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Frostschäden bei Frühkartoffeln

(ZMP) – Der jüngste Frosteinbruch Anfang April hat offenbar Schäden an den Frühkartoffelkulturen verursacht. Das gilt insbesondere für die Anbauregion Burgdorf in Niedersachsen. Dort waren die mit Folie verfrühten Bestände weitgehend aufgelaufen und die Frostschutzberegnung konnte bei Temperaturen bis minus acht Grad Celsius nicht immer Schäden abwenden. Einigen Erzeugern sind die Regner sogar eingefroren. Auch im Freiland dürfte es Probleme geben. Viele früh gepflanzten Bestände waren kurz vor oder kurz nach dem Auflaufen und sind nun zurückgefroren. Da die Böden relativ leicht sind und nach langer Trockenheit der Frost tief in die Dämme eindringen kann, ist in einigen Fällen noch Schlimmeres zu befürchten. Im Rheinland waren die Temperaturen mit minus vier Grad nicht ganz so niedrig und die Bestände meistens noch nicht soweit entwickelt. Lösböden in der Köln-Aachener-Bucht bieten zudem einen besseren Schutz. Einzelne Blätter der unter Folie aufgelaufenen Bestände am Niederrhein dürften abgefroren sein, ohne dass nach bisheriger Erkenntnis allzu großer Schaden entstanden ist. Ähnlich dürfte die Situation im Südwesten Deutschlands sein. Dort sind allerdings die Stauden schon wesentlich weiter entwickelt und eine umfangreiche Frostschutzberegnung hält bei nicht ganz so tiefen Temperaturen die Gefahr in Grenzen. Probleme bereitete höchstens der teilweise böige Wind, so dass im Regenschatten auf einigen Flächen eine Beeinträchtigung möglich war. Mit Blick auf die diesjährige Frühkartoffelvermarktung muss von einer weiteren Ernteverspätung, aber auch einer Staffelung des Angebotes aus den verschiedenen Bereichen ausgegangen werden. Ersteres dürfte sich günstig auf die Frühkartoffelvermarktung in Südeuropa auswirken. Die Staffelung des Angebots dürfte positive Auswirkungen auf den hiesigen Kampagneverlauf haben.

ZMP-Nachrichten: 11.04.2003

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