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Fleischwarenindustrie mit 2002 zufrieden

Bonn (lme) – Das zeitweise niedrige Preisniveau im zurückliegenden Jahr sehen die Hersteller von Wurst und Schinken als wesentliche Ursache für einen im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent auf 12,86 Mrd. € gesunkenen Umsatz. In den ersten Monaten des laufenden Jahres sieht der Bundesverband der Deutschen Fleischwarenindustrie (BVDF) die nun zögerliche Nachfrage allerdings als Hinweis dafür, das sich auch die Fleischwarenindustrie von der allgemeinen negativen Konjunkturentwicklung nicht mehr abkoppeln kann.

Während der Verzehr von Fleisch im Jahre 2002 um 400 Gramm auf 59,7 kg pro Kopf im Vergleich zum Vorjahr leicht zugelegt hat, sank der Verzehr von Wurstwaren von 31,3 auf 30,5 kg. Trotzdem konnten die Unternehmen der Fleischwarenindustrie die Produktion im letzten Jahr um über 10 Prozent auf 1,37 Mio. Tonnen Wurstwaren steigern und mit ihrer Auslastung zufrieden sein. Diese Steigerung deutet einerseits auf eine Normalisierung der Nachfrage im Vergleich zum „BSE-Jahr“ 2001 hin und ist andererseits offensichtlich Folge der deutlichen Zunahme der Marktanteile der discountierenden Handelsunternehmen. Während der Marktanteil SB-verpackter Wurstwaren erstmals höher lag als der lose in der Bedienungstheke angebotenen Ware, stieg der Anteil der im Discount verkauften Wurstwaren in 2002 gegenüber dem Vorjahr deutlich von 31 auf 35 Prozent.

Diese Entwicklung, die offensichtlich von der Verunsicherung der Verbraucher durch öffentliche Diskussion um steigende finanzielle Belastungen geprägt ist, kann auch in anderen Bereichen der Wirtschaft beobachtet werden. Vor dem Hintergrund der weiter anhaltenden Expansion der Discounter ist mit einer Fortsetzung dieser Entwicklung zu rechnen, welche die Marktanteile sowohl auf der Stufe der Produktion als auch auf der Stufe des Handels nachhaltig verschieben wird.

Die Unternehmen der Deutschen Fleischwarenindustrie beschäftigten im zurückliegenden Jahr 80.044 Mitarbeiter, 2,2 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Sorgen bereitet den Unternehmen, dass es bundesweit immer schwerer fällt, vorhandene Ausbildungsplätze im gewerblichen Bereich zu vergeben, weil es an Interessenten fehlt.

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