen Mittelmeerländern.

76 Kommentare, Kommentar oder Ping

  1. Ganz hervorragend!!!!
    Wir können dem Beitrag mit Applaus zustimmen!
    Es ist wichtig endlich eine klare Grenze zu schaffen, denn wer fragt sich: “Wo sind unsere deutschen Hunde geblieben?”
    Das Leid in Deutschland ist nicht weniger geworden, dennoch geraten unsere Hunde mehr und mehr in Vergessenheit.
    Das darf und kann so nicht weiter gehen.

    Vielen vielen Dank Herr Dr. Ralf Unna

  2. Grenze schaffen??? Ich denke, wir sind dabei, diese abzubauen???

    Schade, dass da viel Stammtisch und wenig hinterfragen dabei ist. Ist das Positionspapier vom Europäischen Tier- und Naturschutz e.V., TASSO e.V. und dem Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. bekannt? http://www.tasso.net/getmedia/f7f617cf-dbf0-4b64-bfc5-57248b9c46cc/Positionspapier.aspx Ist lesenswert und ich würde mir eine ernsthafte Auseinandersetzung damit wünschen … denn dumme Menschen haben das bestimmt nicht verfasst.

    Und wenn das eine oder andere deutsche Tierheim Auslandshunde mit vermitteln muss, um finanziell über die Runde zu kommen, dann ist das ein Fehler der Politik und nicht der Tierheime. Hunde per Gesetz als gefährlich zu erklären gehört mit Sicherheit dazu.

    Glaubt hier allen Ernstes jemand, wenn ich keinen Galgo (spanischer Windhund ) bekomme, nehm ich mir den Dackel (nichts gegen Dackel!!!) aus dem Tierheim? Überlasst dem mündigen Bürger, mit welchem Hund er 15 Jahre zusammenleben möchte!!!! Und wenn es rechtliche Bedenken gegen die Flugpatenschaft gibt, dann ändert die rechtlichen Voraussetzungen, dass diese Bedenken in´s Leere laufen. Und werft dem Auslandstierschutz nicht beständig neue Knüppel zwischen die Beine! Das ist für mich BEIHILFE!!!

    Außerdem werft nicht beständig ohne Hintergrundwissen die osteuropäische Hundemafia mit dem Hundeelend, insbesondere aus dem Mittelmeerraum durcheinander!!!!

    Es gibt viele, die mehrgleisig fahren und den inländischen Tierheimen helfen und den deutschen Tierschutz unterstützen, daneben auch dem Auslandstierschutz ……….. . Ich muss sagen, vom deutschen habe ich langsam die Nase voll. Also von den Funktionären!!! Nicht von denen, die vor Ort sind ……….

  3. Horst Münch

    richtig so, das herumgekarre der tiere muss ein ende haben. wir sind doch nicht der abladeplatz für tiere aus dem ausland.

    wir haben hier genug hunde die auf eine vermittlung hoffen und die anderen länder sollen lernen selber mit ihren problemen fertig zu werden.

    was nutzt es die tiere heranzuschaffen damit immer wieder neue nachkommen? aber für viele ist es ja unter dem namen tierschutz ein guter markt um gut zu verdienen.

  4. Daniela Braun

    Ich bin für den Auslandstierschutz und weitere Aufnahme von Hunden aus dem Ausland. Ohne die Vermittlung aus Deutschland oder auch anderen Ländern haben die armen Hunde kaum eine Chance. Oftmals sind die Hunde stark misshandelt worden soll man sie also ihrem Schicksal einfach überlassen? Ich habe selbst einen Hund aus Ungarn und werde bald einen aus Rümänien bekommen beides sind Notfälle und haben jetzt die Chance auf besseres Leben.

  5. Stephanie Schützinger

    Tierschutz solle nicht vor den deutschen Grenzen halt machen. Wer hier meint man verdient was, der hat sowas von keine Ahnung. Vielleicht erst mal informieren Herr Münch!! Jede Tier hat es verdient ein Zuhause zu bekommen und nicht nur die deutschen.

  6. Doris Schäfer

    Grenzüberschreitender Tierschutz ist wichtiger denn je.
    Und dazu gehört auch dass die Tiere in unseren Tierheimen erst mal einen Unterschlupf finden.

    Diese Massnahme mit NICHT ANSTECKENDEN Krankheiten zu begründen ist ja wohl ein Witz. Dadurch wird nur Panikmache betrieben.

  7. Horst Münch

    genzüberschreitenden tierschutz kann man gerne machen wenn hier keine tiere im tierheim sind.

    sind wir eigentlich die müllhalde der welt und für alles zuständig was woanders niemand will?

    erstmal die probleme hier lösen und dann kann man immer noch woanders helfen, verdammte linke zecken.

  8. BlackCloud

    Ich muss Horst Münch zustimmen – wir haben genug Hunde in Deutschland, die ein Zuhause suchen.

  9. Doris Schäfer

    Zitat J.H.: Ist das Positionspapier vom Europäischen Tier- und Naturschutz e.V., TASSO e.V. und dem Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. bekannt? http://www.tasso.net/getmedia/f7f617cf-dbf0-4b64-bfc5-57248b9c46cc/Positionspapier.aspx Ist lesenswert und ich würde mir eine ernsthafte Auseinandersetzung damit wünschen … denn dumme Menschen haben das bestimmt nicht verfasst. Zitat Ende

    In diesem Positionspapier steht u.a.:
    In einem
    vereinten Europa versteht es sich von selbst, dass Tierschutz nicht an den Grenzen aufhören kann.
    und:
    Auslandstiere stellen keine Konkurrenz zu den Tieren in deutschen Tierheimen dar und
    verringern auch nicht deren Chance auf Vermittlung. Vielmehr sind Tiere aus dem
    Ausland oft schneller vermittelbar und verhelfen den Tierheimen zu einer durchweg
    erhöhten Besucherzahl.

    Aber es ist ja nicht nötig sich darüber mal Gedanken zu machen.

    Hauptsache der Standpunkt steht fest dass mit Auslandstierschutz ein schneller Euro gemacht werden kann. Was aber Wirklichkeit ist, wird nicht hinterfragt

  10. manfred.stein

    Guten Tag,

    in China soll es rund 300 Millionen streunende Hunde geben. Auf gehts, das ist doch zu packen!

    mfg

    ms

  11. Horst Münch fragt:”Wieso sind wir die Müllhalde…..” Versteh ich nicht ganz …… was tangiert es sie, ob ich nen Mix von deutschen Straßen an der Leine führe, oder aus Rumänien? Warum jammern Sie, weil ich für einen spanischen Windhund deutsche Hundesteuer zahle, deutsche Versicherung, deutsche Arbeitsplätze über Futter etc. erhalte?

    “Deutsche Tierheime sind voll …”

    Warum nehmen Sie das zum Anlass, mir vorschreiben zu wollen, welchen Hund ich nehme? Lieber hier aus dem Tierheim, als dort vor dem Verrecken retten? Kennen Sie z.B. die Zahlen und das Wirken spanischer Tötungsstationen? Warum verdammen Sie mich und nicht die, die “ihren” Hund wegen Urlaubs wo festbinden, abgeben, weil sie “umziehen”, weil der Hund zu alt ist, weil der Gesetzgeber sagt, dass diese Rasse gefährlich ist und die Steuern so erhöht, dass sich das so mancher nicht mehr leisten kann? Bin ich deren Müllhalde?

    Ich möchte in meiner Entscheidung frei sein!

    Oder darf ich dann auch bestimmen, welches Ihr nächster Fernseher wird? Ich werde einen suchen, der nur deutsche Bauteile hat ….

    Und hören Sie doch um Himmels Willen mit der Mär vom Verdienst auf, das sehe ich eher beim Geschäftsführer eines deutschen Tierheimes, der meint, ein hochrepräsentatives Fahrzeug gehöre dazu ….. gehen Sie doch mal nach Spanien zu den Tierschützern vor Ort … das repräsentativste dort sind die Tierschützer und die Hunde!!! Schwarze Schafe gibt es überall, bitte messen Sie daran nicht das Gesamte!

    Wirklich schade, dass hier vieles – nicht zusammengehörendes – über einen Kamm geschoren wird, man nicht bemüht ist, aufgeklärter zu werden ….. und mit Platitüden daher kommt.

    Und bevor noch das andere Argument kommt …. NATÜRLICH muss auch politisch usw. gewirkt werden, die Ursache bekämpft werden, dass es diesen Überschuss an Tieren nicht mehr gibt!!! Aber bitte ….. lasst mich und andere bis es soweit ist, doch bitte helfen, dieses Elend zu verhindern, soweit es geht. Es wird ja niemand gezwungen …..

  12. manfred.stein

    Guten Tag,

    der Import von Auslandshunden ist weiterhin möglich. Nur nicht mehr über NRW-Tierheime. Jeder der einen solchen Hund möchte, kann zunächst Tierheime in anderen Bundesländern ansprechen oder individuell selbst importieren.

    mfg

    ms

  13. … kommt da jetzt noch das Cartoon? Ach ne … ist nicht Uli … noch nicht mal witzig.

    Tja China … was wir können, sollten wir tun, oder? Schon mal über Pelzverzicht nachgedacht? Ist evtl. Hund oder Katze aus China … –> http://www.youtube.com/watch?v=Vq0CH7KNX1c&feature=related

    Aber warum China? Rumänien will die Streuner doch auch abmurksen …. schon ein Video gesehen, wie elendig die verrecken?

    Aber ich hab das Gefühl, das interessiert eh nicht, berührt nicht. Lass´n wir´s. Ihr lasst mich und ich lass Euch ……..

  14. … mal ne Frage (komm ja kaum nach ..) , hab ich hier als Diskussons-Gegenüber den MS aus dem Impressum? Ganz ehrlich und weniger als Provokation als mehr zum Nachdenken:

    DANN wundert es mich nach den Diskussionsbeiträgen nicht, warum ich bei den Inhalten der Newsletter (Kleintiere, im speziellen Hunde) NICHT das Gefühl habe, dass diese im Großen und Ganzen von Tierfreunden kommen. Wenn man sich die Themenwahl mal anschaut …. es gäbe auch sehr viel Gutes im Zusammenhang mit Hunden zu berichten.

    Aber man verdient doch letztlich an den Tieren, oder?

