Lebensmittel - Markt - Ernhrung®
Lebensmittel - Markt - Ernährung
  

powered by ...

Bio-Futter war mit Dioxin belastet

Bonn (aho) – Die Ursache für die erhöhten Dioxingehalte in den Bio-Eiern aus dem Emsland liegt im Bio-Futtermittel. Das teilte jetzt der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V. (KAT) in Bonn mit.
Alle Betriebe, bei denen die Werte auffällig waren, beziehen laut KAT Bio-Futtermittel vom Werk Harreveld des Herstellers ForFarmers. ForFarmers hat demnach sofort Untersuchungen über die möglichen Ursachen eingeleitet. Futter, Einstreu, Boden und Trinkwassereinsätze wurden analysiert. Dabei stellte ForFarmers erhöhte Werte von Dioxin im Futter fest. Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass eine Ökomaispartie die Ursache ist, so KAT. Die Produktion im ForFarmers Futtermittelwerk Harreveld bleibt gesperrt.

Auch KAT hatte nach eigenen Angaben unmittelbar alle Bio-Legebetriebe, die von diesem Werk Bio-Futtermittel beziehen, gesperrt. Zwei Betriebe konnten aufgrund weiterer Untersuchungen und inzwischen vorliegender Analyseergebnisse bereits wieder freigegeben werden. KAT hat darüber hinaus vorsorglich Probeziehungen bei weiteren KAT-Betrieben veranlasst, so der Verein in einer Pressemitteilung. Dabei sind Stichproben sowohl von Bio- als auch von Boden- und Freilandeiern genommen worden. Diese Proben werden ebenfalls auf Dioxingehalt geprüft. „Die betroffenen Betriebe bleiben gesperrt, bis die Werte wieder deutlich unter der Norm liegen, so KAT.

Suche



Datenschutzerklärung

Betrug und Täuschung in der Bio-Land- u. Lebensmittelwirtschaft
EHEC: Ein Erreger macht Karriere
Nitrat: Vom Schadstoff zum wichtigen Nährstoff
Mycobacterium avium paratuberculosis in Lebensmitteln
Qualität und Gesundheitswert von Bio-Produkten
Acrylamid: Nullrisiko deutlich gesenkt



Wissenschaftlerin: Nur reiche Länder können sich 'Bio' leisten - auf Kosten der Armen


Lebensmittelsicherheit


mycobakterien


Handlungsbedarf: Wissenschaftler weisen MAP in Rindfleisch nach

Derio (aho/lme) Wissenschaftlern von Baskischen Institut für Landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung 'Neiker-Tecnalia' im spanischen Derio ist es gelungen, den Erreger der Paratuberkulose 'Mycobacterium avium paratuberculosis' (MAP) in der Muskulatur von Rindern und Kühen zum Zeitpunkt der Schlachtung nachzuweisen.
Weitere Informationen hier.