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Endlich: Schweden torpedieren Ernährungsempfehlungen

(ugo) – Die meisten Medizin- und Ernährungs-Organisationen empfehlen, zur Prävention von Herz- und Gefäßerkrankungen, Krebs und anderen Zivilisationsleiden den Fettverzehr zu senken und insbesondere die Zufuhr gesättigter Fettsäuren auf unter 7-10% der Energiezufuhr zu reduzieren. Kritiker monieren schon lange, dass diese Empfehlungen wissenschaftlich nicht gut abgesichert sind und dass die empfohlene kohlenhydratreiche Kost zu Problemen führen kann. Allerdings wurde die Kritik nicht ernst genommen.

Doch jetzt wagt sich ein renommierter Ernährungsmediziner in die Öffentlichkeit: Göran Berglund, Professor an der schwedischen Lund-Universität und verantwortlich für die große Malmö Krebs und Ernährungsstudie, beklagt in einer Ärztezeitschrift öffentlich, die wissenschaftlichen Studienergebnisse würden immer mehr Löcher in die üblichen Ernährungsempfehlungen schießen. Diese Empfehlungen gründeten eher auf Politik und auf Verbindungen zur Lebensmittelindustrie als auf wissenschaftlichen Erkenntnissen: So ergäben Studien keinen Hinweis darauf, dass ein geringerer Verzehr von Fett und/oder gesättigten Fettsäuren das Herz-Kreislaufrisiko senkt. Deswegen müssten die gängigen Empfehlungen neu diskutiert und die neueren Erkenntnisse systematisch ausgewertet werden. Erst dann (!) dürfe man neue Empfehlungen aussprechen.


Die Ökotrophologin Ulrike Gonder meint dazu:

Sag ich doch die ganze Zeit …

Eine Überarbeitung der „offiziellen“ Ernährungsempfehlungen ist mehr als überfällig. Dabei muss nicht nur das Thema Gesamtfett überdacht werden, auch das schlechte Image der gesättigten Fettsäuren dürfte sich nicht mehr lange halten lassen. Auch die Amerikaner trauen sich allmählich an dieses Tabuthema heran. So findet am 12. und 13.4. in Phoenix, Arizona eine Konferenz mit dem viel versprechenden Titel: „Saturated Fat and Heart Disease: What’s the Evidence?“ statt. Da gibt es hoffentlich Stoff für neue News.

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