  15. Ich denke, jeder, der hier kommentiert, sollte dementsprechend INFORMIERT sein. “echte” Tierschutzorganisationen (und wir reden hier nicht von organisierten Auslandsimporten und den sogenannten “Kofferraumverkäufern”, denn auch diese Hunde gelten als Auslandshunde und sind tatsächlich meist mit diversen Infektionskrankheiten infiziert) vermitteln die Hunde entweder in Pflegestellen oder direkt in die “Endfamilien”. Dies wird schon im Ausland sichergestellt, Es landen also höchst selten eben diese “hin und her gekarrten” Tiere im Tierheim. Darüber hinaus werden alle Gesundheitstests VOR der Ausreise durchgeführt.
    Darüber hinaus stellt sich mir die Frage, mit welchem Recht wir darüber entscheiden können, ob ein Hund, der zu einem bestimmten Zweck gezüchtet wurde (in Spanien bevorzugt Jagdhunde) und dann diesem nicht so, wie es der Besitzer wünscht, gewachsen ist, in einer Tötungsstation abgegeben wird und dort verendet. Sicherlich kann man leicht sagen “unsere Tierheime gehören den DEUTSCHEN Hunden” allerdings halte ich dies für sehr voreilig und engstirnig und lade jeden gern ein unseren Hund, der ebenfalls aus dem Tierschutz ist (und aus Spanien) kennenzulernen. Gesund, freundlich und zufällig bei uns gelandet, denn ursprünglich wollten wir einen in Deutschland gezüchteten Hund direkt vom Züchter. Wir bereuen unsere Entscheidung nicht und die Organisation (Hundepfoten in Not) ist extrem professionell mit Gesundheitschecks sowie Vorkontrollen der neuen Besitzer (wesentlich strenger und professioneller als viele Tierheime!!!). Hier wird kein Hund vermittelt, bei dem auch nur ein kleiner Zweifel besteht, dass er nicht langfristig dort bleiben kann.
    Bei diesem Thema darf man nicht plakativ schwarz und weiss malen, sondern sollte sich, bevor man sich eine Meinung bildet, alle Informationen beschaffen, Unsere Tierklinik, welche auch im Umkreis sehr bekannt ist, erhielt ihren Namen durch eine Tierschutzhündin und unterstützt ebenfalls Tierschutzorganisationen, welche Tiere aus dem Ausland nach Deutschland bringen, auf dem legalen, sicheren und vor allem menschlich und tierisch korrektem Weg.
    Jeglicher unqualifizierter Kommentar enttäuscht mich, dachte ich doch, dass Deutschland als sehr tierfreundliches Land bekannt ist. So sollten sich die Menschen, die hier negativ sprechen, bitte auch gegen “Kofferraumverkäufe” einsetzen!
    mfg
    KR

  16. Barbara Braehmer

    Super weitsichtige Idee von dem Herrn Funktionär-Veterinär, der ja eigentlich nicht nur die Interessen der Tiere und Tierschützer vertreten sollte, sondern die der Tierheime. Eine Entscheidung gegen sein eigenen Klientel zu starten, die Lebewesen, zwei wie vierbeinig, die er vertreten sollte, das nenne ich auch ein echtes Problembewußtsein und Sozialkompetenz!

    So gut wie alle Tierheime in Deutschland krebsen doch an einem Existenzminimum herum und wissen kaum, wie sie sich finanziell über Wasser halten können. Es bleiben ihnen doch bei den Kürzungen der Regionen und Städte nichts anderes übrig, als sich über ‘Billig’-Hunde aus dem Ausland zu finanzieren. Denn welcher ‘normale’ ‘hübsche’ und ‘soziale’ Hund aus Deutschland landet denn im Tierheim? So ist das nun mal: Ohne Angebot im Tierheim keine Nachfrage…keine Vermittlungen….kein Geld….mit Spenden kommt heute keiner mehr alleine weit!

    Ergebnis solchen dogmatischen Handelns (vorausgesetzt es kommt so) wird sein: Die Tierheime importieren noch mehr Hunde billig, damit sie sich überhaupt noch finanzieren können…und die, die das nicht machen, müssen schließen.

    Wie wäre es mal mit positivem Umdenken, anstatt bestrafen? Anstatt sollte man ein Qualitätssiegel einzuführen, für diejenigen, die die Gesetze vorbildlich einhalten. Für diejenigen, die nicht massenweise illegal ungeimpfte und kranke Welpen einführen, die Tiere immer zuerst in eine Quarantäne geben und darauf achten, dass die Behandlungen auch im Ausland deutschem Status entsprechen.

    Das geht nämlich – wenn man will. Aber warum hat man hier das Gefühl, dass man hier den Weg der Bequemlichkeit geht und so tut, als könnte man die Realität ausblenden und die ist: DIE GRENZEN SIND OFFEN – ES GIBT EINE EU!!!

  17. Schlecht recherchiert und unwahr, wie alles was der WDR in dieser Richtung recherchiert. Man sollte sich bei diesem Sender vielleichtmalö Gedanken machen, Fachleute zu Rate zu ziehen, bevor man Bödsinn veröffenticht. Leishmaniosis gibt es hier in Deutschland schon seit Anbeginn des Hundes, nur unsere lieben Amtsveterinäre haben das anscheinend nicht in der Ausbildung gelernt. Ferner gibt es seit Jahren ein Heilmittel gegen Leishmaniose, Aber wer sich nicht weiterbildet, kann das ja wohl auch nicht wisssen.

    Nicht nur das. Das deutsche Tierheim überfüllt sind, liegt wohl an der Art und Weise der Tierheimleiter. Wenn ein rüstiges älteres Ehepaar ein älteres Tier möchte, bekommen sie es nicht. Die Begründung: es könne ihnen ja was passieren. Ach und den jungen Menschen kann nichts paaieren wie Autounfall oder Krankheit? Vier Stunden alleine zu sein, ist für einen Hund nicht tragbar? Das sind alles Probleme, die die deutschen Tierheime selbst kreiert haben, denn sie erhalten ja Subventionen.
    Deutschland ist nicht die Müllhalde, sondern nur dumm.
    Diese Tiere sorgen für den Aufschwung der Tierärzte, Versicherungen, Hundesteuer, Futtermittelhersteller und die Gehälter der Amtstierärzte. Sie sind also Einnahmequellen, die sich Vater Staat in seiner Kurzsichtigkeit selbst abdreht. Ja dümmer gehts nimmer, wer den Blödsinn dieser unqalifizierten Aussagen glaubt ist selbst dran schuld. Kofferraumverkäufe speziell die Tiere aus dem Ostblock, da sollten sich mal die Damen und Herren des WDR sowie der Veterinärämter kümmern. Aber den Hintern vom Stuhl hochbekommen, dass will keiner. Man behauptet einfach und eine Gegendarstellung findet nicht statt oder wird nicht zugelassen, denn wer am lautesten Schreit bekommt hier in Deutschland Recht.

  18. Ich gehe mal davon aus, dass alle Befürworter dieser Tatsache auch ihre Hunde aus dem deutschen Tierschutz haben und nicht vom Züchter.

    Ich habe 4 Hunde, davon 2 aus D , eine aus E und einer aus F.

    Und ich lebe, dass was uns die EU immer glauben machen will. Multikulti…….klappt, aber dazu muss man offen sein.

    Und wegen der Erkrankungen hoffe ich mal, dass die Leute, die über die Meere fleigen auch keine Krankheiten einschleppen *bösebin*.

  19. Aus beruflichen Gründen haben wir Tag täglich mit der Problematik zu tun!
    TASSO hat sich für mich mit der Vermittlungsplattform diesbezüglich
    in´s “Aus” geschossen.
    Wollen wir mal gemeinsam durchzählen wie hoch der Anteil an deutschen Hunden ist…..

    Bitte es geht nicht um “Tierschutz” IM Ausland und vereinzelte Hunde als Import, es geht um die zunehmende Zahl an Importen und es geht um den dazu erschlossenen Markt. Der Handel mit Auslandshunden boomt und dies ist leider nicht zu übersehen und ausreichend zu recherchieren.
    Wie immer und bei Allem gibt es gute und unterstützungswürdige Orgas, die den Fokus auf die Hilfe im Herkunftsland legen.
    Dies dürfte auch außer Frage stehen.

    Was mir persönlich komplett fehlt ist die Reflektion.
    Tierheime sind schon lange existent und vor Jahren noch bestückt mit deutschen Hunden. WO bitte sind die alle hin? Wir haben doch hier in Deutschland nicht weniger Leid und Elend, wenn auch mehr hinter Mauern, Zäunen und Wänden. Nur weil es nicht so offensichtlich ist wie in anderen Ländern, bedeutet es doch aber nicht weniger Leid.

    Und die Kardinalfrage:
    Welche Auswirkungen wird der Import von Hunden langfristig für unsere deutschen Hunde haben?
    Und:
    Warum eigentlich sitzen so dermaßen viele ausländische Hunde in deutschen Tierheimen?
    Und:
    Warum durchläuft ein Hund nicht selten mehrere Verbringungsstätten (Pflegestellen, mehrere Vermittlungen eines Hundes – welche im Übrigen mit wiederkehrender Vermittlungsgebühr einhergehen) und wie bitte geht es den Hunde damit? Was ist mit psychischen Schäden? Verhaltensauffälligkeiten?
    Und:
    Wo fängt Leid an? Wenn Blut fliesst?

    Welches Leid muss ein Hund ertragen, wenn er z.B. von Rumänien nach Deutschland mit dem PKW verbracht wird (mehr als 10 Std.). Hierbei für die Ruhigstellung mit Sedalin sediert und in eine Box gesperrt wird. (Man recherchiere bitte um die Wirkung dieses Mittels).
    Wie ergeht es einem Hund, der in der Flugbox mit Ein- und Auscheck mehr als 12 Stunden verbringen muss? OHNE Wasser, welches während dem Flug nicht zur Verfügung steht (Aussage des Flughafen Frankfurt). Im Laderaum als Frachtstück…… als Welpe…..

    Hurra wir haben wieder eine arme Seele gerettet?
    Na danke im Namen der leidenden Hunde!

    Komischerweise machen sich hier die wenigsten “Tierschützer” drüber Gedanken und lassen sich lieber von den Usern im Orga zugehörigen Forum Lobpreisen….. ja, einen Orden hat ein Jeder verdient der diese Machenschafften unterstützt. Zum Wohle der Hunde! Hut ab vor soviel Engagement.

    “”Aber was schreibe ich hier, denn immerhin leben wir ja von den Auffälligkeiten der Hunde – nicht wahr. Also bitte nicht aufhören und weiter so, damit wir auch immer reichlich zu tun haben.”"

    Und noch einmal, es gibt sehr gute Orga´s, die im entsprechenden Land Großes leisten. Große Projekte in´s Leben rufen und tatkräftig Aufklärung betreiben um das Leiden vor Ort zumindest zu verringern.
    DAS sind unterstützungswürdige Projekte….. nicht der Import!

  20. Janner

    Man sollte Herren Dr. Ralf Unna für seine Einstellung die Nüsse abschneiden!

  21. Wenn das ganze seriös geschieht, für die Hunde ein Endplatz zur Verfügung steht, dann spricht ja gar nichts dagegen, einen gesunden Hund aus dem Ausland einzuführen. Wenn dann noch der künftige Halter darüber aufgeklärt wird, welche Verhaltensprobleme auftreten können, da die Hunde ja vorher in einem völlig anderen Kontext gehalten werden, oft gelernt haben, sich selbst zu versorgen, mitunter Schwierigkeiten haben, sich wirklich an einen Menschen zu binden.

