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Wissenschaftler: Obst und Gemüse als Krebsprophylaxe wirkungslos

New York (lme) – Dass Obst und Gemüse vor Krebs schützen, ist in Lichte nüchterner Wissenschaft allenfalls Wunschdenken. Die Belege dafür sind äußerst dünn, schreiben Wissenschaftler der Mount Sinai School of Medicine in New York im Fachmagazin Journal of the National Cancer Institute.

Die Wissenschaftler hatten die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten von 142.605 Männer und 335.873 Frauen im Zeitraum zwischen 1992 und 2000 aus zehn westeuropäischen Ländern prospektiv untersucht. Nach einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von 8,7 Jahren waren mehr als 30.000 der Teilnehmer an einem Tumor erkrankt. Jene Probanden, die täglich viel frisches Obst und Gemüse zu sich nahmen, erkrankten fast genauso häufig an Krebs wie die Menschen, die kaum „Grünzeug“ aßen. „Der statistische Unterschied von vier Prozent ist bestenfalls als gering einzustufen – sofern er überhaupt auf die Ernährung zurückgeht“, schreiben die Autoren um den New Yorker Krebsforscher Paolo Boffetta. „Denn Menschen, die viel Obst und Gemüse essen, treiben meist auch mehr Sport, rauchen und trinken weniger, so dass ihr Krebsrisiko auch aus diesen Gründen niedriger ausfallen kann.“

Dieses Ergebnis kommt nicht unerwartet. Schon seit Jahren wurde immer wieder angezweifelt, dass sich Krebs mit einer vermeintlich gesunden Ernährung verhindern oder hinauszögern lässt. „Ernährungsexperten“ propagierten bisher, dass Obst und Gemüse zu einem großen Teil gegen Krebs vorbeugen könne. Dabei hatte man sich Raten von 10 bis 30 Prozent versprochen, gelten doch viele Krebsarten als ernährungsbedingt.

Paolo Boffetta et al.
Fruit and Vegetable Intake and Overall Cancer Risk in the European Prospective Investigation Into Cancer and Nutrition (EPIC)
J. Natl. Cancer Inst..2010; 0: online, djq072v1-9

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