Drei Eier mehr im Ostermonat
(ZMP) – Der Blick auf den monatlichen Verlauf der Eierkäufe durch die Haushalte zeigt zwei Spitzen: Die herbstlich-weihnachtliche Backsaison und Ostern. In letzterem Falle ist die jeweils unterschiedliche zeitliche Lage des Osterfestes zu berücksichtigen. Die Wirkung von Ostern auf den Eiermarkt wird häufig überschätzt. Der Mehrverbrauch konzentriert sich auf einen kurzen Zeitraum. Dennoch isst der Bundesbürger im Schnitt zu Ostern etwa 3 Eier mehr als in einem „normalen“ Monat.
Kaum sind die Schoko-Weihnachtsmänner gegessen, schon liegen in jedem LEH-Geschäft die gekochten und bunt gefärbten Eier. Inzwischen sind diese auch ganzjährig im Angebot, dann als Party- oder Picknick-Eier. Der Umsatzschwerpunkt liegt jedoch eindeutig im Ostergeschäft. Positiv wirkt sich in diesem Fall ein später Ostertermin aus. Dadurch verlängert sich die Saison, der Konsument hat mehr Zeit und Gelegenheit, die bunten Eier zu kaufen. Generell weist dieses Marktsegment im gesamten Jahresverlauf stolze Zuwachsraten auf, 2008 insgesamt fast acht Prozent.
Quelle und Copyright: ZMP GmbH i. L., Bonn, http://www.zmp.de, 02.04.2009
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