    Aber die Wirklichkeit sieht oft (durchaus nicht immer) anders aus. Die Hunde werden im Ausland aus dem Tierheim geholt, um hier wieder in ein Tierheim gesetzt zu werden. Von dort werden sie als nette unkomplizierte Hundchen in Familien vermittelt, die sich dann vom wirklichen Temperament, wenn Hund sich eingelebt hat, überrascht werden und sich überfordern fühlen. Schwupps sitzt der Hund wieder im Tierheim. Und mit jedem Mal, wo Hund ein Rückläufer wird, schwindet seine Chance, endgültig vermittelt zu werden.

    Auf der anderen Seite steht man dann vor dem Problem, dass hier in Deutschland ein Hund aus irgendeinem Grund seine Familie verlassen muss, also ein Platz im Tierheim gebraucht wird, man aber einen solchen Hund nicht unterbekommt, weil die Tierheim (auch) mit Auslandshunden belegt sind. Was ist mit diesen Hunden. Haben sie kein Recht auf Hilfe, weil sie das Pech haben, hier geboren und aufgewachsen zu sein?

    In meinen Augen macht Auslandstierschutz dann richtig Sinn, wenn er vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe bietet, wenn dort die Umstände verbessert werden durch Aufklärung der Bevölkerung, durch Kastrationsprogramme, damit das Wachstum der Populationen verlangsamt wird und der Unsinn von Tötungsprogrammen aufgezeigt wird, da die Hunde, die getötet werden, recht schnell wieder nachwachsen. So, wie es im Moment leider häufig läuft, erscheint Auslandtierschutz als Hilfe, im Land nichts verändern zu müssen, denn es werden sich ja immer irgendwelche Menschen finden, die die Tier abnehmen. So ändert sich zwar was für einen einzelnen Hund, nicht aber für die Gesamtsituation der Hunde im Ausland. Warum sollte man dort das Problem ändern, wenn es einem doch immer wieder in kontinuierlicher Zuverlässigkeit abgenommen werden?

    Das erinnert mich manchmal an die Situation, dass man warnt, keine Mitleidskäufe beim Hundevermehrer zu tun, da man dieses dadurch unterstützt und Platz für neue Welpen in schlechten Bedingungen schafft. In Bezug auf Auslandstierschutz wird manches Mal vergessen, dass man da auf ähnliche Weise Dinge stützt, die man eigentlich so ja gar nichts stützen will.

  22. Sabine

    In Berlin sind geschätze 75% der Tierheimhunde Listenhunde, die so gut wie nicht vermittelbar sind, da zuviele Auflagen daran hängen. Warum sollte ich mir also keinen Hund aus Spanien oder Italien holen, wo ich steuerlich, versicherungstechnisch und auch auflagenmäßig viel weniger Unterhaltskosten habe, als bei einem Listenhund?

    Seit wann ist eigentlich Leishmaniose ansteckend? Habe ich da was verpasst?
    DIese Vorurteile gehen mir langsam echt auf die Nerven.

  23. Sabine Meier

    Endlich tut sich was! Nur das ist der richtige Weg, um letztendlich auch im Ausland langfristig etwas zu verändern. Hunde aus dem Ausland nach Deutschland zu schaffen ist kein nachhaltiger Tierschutz und scheint einfach unterm Strich für die Einen ein lohnendes Geschäft zu sein, und für die Anderen scheinbar eine Möglichkeit der Therapie. Der Typus Tierschützer der um jeden Preis ohne Sinn für qualitativen Tierschutz Hunde aus dem Ausland nach Deutschland vermittelt, sollte mal von Psychologen analysiert werden. Geht das da wirklich noch um das einzelne Lebewesen? Wenn ja, dann in erster Linie um DEN TIERSCHÜTZER.

    Ich bin für den Auslandstierschutz – aber in erster Linie vor Ort!

  24. So ein Blödsinn!
    Da sprechen wieder Leute die keine Ahnung haben!
    Wenn Auslandshunde angeblich Leishmaniose einschleppen dann darf ab sofort kein Mensch mehr in den Süden fahren und Urlaub machen!
    Tausende infizieren sich dort mit LM und bringen diese mit nach Deutschland!
    Und wie bitte sollen die Tierheime in NRW sich finanzieren wenn nicht durch die Vermittlung von Auslandshunden?!

    Es gibt genügend Hunde in DEUTSCHEN Tierheimen !

    Beliebter Spruch von Menschen, die sich noch nie
    um etwas Anderes als sich selbst gekümmert
    haben und nicht einmal wissen wie ein
    DEUTSCHES Tierheim aussieht.

    Fragen Sie doch in Ihrem örtlichen Tierheim nach,
    ob Sie, außer den Opfern einer volksverdummenden Kampfhundepolitik, oder dem alten, weggeworfenen DEUTSCHEN Schäferhund einen Hund adoptieren
    können, der Sie nicht in den Blickpunkt der
    DEUTSCHEN Behörden rückt, oder der einfach
    in Ihre Familie passt.
    Fragen Sie die Verantwortlichen der DEUTSCHEN Tierheime wie sie überleben, wenn die Zwinger voll mit unvermittelbaren Hunden sind, die ihnen Vater Staat zwangsverordnet hat, weil wegsperren und töten immer noch die einfachsten Lösungen sind.

    Schmeissen Sie bitte sofort Ihre Stereoanlage weg, die vermutlich aus Fernost kommt , schrotten Sie Ihr französisches Auto, denn ausländische Produkte vernichten deutsche Arbeitsplätze.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Arbeitslose.

    Meiden Sie italienische oder griechische Lokale.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Lokale.

    Verbringen Sie Ihren Urlaub nur noch in Deutschland.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Hotels.

    Adoptieren Sie nur ein deutsches Kind
    (falls Sie eines bekommen)
    Es gibt genügend elternlose DEUTSCHE Kinder

    Heiraten Sie keinen Ausländer.
    Es gibt genügend heiratswillige DEUTSCHE.

    Lesen Sie keine englischen Krimis.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Autoren.

    Meiden Sie amerikanische Filme.
    Es gibt genügend DEUTSCHE arbeitslose Schauspieler.

    Vergessen Sie auch jede Hilfe für Menschen in anderen Ländern.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Hilfsbedürftige.

    Deutsche Fußballclubs sollten sofort alle Spieler
    aus dem Ausland entlassen.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Sportler.

    Blüh´im Glanze dieses Glückes,
    Blühe, DEUTSCHES Vaterland.

  25. Marie-Luise D.

    @Sandra J. CHAPEAU !!!

  26. Holger Meyer

    Das ein VetMed offenbar keine Ahnung hat von Leihmaniose ist schon schlimm genug. Aber das dieser Mensch dann auch noch im Namen des Landestierschutzverbandes NRW schreiben darf ist doppelt schlimm. Mein Hund darf jederzeit mit einem Leishmaniose-kranken Hund spielen. Eine Ansteckung auf direktem Weg ist bis heute noch nie nachgewiesen worden. Was soll also die Panikmache ?

    Leishmaniose kann sich jeder Urlauber aus dem Süden mitbringen. Will der Landestierschutzverband NRW nun auch Ferien-Flüge verbieten ? Noch eine Frage : die Sandmücke (und damit die Leishmaniose) ist im Rheingraben bereits seit Jahren vertreten. Wie will der Landestierschutzverband NRW nun verhindern das die Sandmücken sich nach NRW aufmachen um Mensch und Tier hier zu gefährden ???

    Tatsache ist doch das es in deutschen Tierheimen (außerhalb der Ferienzeiten) kaum familientaugliche, kleine bis mittelgroße Hunde gibt. Für die größte Misere der deutschen Tierheime, nämlich die unvermittelbaren Listenhunde, kann der Auslandshund gar nichts. Man sollte endlich mal die Länder in die Haftung nehmen für den Schaden den sie mit den Landeshundegesetzen angerichtet haben. Diese Gesetze sorgen für eine krasse Überbelegung der Tierheime. Aber die Länder stehlen sich aus der Verantwortung und drücken sich davor die Kosten für diese Tiere zu übernehmen.

    Nur durch die familientauglichen Hunde bekommst du doch überhaupt noch Menschen in die Tierheime. Wenn dann (quasi als Nebenprodukt) noch Spenden zusätzlich zur Schutzgebühr für das Tierheim rausspringen ist das doch ein Riesen-Erfolg.

    Und dann noch etwas.
    Was ist das für ein Landes-TIERSCHUTZ-Verband der hilfsbedürftigen Tieren die Hilfe versagt nur weil sie in einem anderen Land geboren wurden ? Der Landestierschutzverband NRW hat sich mit diesen Aussagen in meinen Augen selber disqualifiziert. Man sollte diesen Verband boykottieren und gezielt Tierheimen Spenden die diesem Verband nicht angehören.

    Tierschutz darf nicht an Ländergrenzen aufhören !

    Und Leute wie Dr. Ralf Unna haben in einem Tierschutzverband NICHTS zu suchen.

    VG, Holger Meyer (Halter eines ehem. spanischen Straßenhundes)

  27. manfred.stein

    Werte Sabine,

    Leishmaniose ist “ansteckend”, weil auch hier in Deutschland Sandmücken nachgewiesen wurden. Hier eine Meldung aus 2004:
    http://tinyurl.com/3uyo4kx
    Zudem wird Leishmaniose beim Deckackt übertragen.

    mfg

    ms

  28. Sabine Meier

    Wie verhält es sich mit den Zecken die aus dem Ausland am Tier mitgebracht werden und dann von den so erfahrenen Tierschützer und Pflegestellen im Garten entfernt werden?
    100x gelesen und erlebt. Und wer es nicht selbst glaubt, einfach mal in einem der vielen Tierschutzvereine mitarbeiten oder in den zahlreichen Vereinsforen hineinlesen.

    Was ist mit den vielen Hunden die noch nicht einmal eine Wurmkur erhalten. Weder im Ausland vor der Ausreise, noch im Inland nach der Ausreise?
    Auch dies immer wieder und wieder zu erleben.

    Was ist mit den Hunden, die vermittelt werden, ohne das die neuen Hundehalter über die Mittelmeerkrankheiten ordentlich informiert werden?
    Dies ist nicht nur unterlassene Hilfeleistung gegenüber dem aus dem Ausland stammenden Hund, sondern eine gemeine Gefährdung der hier lebenden Hunde.

    Wieviele Tierschutzvereine erklären nicht ordentlich, dass man den Mittelmeertest wiederholen muß?
    Wieviele Tierschutzvereine reden die Krankheit LM herunter, indem sie erklären, sie wäre mit ein paar Euro im Monat behandelbar und der Hund könnte damit ganz normal leben und alt werden?
    Was ist mit den vielen Kontrolluntersuchungen die gemacht werden müssen? Was ist mit dem Schutz des Hundes vor Stress, Narkosen, etc.?

    Wenn man Hunde aus dem Ausland holen will, muß man absolut informiert sein, sowohl die Tierschutzorganisation als auch der zukünftige Tierhalter.

    Wieviele Tierschützer nennen ihre Hunde scheinbar gesund, wirkt gesund, macht einen gesunden Eindruck?

