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China hat viel Schwein

L P D – Die Weltfleischproduktion dürfte im Jahre 2002 um 2,5 Prozent auf knapp 242 Mio. Tonnen gestiegen sein. Davon entfielen rund 92 Mio. Tonnen auf Schweinefleisch. Der mit weitem Abstand weltweit führende Schweinefleischproduzent ist China, mit geschätzten 43 Mio. Tonnen wird nach Ermittlungen des Landvolk-Pressedienstes fast die Hälfte der Gesamterzeugung im Reich der Mitte produziert. Allein in den letzten vier Jahren stieg hier die Erzeugung um mehr als zehn Prozent und im selben Tempo ist auch der Verbrauch gestiegen. Der weltweit zweitgrößte Erzeuger von Schweinefleisch ist die EU mit knapp 17,6 Mio. Tonnen, dies entspricht einem Anteil von etwa 20 Prozent. Im vergangenen Jahr führten die fallenden Erzeugerpreise und die schwächere Nachfrage nur zu einer geringfügigen Steigerung der Produktion um etwa 0,6 Prozent. Im laufenden Jahr wird sogar mit einem leichten Produktionsrückgang gerechnet, auch in den beiden führenden Erzeugerländer Deutschland und Spanien. Der drittwichtigste Schweinefleischproduzent ist die USA, die mit 8,9 Mio. Tonnen knapp zehn Prozent der Weltproduktion stellt. Ungebrochen auf dem Wachstumspfad befindet sich die brasilianische Schweineproduktion. Hier stieg von 1988 bis 2002 die Erzeugung um 40 Prozent auf über 2,5 Mio. Tonnen. In Kanada, Russland, Polen, Korea und Japan spielt die Schweinefleischproduktion mengenmäßig nicht eine so bedeutende Rolle, obwohl es in den letzten Jahren zum Teil beachtliche Steigerungsraten gab.

Auch die Landwirte in Deutschland haben die Schweinehaltung in den vergangenen Jahrzehnten erheblich ausgeweitet. Allerdings ist die Zahl der Schweinehalter drastisch zurückgegangen. 1972 gab es noch 873.000 Schweinehalter, die in ihren Ställen rund 20 Mio. Schweine mästeten. Im Jahr 2002 waren es nur noch 106.000, davon entfielen 99.000 Betriebe auf die alten Bundesländer, 6.900 betrieben die Schweinehaltung in den neuen Bundesländern. Um wirtschaftlich produzieren zu können, müssen die verbleibenden Betriebe ständig expandieren. Im statistischen Durchschnitt hat ein Schweinehalter heute 247 Tiere im Stall, im Westen sind es fast 227 Stück, im Osten sogar 539 Schweine. 1967 betrug die mittlere Betriebsgröße im damaligen Bundesgebiet erst 15 Schweine je Betrieb.

LANDVOLK-PRESSEDIENST Nr. 16, 24. April 2003

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