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Rottweiler war Rückfalltäter; Hundetrainerin riet 2009 zur Euthanasie

Wien (aho) – Der Rottweiler, der am vergangenen Freitagabend in Wals-Siezenheim (Flachgau/Österreich) ein vierjähriges Mädchen schwer verletzte, war bereits im Jahr 2009 durch einen folgenreichen Angriff auf einen Menschen aufgefallen.
„Mich hat der Rottweiler schon vor eineinhalb Jahren angefallen. Ich arbeitete als Co-Trainerin in einer Hundeschule“, erzählte eine 40-jährige Frau der Kronen-Zeitung.
Als die Frau an einem Freitagnachmittag auf den Rottweiler „Avego“ zuging, der an einem Holzpflock angeleint war, ging dieser ohne jede Vorwarnung auf sie los. „Er hat fünfmal zugebissen, mir dabei die rechte Brust fast weggerissen“, so die Frau im Gespräch mit der Zeitung. Die tiefe Wunde musste mit 21 Stichen genäht werden. Noch immer leidet die Frau an den Folgen des Bisses, so das Blatt. Ein Gerichtsverfahren wegen schwerer Körperverletzung ist noch anhängig.
Was das damalige Opfer nicht verstehen kann: „Ich habe dem Besitzer klipp und klar gesagt, dass sein Hund krank ist und eingeschläfert werden muss. Hätte er sich daran gehalten, wäre dem Mädchen alles erspart geblieben.“

5 Kommentare, Kommentar oder Ping

  1. Andi

    Hier wird wieder mal der Hund als Bestie dargestellt, doch was hier anscheinend alle vergeßen, ist das KEIN hund von Haus aus „Böse“ ist sondern vom Halter dazu gemacht wird! Natürlich ist es Furchtbar was der Frau und dem Mädchen passiert ist und ich stimme zu das es besser gewesen wäre das Tier einzuschläfern, aber hier wird wieder Sichtbar das der Mensch das Schwein ist und nicht das Tier. Deshalb sollte unbedingt ein Hundeführerschein Verpflichtend sein! Aber nicht nur für sogenannte „Kampfhunde“ sondern für jeden Hund, denn Statistisch gesehen hat der Golden Retriever eine Höhere Beiß-Quote als andere Hunde, dennoch zählt er zu den Familien Hunden.

  2. wolf

    es gibt auch hunde die ohne zutun urplötzlich zu bestien werden können!
    oftmals sind dann defekte am gehirn schuld, wie tumore o.ä.
    ich selbst erhielt zu vermittlung einen solchen „auffälligen hund“. bis zu den zwei schweren attacken gegen seinen herren wurde der hund nachweislich hund-rassegerechtgerecht aufgezogen.integriert in der familie mit kindern, täglichem großen auslauf, beschäftigung und wöchentlicher hundeschule. neuer besitzer wurde ein sehr erfahrener hundehalter, welcher nach 7 wochen ebenfalls schwerste verletzungen durch den hund erlitt. tagelange debatten entbrannten über eventuelle gründe und auslöser dieser vorfälle. durch die dennoch positiv vorhandenen veranlagungen wie u.a. außerordentliche spieltrieb interessierte sich eine diensthundeführende behörde sehr für das tier.
    beim wehr- und beißtriebtest zeigte der hund ein absolut widernatürliches verhalten. welches weder mit den beißattacken noch mit dem verhalten eines hundes im einklang steht. vor einem neuen überprüfungstermin zwei tage später wurde ich selbst opfer einer solchen beißattacke. und es bestand nachweißlich „kein“ grund für diese attacke. da das überprüfungsteam auch nach 10 minuten eintraf und mir zur hilfe eilte, konnten schwerere verletzungen verhinderntwerden. keiner konnte sich dieses abnorme verhalten erklären. viele hatten sehr großes interesse an dem tier, nur ich konnte es nicht verantworten weitere personen zu gefährden und nach zwei weiteren attacken gegen mich in der zwingeranlage wurde der hund letztlich eingeschläfert. später stellte sich heraus, der hund hatte einen tumor am gehirn…

    Aragorn war ein bild von einem hund…

  3. BlackCloud

    Wenn ein Hund ohne Grund angreift, kommt man sofort auf die Idee mal zum Tierarzt zu gehen, um mal zu klären, ob der Hund organische Probleme hat … nur mal so nebenbei.

  4. malu

    Erstmal dem kleinen Mädchen gute Besserung

    Ein Vorfall den niemand braucht und der wohl auch nicht gewesen wäre wenn der Besitzer verantwortlich genug gewesen wäre den Hund zu sichern ( Leine Beisskorb.

    Zu der Co-Hundetrainerin sage ich nur so viel:Wer bitte ist so dämlich an einen angepflockten Hund zu gehen ? Selbst Schuld ! „

Reply to “Rottweiler war Rückfalltäter; Hundetrainerin riet 2009 zur Euthanasie”

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