    Wieviele Tierschützer kaufen bei Vermehrern im Ausland Hunde auf?
    Ist das vernünftiger, nachhaltiger Tierschutz? Wie soll man Menschen in Deutschland schlüssig begründen, keine Tiere bei Vermehrern zu kaufen? Aber dann unter dem Deckmantel des Tierschutzes einen Hund vom Vermehrer übernehmen, der für diesen Hund direkt wieder Ersatz findet?

    Was ist mir den vielen Hunden die ohne Impfschutz nach Deutschland kommen?

    Es mag gut arbeitende Tierschutzorganisationen geben, aber genügend viele, die derartig schlechte Tierschutzarbeit leisten, unter der letztendlich das Tier leiden muß, mit ihm dann der Mensch, der diesem Tier ein Zuhause geben wollte.

  29. suse

    Guten Abend,

    jeder Ausländer darf nach Deutschland aber die ausländischen Hunde sollen draußen bleiben versteh ich nicht!

  30. Holger Meyer

    @Sabine Meier

    Ach ja, das Totschlag-Argument der schwarzen Schafe.
    Weil es ein paar schwarze Schafe unter den Tierschutz-Orgas gibt sollen also gleich alle Hunde im Ausland in den Tötungsstationen verrecken ? Sorry, das hat mit Tierschutz NICHTS zu tun.

    Ich bin auch der Meinung das man die schwarzen Schafe bekämpfen muss. Aber das kann nicht durch Sippenhaft und totale Blockierung jedweder Tierschutzarbeit geschehen.

    Und stell dir vor, zu Zeiten des Flug-Tourismus braucht die Krankheit gar keine Hunde um den Sprung über die Aplen zu schaffen. Sie ist schon hier. Und zwar seit Jahren. Schau dich mal bei Dr. Naucke im Forum um.

  31. Nicole

    Ach so, und die Worte kommen aus dem Mund eines Tierheim Arztes welches selber immer mal wieder Auslandshunde aufnimmt, dass soll jetzt einer Verstehen !!

  32. Sonja Siebner

    Na, dann ab zum Arzt mit allen Touristen. Denn die Sandmücke sticht nicht nur Hunde. Auch Menschen und Wildtiere.

    Ich kaufe mein Auto, meinen Hund wo ich möchte. IJa ,auch im Ausland.

    Wo ein Parasit, ein Überträger und Wirt da ist auch die Krankheit.
    Klimawechsel sei dank.

    Sorry, einen deutschen bissigen Hund möchte ich nicht haben.
    Und die kleinen niedlich lieben werden auch zeitnah vermittelt.
    Nicht Auslandshunde sind das Problem sondern das ungeeignete Menschen sich Hunde anschaffen und ihre Verantwortung dann auf die Allgemeinheit abschieben.

    Tierheime und Tierschutz auch von Auslandshunden ist mir 1000xlieber als deutsche Hunde vom Vermehrer.

    Liebe Politiker der EU, wenn ihr mal langsam Europaweit Kastrationsprogramme umsetzen würdet gäbe es diese Diskussion gar nicht.

  33. K. Walczyk

    Ich finde, der deutsch, israelische Herr Dr. Unna hat Recht. Deutschland den deutschen Hunden – wir haben selber genügend Züchter und Vermehrer, die für unsere Tierheime Tiere produzieren.

    Auch würde ich anregen, dass die EU wieder abgeschafft wird, dann gehen wenigstens nicht Millionen von Euros z. B. nach Rumänien, damit die Tiere da bestialisch getötet werden.
    Dieser Beitrag war einfach nur unglaublich! Tendenziös nach Art der billigsten Boulevardmedien und ich stelle mir die Frage, wieso ich noch GEZ zahlen muss, wenn ein öffentlich, rechtlicher Sender dem staatsbürgerlichen und kulturellen Auftrag und der Verantwortung nach Volksbildungs- und Aufklärungsauftrag, nicht nachkommt? Welcher Klientel soll mit versteckter Manipulation geholfen werden? Dem deutschen“ Züchtertum“? Bauen wir doch wieder Mauern!

  34. Sabine Meier

    Weshalb spielt es eine Rolle welche Abstammung Herr Dr. Unna hat?

  35. Annemarie Trabelsi

    Macht der Rassismus jetzt auch vor den Tieren nicht mehr Halt????
    Und dann noch etwas: Warum bekommt Rumänien Subventionen von der EU für die Massentötung der Streunerhunde???????
    Würden die Menschen in diesen Ländern verantwortlich handeln, dann müßten keine Hunde aus dem Ausland nach Deutschland gebracht werden, um ihr Leben zu retten!!!!! Man müßte die Menschen bestrafen, die ein nicht mehr gewolltes Tier einfach auf der Straße entsorgen und anstatt diese armen Opfer menschlicher Unbarmherzigkeit zu töten, sollte man das Geld sinnvoll anwenden und die Tiere kastrieren und sterilisieren. Ferner sollte die Pflicht eingeführt werden, jedes Haustier mit einem Chip zu versehen und registrieren zu lassen. empfindliche Strafen bei Zuwiderhandlung würden vlt. manchen davon abhalten, sein Tier auszusetzen und es somit dem sicheren Tod zu überlassen.

  36. K. Walczyk

    Zitat: Weshalb spielt es eine Rolle welche Abstammung Herr Dr. Unna hat?

    Welche Rolle spielt es bei einem Tier?

  37. Sabine Meier

    Herr Walcyk, Ihrer Frage nach, können wir dann ja auch dazu übergehen, bei Vermehrern in Deutschland Hunde zu kaufen, und brauchen sie nicht mehr aus dem Ausland nach Deutschland holen.

    Natürlich hat jeder Hund das Recht auf Leben, ganz gleich, woher er stammt. Es muß jedoch Hilfe geleistet werden, die nachhaltig ist und nicht Wasser auf die Mühlen gibt, sondern ein Problem an der Wurzel packt, so eben: Mit Schwerpunkt Hilfeleistung direkt vor Ort, Transparenz und Aufklärung sowohl bei dieser Arbeit, als auch beim Import von Hunde nach Deutschland.

    Teilweise wird eben dies nicht gemacht, um möglichst viele Hunde zu vermitteln. Warum aufklären über die LM, wenn man dann eventuell schlechter Hunde vermittelt? Es mögen die schwarzen Schafe sein, okay, allerdings entbehrt dies nicht, endlich etwas zu tun, damit ordentlicher, guter und verantwortungsvoller Tierschutz etwas nachhaltiges bewegen kann, um langfristig tatsächlich in den Ursprungsländern die Situation zu verändern.

  38. Sabine Meier

    Viele Inländer (Deutsche) entscheiden sich bewußt für ein Tier aus dem Tierheim in Deutschland, weil sie den örtlichen, inländischen Tierschutz unterstützen wollen und finden, es gebe auch bei uns genug Tierleid, denn jedes Tier, auch eines das in einem deutschen Tierheim sitzt, leidet und hat ein eigenes Zuhause verdient.

    Und was finden sie dann vor?

    Eine Mehrzahl importierter Hunde, während gleichzeitig die Aufnahme von deutschen Hunden nicht mehr erfolgen kann und diese abgelehnt werden, um dann beim Tierarzt zum Einschläfern vorgestellt zu werden.

  39. K. Walczyk

    Sehr geehrte Frau Meier, Ihre Zeilen lassen vermuten, dass Sie persönlich noch kein Tierheim hier in Deutschland von innen gesehen haben bzw. ein Tier daraus besitzen?
    Und Ihre “Empfehlung” Hunde von dt. Vermehrern zu kaufen zeigt ebenfalls, wie wenig Sie scheinbar mit der Materie vertraut sind. Kennen Sie das Welpenkaufhaus Winkel in Dorsten? Was glauben Sie, woher diese Welpen in großer Anzahl stammen und wo sie landen, wenn sie nicht mehr klein und niedlich sind? Sie wurden im wahrsten Sinne des Wortes produziert ( u. a. auch im Ausland!) um mit viel Profit verkauft werden zu können. Gegen diese Einrichtung laufen TS Sturm aber von Seiten der Amtsvet. gibt es keine Einwände, die Einrichtung ist sauber und ordentlich. Klar ist sie das, die Mütter der bedauernswerten Welpen werden Sie da auch nicht sehen oder finden. Sie bekommen ihre Welpen unter schlimmsten Bedingungen, werden von ihnen viel zu früh getrennt. Diese Welpen z. B. sind tatsächlich in den meisten Fällen krank und verhaltensgestört und landen sehr oft in Tierheimen weil die Besitzer überfordert sind. Der Verkäufer hat seinen Schnitt gemacht und für den Schaden ist dann die Allgemeinheit zuständig. Wo ist da Ihr empörter Aufschrei?

  40. Sabine Meier

    An anderer Stelle, mit der gleichen Meinung dazu, wie die Ihre.

    Und doch, ja, auch ich besitze Hunde, die zB aus dem Ausland stammen,
    und habe auch schon deutsche Tierheime nicht nur von Aussen besichtigt.

    Meine Antwort vorher ist eine rhetorische Gegenfrage gewesen.

  41. Sabine Meier

    Herr Walczyk, all das was Sie über den Vermehrer oder Verkäufer in Winkel in der Folge für das Leben eines Hundes zeichnen, gilt eben auch natürlich für einen großen Teil der Hunde im Ausland, die dann unter Umständen den Weg nach Deutschland finden.

    Es sind ja nicht nur Strassenhunde.

    Ich stelle in Frage, dass der Otto-Normal-Hundehalter immer weiß, was auf ihn als Aufgabe und Verantwortung zu kommt oder dem auch gewachsen ist, und selbst wenn die Ursache die ist, dass man dem Hund aufgrund seiner Rasse nicht gerecht werden kann.

    Ebenso ist es paradox hier in Deutschland gegen Einrichtungen wie der in Winkel zu kämpfen und Menschen vor dem Kauf eines Welpen zu warnen, bzw. ihnen zu erklären, warum dies eben nicht richtig oder vernünftig ist,

    stattdessen eben Hunde mit der gleichen Herkunft und Geschichte, aus dem Ausland nach Deutschland an genau diese Menschen zu vermitteln.

    Verstehen Sie mich nicht falsch: ich bin für Tierschutz, auch für den grenzübergreifenden, aber unter ordentlichen Umständen, über gut arbeitende Tierschutzorganisationen die ihre Arbeit nicht nur auf die Tiervermittlung um jeden Preis beschränken, sondern wirklich vor Ort Veränderungen anstreben, Menschen im Ursprungsland informieren, aufklären, so auch insbesondere mit großer Verantwortung und Sorgfalt bei der Vermittlung in Deutschland, aus Pflicht gegenüber dem Lebewesen Hund und Mensch.

    Jeder Tierschützer, jeder Mensch trägt zunächst Verantwortung für das eigene Land, für die eigenen Umstände, für die eigenen Tiere, die persönlichen, als auch die der Mitmenschen.

