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Neue Variante des Erregers der Kaninchenseuche RHD in Rheinland-Pfalz festgestellt

kaninchen_01.jpgMainz (LUA) – Die neue Variante des Erregers der tödlichen Kaninchenkrankheit RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease) ist zum ersten Mal bei einem geimpften Tier in Rheinland-Pfalz aufgetreten. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) stellte die Infektion bei einem verendeten Hauskaninchen aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis fest. Es handelt sich um das RHD-Virus 2.
Mitte 2012 war diese Virusvariante bereits in einem geimpften Kaninchenbestand in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen worden. Möglicherweise ist die Wirksamkeit der gängigen Impfstoffe gegen die neue Virusvariante unzureichend.

Das RHD-Virus befällt vor allem Haus- und Wildkaninchen. Auch auf Hasen ist es übertragbar, andere Tiere und Menschen können sich nicht infizieren. Die Seuche ist nicht heilbar. Sie breitet sich in einem Bestand sehr schnell aus und endet meistens tödlich.
Tierhalter sollten ihre Kaninchen vorsorglich weiter gegen RHD (und auch Myxomatose) imp-fen lassen. Beim Auftreten von RHD-verdächtigen Anzeichen (beschleunigte oder erschwerte Atmung, Fressunlust, Apathie, Fieber) oder vermehrten Todesfällen insbesondere in geimpften Kaninchenbeständen, sollte unbedingt geklärt werden, ob eine RHD-Infektion vorliegt.

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