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Schwerpunktaktion der baden-württembergischen Lebensmittelüberwachung

Ausländische Gemüsepaprika mit Rückständen belastet

Stuttgart (agrar.de) – Die baden-württembergische Lebensmittelüberwachung hat bei ausländischem Gemüsepaprika erhebliche Rückstände von Pflanzenschutzmitteln festgestellt. Dies teilte das baden-württembergische Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum heute mit.

29 von 86 Stichproben (34 Prozent) von Gemüsepaprika aus dem Groß- und Einzelhandel wurden wegen der Überschreitung von Höchstmengen beanstandet. Bei einer Schwerpunktaktion hat das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart in diesem Jahr, von Januar bis Mai, Paprika untersucht. Lieferungen aus der Türkei waren besonders auffällig, denn 19 von 24 Stichproben, das sind knapp 80 Prozent haben die Grenzwerte überschritten. Auch spanische Ware war mit 28 Prozent wegen überhöhter Rückstände zu beanstanden. Dagegen konnten bei holländischer Ware in keiner der 14 Stichproben Rückstände festgestellt werden.

Ein Drittel der beanstandeten türkischen Paprikafrüchte enthielten Rückstände des in der EU verbotenen Insektizids Methamidophos. Eine gesundheitliche Gefährdung ist bei den gemessenen Gehalten, aufgrund einer Bewertung durch das Bundesinstitut für Risikobewertung nicht zu befürchten. Aus Vorsorgegründen sollten Paprikafrüchte mit überhöhten Rückständen an Methamidophos dem Verbraucher nicht zugänglich gemacht werden.

Das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg hat deshalb das Bundesministerium für Verbraucherschutz Ende Mai diesen Jahres gebeten, eine Einfuhrsperre mit Vorführpflicht zu prüfen. Angesichts der hohen Zahl beanstandeter Proben sollten vom Bund aus auch die betroffenen Verbände des Handels und der Importeure auf Bundesebene informiert werden. Die Lebensmittelwirtschaft sollte durch geeignete Maßnahmen, wie zum Beispiel verstärkte Eigenkontrollen sicherstellen, dass dem Verbraucher stets einwandfreie Ware angeboten werde.

Links zum Thema Lebensmittelqualität und Kontrolle.

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