  42. Das Argument LM sei beim Deckakt übertragbar ist wohl ziemlich unsinnig in Hinblick auf 90 % kastrierte Tierschutzhunde die aus dem Ausland kommen!
    Und bei den nicht kastrierten liegt wie bei allen Dingen der Halter in der Pflicht.
    Ich selber habe zwei Ausländer und beide sind LM postiv!Und mein Rüde ist nicht kastriert…uiuiuiui.Er hat den 6 Jahren wo ich ihn habe keinen gedeckt und wird es garantiert auch in Zukunft nicht tun!

    Und was hat es bitte mit den Zecken auf sich die böserweise im Garten entfernt werden?????Hier erschliest sich mir der Sinn auch nicht was daran falsch ist?!
    Zecken übertragen keine LM!!!Sie können den Erreger nicht in sich tragen!Und z.b. die Babesiose, die von Zecken übertragen wird, gibt es in Deutschland schon ewig!

    Und angeblich nicht entwurmte Auslandshunde?
    Na Hauptsache die ganzen todkranken Welpen vom Vermehrer wurden entwurmt…..Ironiemodus!

  43. Ulrike

    Klar, in den NRW Tierheimen muss ja jetzt Platz geschaffen werden für den “Abfall” den die Zooläden (Zajic um nur ein Beispiel zu nennen) produzieren, die ihre Hunde im Übrigen in großen Teilen auch im Ausland bei Massenvermehrern kaufen und natürlich muss auch der “Abfall” der deutschen Massenvermehrer, die ganz legal Rassehunde zum Schnäppchenpreis produzieren (ich spreche hier nicht von verantwortungsvollen Züchtern) untergebracht werden. Aber die zahlen ja (fast) alle Steuern und sind somit schützenswert. Zudem verschaffen sie einigen Amtsvets auch ein gutes Zubrot. Tierschützer können sich das leider nicht leisten …
    Von Leishmaniose haben die Herrschaften übrigens soviel Ahnung wie eine Kuh vom Klavierspielen. Ich bin dafür, dass wir niemanden mehr ins Land lassen, der in Spanien oder Italien auf Urlaub war – könnte ja Leishmaniose einschleppen. Unsere Soldaten müssen wir leider auch in Afghanistan lassen, die haben sie nämlich zum Teil auch, Touristen lassen wir natürlich auch nicht mehr ins Land, denn 50% der Erwachsenen in Spanien sind mit Leish infiziert (übrigens nicht von den Hunden!!!) und und und und … am Besten wir stülpen eine Glaskugel über NRW.

  44. Sabine Meier

    Nein, Ulrike, die in Deutschland geborenen Tiere sind nicht etwa schützenswert, weil irgendjemand vielleicht Steuern zahlt, sondern weil wir Tierschützer und Menschen in Deutschland für diese, hier geborenen Tiere verantwortlich sind und sein müssen und weil Leben an sich immer schützenswert ist.

    Und selbst wenn es so wäre, dass wir jetzt in den Tierheimen für solche Tiere Platz brauchen, die, wie sie es ausführen aus dubiosen, bekannten Quellen kommen, wäre es richtig, diesen Platz zu schaffen bzw. ihn freizuhalten.

    Wir haben ihn Deutschland offenbar reichlich Leben, welches geschützt werden muß; auch davor unter unwürdigen, ungesunden und verantwortungslosen Bedingungen geboren zu werden.

    Und machen Sie sich keine Sorgen um das Zubrot von Tierschützern. Es gibt wirklich die, die an die Grenzen ihrer eigenen Existenz gehen und ihr Leben in den Dienst von Tieren stellen. Es gibt aber auch leider reichlich von denen, die dazu beitragen, dass aus dem Auslandshund eine Ware wird und unter dem Deckmantel des Tierschutzes ihr Leben verbessern – und sei es nur, indem sie auf Kosten diese Tiere ihr krankes Ego in diversen Foren und Vereinen pflegen, ausleben und sich beweihräuchern lassen, während sie Hunde importieren, denen sie die ärztliche Grunduntersuchungen und Versorgungen unterschlagen, die auf Teufel komm raus mit begründeten Zweifel an Menschen vermittelt werden, die augenscheinlich dem Tier nicht das Leben bieten können, welches ihm zusteht.

    Solange all dies trotzdem Tierschutz heißt, wird sich nichts ändern, weder im Ausland noch im Inland, im Gegenteil, es wird schlimmer werden.

    Leider.

  45. K. Walczyk

    Mit Verlaub, Frau Meier, Sie generalisieren und scheren über einen Kamm. Es gibt schwarze Schafe im Tierschutz und seriöse Züchter und egal wo Leben geboren wurde, es ist schützenswert aber ich habe kein Verständnis dafür, wenn bewusst Leben in die Welt gesetzt wird! Sie sprechen davon, das Übel an der Wurzel zu packen und zwar im Ausland aber hier in Deutschland darf weiter produziert und für Überschuss gesorgt werden?
    Wir leben innerhalb der EU aber die Grenzen und Mauern in den Köpfen der Menschen sind noch immer (oder wieder?) vorhanden!
    Dem Tierschutz werden Profitgedanken unterstellt also sehen wir uns das Ganze doch mal in Zahlen an.
    Die erste Zahl rechnet sich für Rüden die zweite für Hündinnen:

    Tierärztliche Untersuchung € 10 € 10
    Erstimpfung (inkl. Tollwut) € 50 € 50
    Mikrochip € 30 € 30
    Tierärztliche Untersuchung € 10 € 10
    Nachimpfung € 45 € 45
    2 Wurmkuren € 20 € 20
    Flohbehandlung € 10 € 10
    Zwischenbetrag (ohne Kastration) € 175 € 175
    Kastration € 100 € 200
    Gesamtbetrag (mit Kastration) € 275 € 375
    Diese Kosten beinhalten weder besondere Behandlungen, wie z.B. Ohren-/ Augenentzündungen, usw. des Weiteren sind in dem Betrag keine Pflege-, Unterbringungs- oder Futterkosten beinhaltet.
    Die Schutzgebühr eines seriösen Vereins liegt bei 250-300 EUR für einen Hund.
    Stellen wir dem gegenüber, dass z. B. ein Herr Winkel in Dorsten seinen Welpen die gleiche Behandlung zukommen lässt, dafür aber für einen Welpen zw. 800 – 1000 EUR kassiert. Und nun sagen Sie mir, wer hier Profit erzielt! In welchem Interesse kann es wohl liegen, dass es keine Tiere mehr aus dem Ausland respektive aus dem Auslandstierschutz gibt?

  46. Sabine Meier

    Nein, ich habe nicht gesagt, dass in Deutschland von Vermehrern produziert werden darf und soll. Wo lesen Sie das?

    Wenn wir übrigens Überschuss haben oder Sie es befürchten, warum dann noch Hunde aus dem Ausland? Achtung: wieder eine rhetorische Frage.

    Ich unterscheide sehr wohl zwischen dem qualitativ guten Tierschutz und den schwarzen Schafen, wie Sie sie nennen.

    Wenn ein Tierschutzverein in ordentlicher Weise Tierschutzarbeit leistet, kommen Sie selbst mit Ihrer Auflistung und Aufrechnung nicht hin.

    Im übrigen haben Sie die Kosten für einen umfangreichen Mittelmeertest vernachlässigt – die würden dann natürlich sowohl beim Rüden, als auch bei der Hündin dazu kommen, so auch die Vorsorge gegen Zecken und Sandmücken, insbesondere dann, wenn der Hund länger auf seine Ausreise warten muß, die natürlich auch noch finanziert werden muß.

  47. K. Walczyk

    Ich bin ein wenig irritiert, rhetorische Fragen dienen nicht dem Informationsgewinn, sondern sind sprachliche Mittel der Beeinflussung. In welche Richtung möchten Sie beeinflussen?
    Sie haben natürlich Recht, in der Auflistung fehlen die Kosten für den Mittelmeertest aber ich habe versucht aufzuzeigen, welche vergleichbaren! Kosten in Hinblick auf Aufwand und „Nutzen“ entstehen für Tierschutz und Vermehrer.

  48. Sabine Meier

    Ihr Zitat, Herr Walczyk:
    “Sie sprechen davon, das Übel an der Wurzel zu packen und zwar im Ausland aber hier in Deutschland darf weiter produziert und für Überschuss gesorgt werden?”

    Meine Frage dazu:
    “Wenn wir übrigens Überschuss haben oder Sie es befürchten, warum dann noch Hunde aus dem Ausland? Achtung: wieder eine rhetorische Frage.”

    Eine rhetorische Frage erwartet keine Antwort.

  49. K. Walczyk

    Der Alogismus, eine Form der Liste rhetorischer Stilmittel, drückt einen unlogischen Sachverhalt aus oder stellt eine Überlegung dar, die sich selbst oder der Logik widerspricht z. B. „Nachts ist es kälter als Draußen.“

    Im Übrigen, woraus schließen Sie, dass ich ein HERR Walczyk bin? ;-)

  50. Sabine Meier

    Nein, eine rhetorische Frage ist ein Stilmittel der Rhetorik,
    Und der Alogismus ist kein rhetorisches Stilmittel, macht aber Spaß.

    Sie müssen Wikipedia auch nutzen können.

    Auf die Frage, wie ich darauf kommen, Sie wären ein Herr, kann ich Ihnen gar keine Antwort geben bzw. hab ich gar keine sachliche Erklärung. Sind Sie es denn nicht?

  51. K. Walczyk

    Alogismus ist kein rhetorisches Stilmittel? Wikipedia nutzen heißt nicht immer Wikipedia verstehen.

  52. K. Walczyk

    Sorry, zu früh auf submit gedrückt.
    Wikipedia ist eine freie Enzyklopädie, Sie sollten Ihre Definition dringend ergänzen.

  53. K. Walczyk

    Aber lassen Sie uns nicht über stilistische “Feinheiten” streiten.
    @mkathrin
    Ich muss Ihnen leider widersprechen. Es gibt kein “Heilmittel” gegen Leishmaniose. Miltefosin (z. B.) bekämpft die Sympthome aber nicht die Krankheit selber. Diese Krankheit betrifft fas 89% der Menschen im Mittelmeerraum aber nur bei Tieren wird darum eine fast unglaubliche Hysterie betrieben. Was ist mit den Menschen, die sturzbetrunken ihre Nacht an einem Stand in “Malle” verbracht haben? Wird ihnen die Wiedereinreise nach D´land verboten?

  54. Sabine Meier

    Nein, Alogismus ist kein rhetorisches Stilmittel.

    Aber, Sie haben meine rhetorische Frage verstanden.
    Herzlichen Glückwunsch Herr Walczyk.

  55. Sabine Meier

    Habe Ihren Beitrag zu spät gelesen und stimme Ihnen zu.

  56. Wenn ich dazu ein paar Worte sagen darf – wir führen seit Jahren ein Tierheim in Spanien.

    1.) Die Aussagen des Veterinärs sind absolut unqualifiziert was mehr als bedauerlich ist, da es entweder auf eine unglaubliche Inkompetenz der zuständigen Behörden oder auf eine rein politische Ausnutzung eines sehr prekären Themas hinweist.

