Lebensmittel - Markt - Ernhrung®
Lebensmittel - Markt - Ernhrung
  

powered by ...

Schweinefleisch führt die Produktionsstatistik an

Hannover (lme) – Ob für Schinken, Schnitzel oder Filet – In der weltweiten Fleischerzeugung spielt Schweinefleisch die größte Rolle. Im vergangenen Jahr wurden weltweit insgesamt 244,7 Millionen Tonnen (t) Fleisch erzeugt, zitiert der Landvolk-Pressedienst eine Statistik der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Mit 94,3 Millionen t führte Schweinefleisch die Produktionsstatistik an. Es folgte Geflügelfleisch mit 72,9 Millionen t, die Produktion von Rind-, Kalb- und Büffelfleisch erreichte 61,3 Millionen t. Gemessen an diesem Produktionsniveau spielte die Erzeugung von Schaf- und Ziegenfleisch mit 11,7 Millionen t sowie die Produktion sonstiger Fleischarten mit 4,5 Millionen t nur eine untergeordnete Rolle.

Dieser Trend soll auch in 2003 anhalten, allerdings dürften sich zwischen den einzelnen Fleischarten weitere Verschiebungen ergeben. Denn während für Rindfleisch mit einer leichten Produktionseinschränkung gerechnet wird, soll die globale Schweine- und Geflügelfleischerzeugung auch in 2003 steigen. So wird das Rindfleischaufkommen in diesem Jahr auf 61,2 Millionen t geschätzt, das wären 0,2 Prozent weniger als in 2002. Dagegen soll die Schweinefleischerzeugung um schätzungsweise 1,6 Prozent auf 95,8 Millionen t zunehmen. Noch deutlicher soll die internationale Geflügelfleischproduktion wachsen, und zwar um 2,2 Prozent auf 74,5 Millionen t. Damit erreicht das sogenannte „weiße Fleisch“ einen weltweiten Produktionsanteil von 30 Prozent, auf Rindfleisch entfällt schätzungsweise knapp ein Viertel und auf Schweinefleisch 39 Prozent des weltweiten Aufkommens.

Die weltweite Fleischerzeugung wird für 2003 auf insgesamt 247,7 Millionen t geschätzt, das wären 1,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit würde sich das Wachstum in der Fleischproduktion gegenüber den Vorjahren spürbar abschwächen, denn von 1999 bis 2002 konnte sie noch jährlich um durchschnittlich rund drei Prozent zulegen. Dabei beruht der Zuwachs vor allem auf der Produktionsausweitung in den Entwicklungsländern, die in 2003 bei allen Fleischarten Zuwächse zwischen 2,3 Prozent und 3,6 Prozent erzielen könnten und ihren Anteil an der weltweiten Fleischproduktion auf 57 Prozent ausbauen würden. Für die Industrieländer wird dagegen nur bei Schweinefleisch mit einem Produktionsanstieg um 0,9 Prozent auf 34,6 Millionen t gerechnet, während die Geflügelfleischproduktion stagnieren und die Rindfleischerzeugung sogar um 2,6 Prozent auf 29,7 Millionen t abnehmen soll.

LPD Nr. 19 vom 15. Mai 2003

Suche



Datenschutzerklärung

Betrug und Täuschung in der Bio-Land- u. Lebensmittelwirtschaft
EHEC: Ein Erreger macht Karriere
Nitrat: Vom Schadstoff zum wichtigen Nährstoff
Mycobacterium avium paratuberculosis in Lebensmitteln
Qualität und Gesundheitswert von Bio-Produkten
Acrylamid: Nullrisiko deutlich gesenkt



Wissenschaftlerin: Nur reiche Länder können sich 'Bio' leisten - auf Kosten der Armen


Lebensmittelsicherheit


mycobakterien


Handlungsbedarf: Wissenschaftler weisen MAP in Rindfleisch nach

Derio (aho/lme) Wissenschaftlern von Baskischen Institut für Landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung 'Neiker-Tecnalia' im spanischen Derio ist es gelungen, den Erreger der Paratuberkulose 'Mycobacterium avium paratuberculosis' (MAP) in der Muskulatur von Rindern und Kühen zum Zeitpunkt der Schlachtung nachzuweisen.
Weitere Informationen hier.






Vegetarier: weiblich, jung, überdurchschnittlich gebildet, lebt in Großstadt.



aho_Grosstiere

aho_Kleintiere & Pferde

Lebensmittel Markt Ernährung