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Fleisch von Wildschweinen nicht radioaktiv belastet

Dillingen (aho) – Das Fleisch von Wildschweinen aus dem Landkreis Dillingen kann bedenkenlos verzehrt werden. Mit dieser geprüften Feststellung reagiert Landrat Dr. Anton Dietrich auf verschiedene Verbraucheranfragen, die in den letzten Wochen beim Kompetenzzentrum Ernährung und Verbraucherschutz im Landratsamt eingegangen sind.

Anlass für die Besorgnis in der Bevölkerung waren die Presseberichte im letzten Monat über radioaktive Belastung von Wild in den verschiedenen Regionen Bayerns. Was Jägern und Fachleuten schon bekannt war, bestätigt nach sorgfältiger Prüfung Dr. Uta-Maria Kastner vom Kompetenzzentrum des Landkreises.

Natürliche Radioaktivität, die aus der Entstehungszeit irdischer Materie herrührt, bildet den Hauptanteil der in unserer Nahrung vorhandenen Radioaktivität. Daneben sind zu Hunderten künstlich vom Menschen erzeugte Radionuklide bekannt. Sie unterscheiden sich in ihren physikalischen Eigenschaften nicht von den Natürlichen. Die Verunreinigung (Kontamination) von Lebensmitteln durch künstliche radioaktive Stoffe wird heute im allgemeinen durch die Messung von Radiocäsium (Cäsium-134 und Cäsium-137) überwacht.

Kontrollen der letzten Jahre zeigten, dass Belastungen mit Radiocäsium heute bei Wildfleisch, Pilze, Waldbeeren als einzigen Lebensmitteln auftreten können. Sie werden daher regelmäßig im Rahmen eines europaweit vorgegebenen Probenplanes von den Lebensmittelüberwachungsbeamten kontrolliert. Als Orientierungswerte für die Beurteilung all dieser Proben dienen Grenzwerte für Radiocäsium von 370 Bq/kg für Kindernahrung und Milchprodukte und 600 Bq/l für alle anderen Lebensmittel.

„Im Landkreis Dillingen traten in den letzten Jahren keine Messungen oberhalb der Lebensmittelgrenzwerte auf“, informiert Frau Dr. Kastner. Die stichprobenartigen Untersuchungen von Schwarzwild der Kreisjägervereinigung Dillingen, des staatlichen Forstamtes und der staatlichen Lebensmittelüberwachung am Landratsamt lagen in der Hauptbelastungszeit Herbst/Winter für den Landkreis Dillingen durchschnittlich unter 100 Bq/kg und damit wesentlich unter dem Grenzwert für Kindernahrung.

Damit steht nach Aussagen von Landrat Dr. Dietrich eindeutig fest, dass Fleisch von Wildschweinen, das von den Jägern angeboten wird, im Landkreis Dillingen keine gesundheitsschädlichen Eigenschaften besitzt und deshalb mit Genuss verzehrt werden kann.

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