    -Leishmaniose ist KEINE ansteckende Krankheit – wer das behauptet, hat schlichtweg keine Ahnung oder will sie nicht haben.
    Richtig ist, sie wird durch bestimmte Mückenarten – nämlich Phlebatome übertragen, die sich dank des Menschen Walten eben nun immer weiter nach Norden ausbreiten. Quelle für die Mücken sind sowohl Hunde als auch die Millionen Touristen, die unbemerkt den Erreger in den Norden mitschleppen.
    Allerdings, TASÄCHLICH ansteckende Krankheiten sind: Parvovirose, Staupe, Hepatitis, FeLV, FIV, etc – wo der Gesetzgeber in seiner grenzenlosen Weisheit allerdings keinerlei Impfungen für Importtiere vorgesehen hat…

    2.) Deutsche Tierheim versuchen tatsächlich leicht vermittelbare Hunde aus dem Ausland zu bekommen um ihre Kosten für die Langzeitinsassen aufzufangen. Nämlich die, die durch die Profilierungssucht von Politikern ins Abseits geschossen worden sind und eh nie wieder rauskommen – oder durch ihre Haltung dermassen verhaltensgestört sind, dass Gleiches für sie gilt.

    -Dabei interessiert sie zu 99% vor allem kleine bis mittelgrosse, gesunde Hunde oder kleinbleibende Welpen, die leicht vermittelbar sind und für die in den meisten Fällen nicht mal ein Bruchteil der Vorbereitungskosten bezahlt wird – die Ausländer müssen froh sein, dass man ihnen die Hunde eh abnimmt. Aufklärung wo die Hunde herkommen ist eher seltener und auch Aufklärung über Krankheiten ebenso.
    Gilt übrigens auch für viele sogenannten Auslandstierschutzvereine. Die Kosten in Spanien, die Gewinne in Deutschland und natürlich auch die Feier was man doch für klasse Retter sei.
    Wir arbeiten daher mit überhaupt keinem Tierheim zusammen und auch nur mit ausgesuchten Tierschutzvereinen.

    3.) Solange Bürokraten und Politiker über die Bedingungen entscheiden anstatt Sachverstand, wird sich an den Verhältnissen in Deutschland und im Ausland nix ändern.
    Das Thema wird weiterhin zur persönlichen Profilierung benutzt werden (hey, alle herschauen, WIR TUN WAS- was auch immer und wozu auch immer, aber hier ist Action!!) ohne auch nur im Geringsten irgendetwas zu verbessern zu wollen.

    4.) Gibt es einen Ausweg?

    JA, den gibt es. Aber möglicherweise müssen dafür zunächst alle profilirungssüchtigen Politiker und ebenso profilierungsüchtige sogenannte Tierretter
    erschossen werden.

    a) ein europäisches, restriktives Tierschutzgesetz, das den ausländischen Tierschützern eine Handhabe gegen die Gleichgültigkeit der Behörden gibt.

    b) konkretes und entschlossenes Durchgreifen gegen Vermehrer und Billighandel. Heisst konsequente Kontrolle von Züchtern und deren Unterstützung (der ernsthaften) durch Kastrationspflicht aller privaten Haustiere (Hunde und Katze) – es sei denn sie werden offiziell zur Zucht angemeldet – mit allen Pflichten, Voraussetzungen und Rechten.
    Und das auf EU-Ebene…

    c) Die Festschreibung der Verpflichtung das Tierschutzgesetz zu kontrollieren und durhzusetzen und erhebliche Strafen gegen diejenigen Behörden, die das weiterhin kalt lässt – am besten sollten die Strafbeträge dann den Tierschutzorgas zur Verfügung gestellt werden, die die Fehler und Nachlässigkeit der Behörden dann ausbaden müssen.

    d) Vernünftige und vor allem EINHEITLICH VERBINDLICHE Regelungen zum Import/Reiseverkehr. Kann nicht sein, dass hier ständig alles von der Willkür einzelner Veterinärämter oder einzelner Veterinäre abhängig ist. Im Momant läuft das wie im feudalen Mittelalter – je nach dem in wessen Einflussbereich Du kommst, macht der neue Regeln.

    e) Offizielle Unterstützung und Förderungen von Kastrationsprojekten. Nur wer kastriert, verhindert die nächsten Generationen! Das Problem ist die Überpopulation und die kriegt man nur mit Kastrationen in den Griff!! Warum gibt es dafür keine Fördergelder, ob lokal, national oder auf EU-Ebene??

    Gibt sicherlich noch mehr, fällt mir aber spontan jetzt nicht ein.

  57. Falsche website angegeben – das andere war das Forum.

    Aber wenn auch nur 50% von dem unter Punkt 4.) genannten Forderungen erfüllt würden, hätten wir einen Haufen weniger Probleme und könnten endlich mal aus unserer Hilflosigkeit heraus, und wären nicht mehr so ausgeliefert. – Den Meinungsmachern, den Wahlkämpfern, den Gleichgültigen, denen, die es eh nicht interessiert und denen, die vorsätzlich Gesetzesbrechersind und genauso wissen, dass man sie eh nie zur Rechenschaft ziehen wird…..

  58. K. Walczyk

    Womit sich der Kreis geschlossen haben dürfte. Populistische Meinungsmache und das unter dem Deckmäntelchen der öffentlich rechtlichen Sender!

  59. Ulrike

    ELENA MARTINEZ: Danke! Alles was Sie schreiben, stimmt.
    Als f) würde ich noch einfügen, dass man die Subventionen für den Stierkampf und Hunderennen, die die EU immer noch zahlt, in Kastrationsprojekte fließen lassen könnte, aber das bringt natürlich keine Touristen :(

    K.WALCYZ: Auch danke! Endlich gesunder Menschenverstand!

    Ich bin seit fast vier Jahrzehnten im Tierschutz aktiv, seit 15 Jahren auch im Auslandstierschutz (eine ganze Zeit lang direkt vor Ort) und wenn ich sehe wie Leuten wie Zajic Zucker in den A… geblasen wird und weiß, dass er in Ungarn “einkauft”, wo extra für ihn produziert!!! wird und dann noch lese, dass man für seinen “Abfall” die Tierheime frei “von Ausländern” halten muss, dann geht mir das Messerchen in der Tasche auf.

    Als Sahnehäubchen noch das Märchen von der ansteckenden Leishmaniose, damit man einen Grund hat die Leute durch Panik am Denken zu hindern. Angst war immer schon ein wirksames Mittel zur Volksverdummung.

  60. Ich kann das was Sandra J. schreibt nur unterstützen.
    Ich habe 4 Hunde, davon 3 Auslandshunde. Ich denke, Tierschutz und Tierliebe darf nicht an den Grenzen aufhören. Warum ist man nur beim Tierschutz so extrem “deutsch”?
    Und den Quatsch, dass LM über den Deckakt ansteckend ist habe ich ja noch nie gehört. Zur Übertragung der Leishmaniose ist immer noch die Sandmücke nötig. Andere Übertragungsarten konnten bisher nicht nachgewiesen werden.
    Alles was sonst noch zu sagen wäre hat Elena Martinez geschrieben.
    Die Tierschützer die im Ausland vor Ort arbeiten haben meine höchste Hochachtung.

  61. Das ist wieder so ein Blödsinn wie mit den Hundeverordnungen.
    Es soll was gegen den Hundehandel getan werden und dann schießt man halt ins Blaue.
    Dass die, die es treffen soll, nicht getroffen werden und dass man mit solchen Gesetzen und Vorschriften genau das Gegenteil, nämlich die private Einfuhr erreicht, ist da nur Nebensache.
    Die Hunde, die über Vereine eingeführt werden, sind geimpft, gechipt, gecheckt und haben PS oder ES, wenn das unterbunden wird, holen sich die Leute privat Auslandshunde und dann haben wir das, was wir hier mit Staff, Pitti und Co haben.
    Dürfen nicht mehr gezüchtet werden, hole ich mir halt einen aus ner (illegalen) Zucht in Polen oder sonstigem Ausland, der keinerlei Zuchtkontrollen unterliegt.
    Den größten Witz finde ich, dass das Tierheim an den Auslandshunden verdient, klar.
    Wenn ich sehe, was eine Ausreise (mit Check, Impfung, Kastra, Flug etc.) kostet, dann die Unterkunft (im Tierheim), die (möglicherweise) Hundeschule etc., frage ich mich, was dann so ne Schutzgebühr für ein Verdienst sein soll – 5,- ???
    Desweiteren finde ich das Argument toll, mit den Flugpaten !
    Wenn diese Vollpfosten die Preise für Hunde, die offiziell für eine Tierschutzorganisation reisen nicht so immens hoch halten würden, dass kein aus Spenden bestehender Verein sich das leisten kann, müßten auch nicht so viele darauf zurückgreifen.
    Auch scheint das Vertrauen in unsere Polizei/Zoll/Gesetze ja sehr groß zu sein, denn es gibt doch klare Einreisebestimmungen für Hunde aus z.B. tollwutgefährdeten Ländern (Bluttest, 3 mon.Wartefrist etc.), wenn das natürlich niemand der deutschen Behörden kontrolliert … tja …
    Davon abgesehen ist es Hohn zu sagen, diese Heime bekommen keine Unterstützungen mehr, die Heime, die sich ausländischen Fellchen annehmen, sind doch eh meist kleine, privat geführte, die eh keine Unterstützung kriegen und das aus Eigeninitiative tun.
    Wenn ich mir unser TH hier in Berlin ansehe (und die Skandale beim Bau, die so schön unter den Tisch gekehrt wurden), mit samt seinem Koibecken in der Mitte und den schönen vollverglasten Katzenzwingern (neiiiiiiiiiiiiiiiiiiin, Katzen wollen sich nicht verstecken), haben wir wirklich keine anderen Sorgen im Tierschutz und in Tierheimen als Hunde aus dem Ausland !!!

  62. manfred.stein

    Guten Tag Gerti Schmidt,

    eine wissenschaftliche Publikation zur Übertragung von Leishmanien über den Deckakt / Samen findet man hier:

    Diniz SA, Melo MS, Borges AM, Bueno R, Reis BP, Tafuri WL, Nascimento EF, Santos RL.
    Genital lesions associated with visceral leishmaniasis and shedding of Leishmania sp. in the semen of naturally infected dogs.
    Vet Pathol. 2005 Sep;42(5):650-8.

    Hoffe gedient zu haben.

    mfg

    ms

  63. Marianne Boes

    Diese Herren sollten sich mal klar machen warum deutsche Hunde in den Tierheimen sitzen! Wenn jeder der sich ein Tier anschafft sich Gedanken über seine Verantwortung macht wären die Tierheime nicht so voll. Man kennt doch die Gründe die man vorschiebt um sein Tier loszuwerden. Nicht zu vergessen die vielen Züchter die züchten auf teufel komm raus. Außerdem sollte die Adoption eines tierheimtieres gefördert werden, zb Erlass der Hundesteuer. Das wäre sicher Anreiz genug zuerst im Tierheim zu suchen.
    Das

  64. Marianne Boes

    Dass was jetzt vorgeschlagen wird hat nichts aber gar nichts mit Tierschutz zu tun und ist ein Schlag ins Gesicht der mit seiner Hilfe nicht vor der deutschen Grenze halt macht.
    Außerdem gibt es viele Vereine die versuchen die Tiere vor Ort in deren Heimat zu vermitteln.

