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Bund Naturschutz Bayern e.V.: Papst soll Gentechnik-Konferenz im Vatikan absagen

Rom / Regensburg (lme) – Der Bund Naturschutz Bayern e.V. (BN) „protestiert bei seiner Heiligkeit, Benedikt XVI., und fordert Programmänderung oder Absage“ einer Internationalen Konferenz in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften im Vatikan vom 15. bis 19. Mai 2009 mit dem Titel: „Transgene Pflanzen für die Lebensmittelsicherheit im Entwicklungszusammenhang“.

Der BN befürchtet, dass mit der Konferenz Agrogentechnik weltweit salonfähig gemacht werden soll. Programmtext und Referentenauswahl lassen nach Auffassung des BN darauf schließen, dass es sich bei der Studienwoche nicht um eine breite und unvoreingenommene Diskussion potentieller Einsatzgebiete transgener Pflanzen und der damit verbundenen gesundheitlichen, ökologischen und sozioökonomischen Risiken geht.

Eine extrem einseitig zusammengesetzte Auswahl an Referenten soll vielmehr der Weltöffentlichkeit die Botschaft vermitteln, transgene Pflanzen seien zur Linderung des Hungers in Entwicklungsländern unabdingbar und jeder, der dies bezweifle, verschließe die Augen vor der Not der Ärmsten und werde seiner Verantwortung für sie nicht gerecht, so der BN in einer Presseinformation.

In einem Brief fordert der BN- und BUND-Vorsitzende Prof. Dr. Hubert Weiger Papst Benedikt XVI. auf, die Studienwoche in der geplanten Form abzusagen oder in den Kreis der Referenten und Referentinnen kritische Wissenschaftler aufzunehmen, die auch über die Risiken der Agrogentechnik und nachhaltige Alternativen hierzu referieren können. „Ansonsten besteht die Gefahr, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entsteht, die Päpstliche Akademie der Wissenschaften lasse sich von Firmen und Teilen der Wissenschaft instrumentalisieren, um den Einsatz der Agrogentechnik in Entwicklungsländern zu forcieren“, so Hubert Weiger in einem Pressetext.
 
 

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