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Tod durch Hundeangriff: Lebenslang für britische Hundebesitzer?

zaehne_maulLondon (aho) – Vor dem Hintergrund von 210.000 Angriffen durch Hunde und in der Folge rund 6.000 Krankenhausbehandlungen prüft die britische Regierung jetzt, ob in Zukunft härtere Strafen gegen solche Hundehalter verhängt werden sollen, wenn ihre Hunde anderen Menschen schwere oder sogar tödliche Verletzungen zufügen. In einer Umfrage auf der Internetseite des britischen DEFRA (Department for Environment, Food and Rural Affairs) kann die Bevölkerung von England und Wales abstimmen. Mit der Umfrage will sich die britische Regierung nach eigenen Angaben ein Meinungsbild verschaffen. Das Ergebnis würde aber nicht automatisch in eine Gesetzesänderung einmünden.

Bereits im Februar diesen Jahres hatte die Regierung neue Maßnahmen gegen verantwortungslose Hundehalter angekündigt. Hierzu soll der sogenannte „Dangerous Dogs Act“ von 1991 auch auf Privatgrundstücke und Wohnungen ausgeweitet werden. So können auch Hundehalter verfolgt werden, wenn Besucher auf Privatgrundstücken und in Wohnungen von Hunden angegriffen und verletzt werden.

Diskutiert wird, dass Besitzer von Hunden, die einen Menschen töten, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt werden können. Seit 2005 wurden 16 Menschen getötet. Im März diesen Jahres wurde in Manchester ein 14 Jahre altes Mädchen von vier Hunden im Haus einer Freundin getötet. Bei Verletzungen sind Strafen bis zu zehn Jahren angedacht. Derzeit sind maximal zwei Jahre Haft möglich.

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