  65. Renate P

    Fragen Sie doch in Ihrem örtlichen Tierheim nach,
    ob Sie, außer den Opfern einer volksverdummenden Kampfhundepolitik,
    oder dem alten, weggeworfenen DEUTSCHEN Schäferhund einen Hund adoptieren
    können, der Sie nicht in den Blickpunkt der
    DEUTSCHEN Behörden rückt, oder der einfach
    in Ihre Familie passt.

    Fragen Sie die Verantwortlichen der
    DEUTSCHEN Tierheime wie sie überleben,
    wenn die Zwinger voll mit unvermittelbaren Hunden sind,
    die ihnen Vater Staat zwangsverordnet hat,
    weil wegsperren und töten immer noch die einfachsten Lösungen sind.

    Schmeissen Sie bitte sofort Ihre Stereoanlage weg,
    die vermutlich aus Fernost kommt ,
    schrotten Sie Ihr französisches Auto,
    denn ausländische Produkte vernichten deutsche Arbeitsplätze.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Arbeitslose.

    Meiden Sie italienische oder griechische Lokale.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Lokale.

    Verbringen Sie Ihren Urlaub nur noch in Deutschland.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Hotels.

    Adoptieren Sie nur ein deutsches Kind
    (falls Sie eines bekommen)
    Es gibt genügend elternlose DEUTSCHE Kinder

    Heiraten Sie keinen Ausländer.
    Es gibt genügend heiratswillige DEUTSCHE.

    Lesen Sie keine englischen Krimis.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Autoren.

    Meiden Sie amerikanische Filme.
    Es gibt genügend DEUTSCHE arbeitslose Schauspieler.

    Vergessen Sie auch jede Hilfe für Menschen in anderen Ländern.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Hilfsbedürftige.

    Deutsche Fußballclubs sollten sofort alle Spieler
    aus dem Ausland entlassen.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Sportler.

    Blüh´im Glanze dieses Glückes,
    Blühe, DEUTSCHES Vaterland.

  66. shaarizai

    Das Thema Auslandstierschutz erregt die Gemüter von Tierschützern wie kein anderes.
    Wie wäre es dann mal dies unter der Sinnhaftigkeit tatsächlichen Tierschutzes zu betrachten?

    Wesentlich sinnvoller ist es doch mit den Mitteln die man für Auslandstierschutz generiert vor Ort tätig zu werden, also dort dementsprechende (Partner-)Tierheime zu errichten und von dort dann gezielt zu Besitzern in Deutschland zu vermitteln, als die armen Geschöpfe durch die halbe Weltgeschichte karren, und dies teils unter wirklich katastrophalen Bedingungen.

    Aber selbst wenn man einige dieser Tiere holt, so sollte doch dann eine adäquate Unterbringungsmöglichkeit vorhanden sein. Diese Tiere dann einfach irgendwo hinzustopfen, wo es eh schon ziemlich desolat ist, geht an Tierschutz ja wohl ziemlich vorbei. Das hier oft verwendete Argument, “Hauptsache das Leben ist gerettet” klingt dann nämlich schon fast zynisch, wenn dieses gerettete Leben weiterhin in Elend vegetiert. Nur weil dann vielleicht etwas weniger schlecht ist, ist es doch noch lange nicht gut.
    Tierschutz sollte aber kompromisslos “gut” sein, oder sehe ich das falsch?

    Was ist auch mit dem “Markt” der sich hier bietet? Hat der ein oder andere auch schon einmal darüber nachgedacht, dass anstelle von guten und sinnvollen Kastrationsprogrammen, von recht gewissenlosen, sich unter dem Deckmantel des Tierschutzes verbergenden Menschen, Tiere speziell für diesen “Vertrieb” gezüchtet werden? Ich frage mich nämlich schon, wie es sein kann, dass engagierte Tierschützer und Tierärzte mittlerweile Unsummen in die mehr als notwendigen Kastrationsprogramme stecken, aber die Flut der Welpen und Junghunde nicht abreißt. Passt irgendwie nicht zusammen, oder?

    Hier wird von skrupellosen Geschäftemachern die Gutmenschlichkeit argloser Menschen ausgenutzt und sehr, sehr viele fallen darauf herein. Zu anrührig sind doch die Geschichten und die Bilder mit den traurigen Augen.

    Fällt es in diesem Zusammenhang auch nur den wenigsten auf, dass Tierheime, welche sich durch die Vermittlung von Auslandshunden finanzieren (ist ja oft das Argument, anders kann man sich nicht über Wasser halten) dort i. d. R. dann da Hunde sitzen haben, die man sonst in einem TH eher nicht findet? Klein bis mittelgroß, niedlich und sehr viele davon lieb und menschenbezogen?

    Die wirklich gequälten und mißhandelten Hunde, vernarbt, verstümmelt und traumatisiert, findet man dort nämlich eher weniger.
    Und so sind diese m. E. schon gezielt für den deutschen Markt ausgewählten Tiere selbstverständlich wesentlich besser vermittelbar, als ein z. B. 8jähriger Listenhund oder ein durch unsachgemässe Behandlung mittlerweile nicht mehr ganz so leicht zu händelbarer Deutscher Schäferhund. Oder eben auch die wirklich schlimmen Fälle aus dem Ausland, aber wie schon gesagt, den fast erhängten, vor einer Leine panischen und sich beim Anblick einer solchen unter sich machenden Galgo oder einen mit Säure übergossenen Bardino finde ich nicht wirklich auf solch einer Tierheim HP.

    Ich würde mir wünschen, dass bei diesem Thema mal etwas mehr Verstand und Sachkenntnis – auch über die Hintergründe einiger sehr obskurer Organisationen – in den Vordergrund treten und weniger die Emotionen.

    Dann wäre man vielleicht auch in der Lage, das unbestrittene Elend von Tieren sowohl im In- als auch im Ausland zwar langsam aber kontinuierlich einzustellen.

    An dieser Stelle erlaube ich mir auch einmal die Frage, wieso sich niemand in diesem Maße z. B. über die Zustände äußert, welche wir – trotz Tierschutzgesetz – immer noch in diesem Land haben. Wie da wären, Lebendkastration von Ferkeln, Abbinden von Lämmerschwänzen, Volierenhaltung von Hühnern, erlaubtes Schächten bei religiösen Hintergrund, nicht besonders artgerechte Massentierhaltung, Tiertransporte usw., usf.

    Ach ja, vielleicht weil es keine Hunde, des Menschen liebster Freund sind, sondern einfach nur Nutz- und Schlachtvieh?

  67. K. Walczyk

    @shaarizai
    Wieso kommt mir bei dem Nick sofort der Name Sarrazin in den Kopf?
    Aber egal, Sie regen an, Auslandstierschutz unter der Sinnhaftigkeit TATSÄCHLICHEN Tierschutzes zu betrachten und fänden es sinnvoller mit den Mitteln vor Ort tätig zu werden, (Partner-)Tierheime einzurichten. Was glauben Sie, was verantwortungsvolle TS versuchen und jeden Tag tun? Genau dies und nicht nur! Von den Schutzgebühren der hier in D´land vermittelten Tiere, geht eine große Summe zurück an die Orgas vor Ort, die mit diesen Geldern weitermachen zu kastrieren, verletzte Tiere zu therapieren, Futterstellen einzurichten. Gerade für „geborene“ Streuner in x.Generation, macht es Sinn, diese zu kastrieren und an gesicherten Stellen wieder auszusetzen da diese Tiere den engen Kontakt mit dem Menschen vollkommen verlernt haben. Nur sind die „geborenen“ Streuner in den meisten Fällen nicht das Problem sondern die ausgesetzten Hunde, die ursprünglich als niedliche Welpen zum spielen für die Kinder angeschafft wurden. Irgendwann dem niedlichen Welpenalter entwachsen, werden sie auf die Straße gesetzt. Diese Tiere suchen den Kontakt zum Menschen, möchten wieder in ihnen bekannte Strukturen und genau diesen Tieren sollte es auch weiterhin möglich sein, wieder ein Zuhause beim Menschen zu finden. Ob durch Direktvermittlung, über eine Pflegestelle oder ein Tierheim dürfte für das Tier sekundär sein. Jedes dt. TH ist ein Paradies gegen die Zustände, die teilweise in ihren Heimatländern herrschen, u. a. hervorgerufen durch korrupte Politiker. Nehmen wir z. B. ein TH in Italien, jeder Mensch darf da ein solches führen, bekommt pro Tier ein Kopfpauschale wovon TA-Kosten und Futter bezahlt werden sollen. Was glauben Sie, was bei den Tieren ankommt wenn es eh nie kontrolliert wird? Die Tiere leben teilweise in ihren eigenen Exkrementen – das sind tatsächlich katastrophale Bedingungen!!!
    Bei den von Ihnen wahrscheinlich gemeinten desolaten TH hier in Deutschland möchte ich kurz anmerken, dass genau die Amtsvet. Behörde, die dies behauptet, vor nicht allzu langer Zeit, 14 von 70 eingezogenen Perserkatzen einer dt. Züchterin in eben diesem TH untergebracht wurden. Hat die Behörde bis dahin geschlafen? Ihre Kontrollbesuche nachlässig durchgeführt? War da der Gedanke, hauptsache „gerettet“ obwohl die Zustände da bedenklich sein sollen?
    Um den „Markt“ und den „Vertrieb“ speziell darauf ausgerichteter, unter dem Denkmäntelchen des Tierschutzes betriebener Züchter, anzusprechen, glauben Sie, dass diese Züchter ihre gewinnbringenden Welpen in Mülleimern großziehen? Gut verpackt in Mülltüten, noch blind und mit Nabelschnur, damit sie keiner findet?
    Solche Behauptungen sind absolut zynisch und verachtend den Menschen gegenüber, die solche Tiere mit der Flasche großziehen! Und bitte behaupten Sie nun nicht wieder, das wäre die Ausnahme. Nein, das ist leider an der Tagesordnung! Und diese Tiere stammen nicht von Streunern sondern von Hündinnen, die Besitzer haben. Diese Tiere werden immer wieder gedeckt, ihnen wird mit Glück ein Welpe gelassen damit sie kein Milchfieber bekommen und wenn der Welpe einigermaßen ohne Milch auskommt wird er ausgesetzt, weggeschmissen, an einem Baum aufgehangen etc. pp.
    Die Tierschützer „dürfen“ Streuner kastrieren aber keinen Hund, keine Katze ohne Einwilligung wenn das Tier Besitzer hat. Weil eine Kastration aber Kosten verursacht oder gegen irgendeinen „Glauben“ verstößt, wird Hündin/Katze weiterhin lustig Welpen gebären. Das töten oder aussetzen scheint ja gegen keinen Glauben zu verstoßen! Und genau deshalb reißt die Flut der Welpen und Jungtiere nicht ab.

