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Erneut weniger Milch geliefert

L P D – Zum zweiten Mal in Folge haben Deutschlands Milchviehhalter den Molkereien we-niger Milch geliefert als im Vorjahr. Mit 26,58 Millionen Tonnen (t) war die Rohstoffbasis der milchverarbeitenden Unternehmen in Deutschland nach Mitteilung des Landvolk-Pressedien-stes so niedrig wie seit 1994 nicht mehr. Niedersachsens Landwirte lieferten nach Angaben der Landesvereinigung der Milchwirtschaft 4,9 Mio. t Milch an die knapp 50 Molkereien im Land. Der Rückgang der Milchanlieferung war im Milchland Niedersachsen mit 1,5 Prozent gering-fügig höher als im Bundesdurchschnitt mit 1,1 Prozent. Die Zentrale Markt- und Preisbericht-stelle in Bonn (ZMP), die bundesweit die Daten zusammengetragen hat, nennt mehrere Gründe für die geringere Milcherzeugung. Die Milchviehbestände wurden abgestockt, weil of-fensichtlich eine Reihe von Landwirten den Produktivitätsfortschritt überschätzt hatte. Aber auch die schlechtere Grundfutterversorgung im Frühjahr spielt bei dem geringeren Milchauf-kommen eine Rolle. Die Erlöse aus der Milchviehhaltung sind für Deutschlands Landwirte die wichtigste Einnahmequelle, um so mehr schmerzt die Tatsache, dass die Einkommen auch über geringere Auszahlungspreise erheblich zurück gegangen sind.

Weitgehend glimpflich dürfte das Milchgarantiemengenjahr für die deutschen Milcherzeuger ausgehen. Nach letzten Hochrechnungen von Anfang Mai zeichnet sich keine Überlieferung des Quotenlimits aus. Die Zentrale Markt- und Preisberichterstattung in Bonn (ZMP) geht von einer „Punktlandung“ aus. Danach dürften die deutschen Milchviehhalter die ihnen zugeteilte Menge exakt getroffen haben. Über- oder Unterlieferungen könnten allenfalls minimale Men-gen ausmachen. Sollte sich diese Hochrechnung bestätigen, müssen die deutschen Milchbauern erstmals seit dem Garantiemengenjahr 1994/95 keine Superabgabe an die Brüsseler Kasse abführen. Die endgültige Bilanz allerdings ist erst Ende Juni vom Hauptzoll-amt zu erwarten. Zurzeit dürften die Molkereien aufgrund der saisonalen Angebotsspitze wei-terhin reichlich mit dem Rohstoff Milch eingedeckt werden.

LPD 20 / 2003

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