    Die „anrührigen“ Geschichten und Bilder mit traurigen Augen von Tieren, sind leider Realität die allerdings tatsächlich auch von skrupellosen Geschäftemachern ausgenutzt werden. Nur werden diese ihre Tiere mit Sicherheit nicht in TH oder Pflegestellen geben sondern diese aus dem Kofferraum verkaufen.
    Natürlich werden die TH vorzugsweise Tiere aus dem Ausland aufnehmen, die leichter vermittelbar sind weil sie lieb und menschenbezogen sind. Diese Hunde stammen z. T. aus Konzentrationslagern von über 3.000 Tieren wie z. B. Smeura in Rumänien und gehen in der Masse der Tiere unter, sie bekämen nie eine Chance obwohl sie für ein Familienleben absolut geeignet sind. Die Schutzgebühren dieser Hunde, finanzieren u. a. den Unterhalt der durch politische Unfähigkeit geschaffenen Listenhunde!
    Die von Ihnen genannten, wirklich gequälten, misshandelten, vernarbten und traumatisierten Hunde in TH oder in Familien zu vermitteln würde ich als absolut leichtfertig und fahrlässig bezeichnen. Sie sind genauso auf sachkundige Hände angewiesen wie die von Ihnen verniedlichend als nicht mehr ganz so leicht händelbaren Deutschen Schäferhunde. Da sehe ich z. B. einen ganz großen Handlungsbedarf ganz speziell in unseren Tierheimen. In nur ganz wenigen TH wird mit solchen Hunden gearbeitet um sie zu resozialisieren. Sie sie werden weggesperrt und das war es, ist ja auch einfacher. Warum wird nicht die Hundesteuer für Hundetrainer eingesetzt? Warum kämpfen so viele dt. TH um ihre Existenz? Wo landet denn die Hundesteuer? Warum ist diese nicht zweckgebunden um TH zu finanzieren?
    Ich würde mir wünschen, dass mehr Verstand und Sachkenntnis vorhanden wäre, wenn es um Subventionspolitik geht. Der Stierkampf und Tötungsstationen werden in Millionenhöhe subventioniert, für Kastrationen oder die Umsetzung durchaus vorhandener TS-Gesetze innerhalb der EU gibt es keinen Cent! Die Krümmung einer Gurke wird nachgeprüft aber einheitliche TS-Gesetze, die u. a. auch z. B. Tiertransporte länderübergreifend und die Haltung von Nutztieren wesentlich verändern könnte, werden noch nicht einmal in Angriff genommen. Abgesehen davon gibt es jede Menge Petitionen, die aber hauptsächlich von Tierschützern unterzeichnet werden. Erstaunlich?!
    Ach und noch etwas. Es geht nicht nur darum, dass der Hund des Menschen liebster Freund ist. Der Hund wurde vom Menschen geschaffen – domestiziert vom Menschen. Insofern kommt dem Menschen diesen Tieren gegenüber eine besondere Verantwortung zu!

  68. Herr Stein,

    Zitat: manfred.stein

    Guten Tag Gerti Schmidt,

    eine wissenschaftliche Publikation zur Übertragung von Leishmanien über den Deckakt / Samen findet man hier:

    Diniz SA, Melo MS, Borges AM, Bueno R, Reis BP, Tafuri WL, Nascimento EF, Santos RL.
    Genital lesions associated with visceral leishmaniasis and shedding of Leishmania sp. in the semen of naturally infected dogs.
    Vet Pathol. 2005 Sep;42(5):650-8.

    Hoffe gedient zu haben.

    mfg

    ms

    16.04.11 Zitat Ende

    Sie scheinen nur das zu lesen was Ihnen in den Kram passt.
    Über die weiterführenden Untersuchungen, welche in diesem Artikel angekündigt wurden, ist bisher nichts veröffentlicht.

  69. manfred.stein

    Werte Doris Schäfer,

    über Leishmaniose wird laufend in der Fachliteratur berichtet. Da müsstewn Sie sich schon selbst bemühen. Sie können nicht erwarten, dass Ihnen das alles serviert wird.

    mfg

    ms

  70. Einzelkämpfer

    Wieso reitet man jetzt ausschließlich auf das Thema Leishmaniose herum? Nur weil in irgendwelchen Hundeforen behauptet wird Leishmaniose wäre nicht ansteckend, wird es gleich als Tatsache hingestellt? Für mich sind diese Foren-Aussagen nicht relevant, da sie nur einen Teil der Wahrheit wiedergeben. Wer sich mit dem Thema ausgiebiger beschäftigen will, sollte sich mal in der Tropenmedizin und Labore umhören.
    Zudem geht es ja nicht ausschließlich um irgendwelche Übertragungswege von Infektionskrankheiten, sondern um die Gesamtproblematik des Tierschutzes und des Hundeimportes. Anstatt nach Endlösungen zu suchen findet nur eine Problemverschiebung statt und das sollte einige Tierschützer mal zum Nachdenken bewegen.

  71. K. Walczyk

    Dies ist keine Behauptung irgendwelcher Foren sondern eine Tatsache! Nachzulesen bei parasitus.com, Information, Diagnostik und Bekämpfung parasitärer Erkrankungen bei Tieren. Grundlagenforschung sogenannter Reisekrankheiten bei Tieren, wie Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose, Filarien und andere.

    Für “Endlösungen” hat D´land schon einmal teuer bezahlt und daran erinnern mich auch einige der tumben Stammtischbeiträge hier!
    Langsam aber sicher geht mir dieses nationalistische Deutschtum gewaltig auf die Nerven!

  72. Katja

    Die ganze Diskussion ist lächerlich, hat sich mal einer Gedanken darüber gemacht wo sein Tier ursprünglich her kommt, wie viele Goldis sieht man hier, die sind aber auch ein USA import. Der ach so beliebte Labbi was macht der hier stammt er doch aus Großbritannien. So lange es eine Moderasse ist, ist es also in Ordnung Hunde zu Importieren. Handelt es sich aber um eine Straßenmischung ist das Geschrei groß. Und nun erhebe der das Wort der einen Deutschen Schäferhund besitzt und keinen Hund der seinen Ursprung im Ausland hatte.

  73. Anonymus

    Was wird aus den Tieren in unseren Tierheimen? Hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht wo diese herkommen? Es ist so daß doch jeder Depp in D Hunde vermehren darf nach Lust und Laune, diese unter schrecklichen Zuständen hält und für viel Geld an irgendwelche “Hundeinteressenten” verkauft. Ob dieser überhaupt für ein Tier geeignet ist, interessiert niemanden. Und wenn dieser Hund dann im Tierheim landet interessiert es auch niemanden. Dann heißt es plötzlich die armen Hunde in deutschen Tierheimen. Die müsste es nicht geben wenn es nicht geldgierige Vermehrer hier geben würde. Gerade auf Grund der hohen Arbeitslosigkeit in manchen Regionen kann man doch sehen, wie dort das “Hundeangebot” steigt. Und der Hit, diese Leute brauchen nicht mal einen Sachkundenachweis, das ist wohl das allerletzte. Wenn man einen Hund aus dem Ausland vor dem sicheren Tot retten will und ihn einstweilen bei sich unterbringt braucht man einen Sachkundenachweis! Sorry, das ist doch voll daneben.
    Die Deutschen haben genügend Geld ihre Tiere kastrieren zu lassen, damit keine ungewollte Vermehrung stattfindet! Man muß mal bedenken, daß eine Schutzgebühr für einen Hund der in D oder A vermittelt wurde, viel Geld für ein Tierheim im Ausland bedeutet. Endlich können kranke Tiere versorgt werden und ausreichend geimpft.

    Sicher kann somit das Problem im jeweiligen Ursprungsland nicht gelöst werden, dies muss dringend von der dortigen Regierung bzw. Bevölkerung angepackt werden, aber es mildert etwas die Zustände der Tiere im Ausland, die bei tierlieben Menschen untergekommen sind und ihr ganzes Hab und Gut für diese Tiere Opfern.

  74. Katja Lamp

    Es ist schade für die Hunde, aber ich glaube es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Bei uns zuhause gab es das Sprichwort: Erst mal vor der eignen Haustüre kehren, als vor anderen. Es gibt genügend Missstände in Deutschland – auch die Kinderarmut hier ist nicht unter den Tisch zu kehren. Und was auch immer wieder untergeht ist die Tatsache, dass es Hundetrainer gibt die inzwischen auf Auslandshunde Nachlass gewähren. Warum, – diese Hunde kommen aus sozial + teritorial, struckturierten Rudeln, werden aus ihrer gewohnten Umgebung gekarrt in Boxen gepackt und per Flieger nach Deutschland verfrachtet. Dort leben sie dann bis zur Abgabe beim “Tierschutz” – gefüttert wird oft mit Billigfutter, die Hunde haben z.T. Parasiten wie Giardien die bereits ernsthafte Schäden im Magen-Darm-Trakt verursacht haben. Der ahnungslose Deutsche will etwas Gutes tun und holt sich natürlich einen Hund vom Tierschutz – zahlt eine Vermittlungsgebühr für einen kranken Hund , der rassemäßig und von Größe und CHarakter nicht berechenbar ist. In der Regel mit einem stark ausgeprägten Jagdtrieb , der sich über Generationen im Hunderudel gefestigt hat. Eigentlich sind es in der Regel Hunde für Spezialisten – werden aber als Familienhunde abgegeben. Ich will weis Gott nicht alle Tierschützer über einen Kamm scheren, es gibt sicher auch hier große Unterschiede wie überall. Aber es gibt auch genug Familien , die so zu Problemhunden gekommen sind, und ihres Lebens nicht mehr froh wurden, solange sie diesen Hund hatten .

  75. Heike

    Mir tun die Tiere im Ausland auch leid. Aber es hat keinen Sinn, sie herzuholen. Wir ändern damit rein garnichts. Die Achtung vor Lebewesen und die Selbstverpflichtung, sie gut zu behandeln, sind in vielen Ländern nicht besonders stark ausgeprägt. So lang wir die Aufgaben und Probleme für Länder wie Spanien lösen, sehen diese keine Veranlassung, sich selbst darum zu kümmern. Auch der Lerneffekt bleibt aus. Für jeden Hund der dort weggeholt wird, werden vier neue produziert. Auch Hunde aus Osteuropa aus Mitleid aufzunehmen, verschärft die Problematik nur. Nur wenn diese Hundeproduzenten auf ihren Hunden sitzenbleiben, schränken sie die Vermehrung ein. Es tut echt weh, die Bedingungen zu sehen, unter denen diese Hunde geboren werden. Aber indem wir sie zu uns holen, sorgen wir dafür, dass die Hündinnen weiterhin als Gebärmaschinen missbraucht werden und dass das Leid endlos weitergeht.

Reply to “NRW: Keine Förderung für Tierheime mit Auslandshunden”

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