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Hähnchenproduktion weiter im Aufwind

(MEG) – Die deutsche Schlachtstatistik belegt, dass die deutsche Hähnchenerzeugung weiter wächst. Im ersten Quartal 2011 beliefen sich die Schlachtungen laut Statistischem Bundesamt auf 203.111 t, das waren 5,7 % mehr als in den ersten drei Monaten des Vorjahres.
Aus der Relation zwischen Verbrauch und Bruttoeigenerzeugung (gemästete Tiere) errechnet sich der Selbstversorgungsgrad. Dieser lag für den Bereich Hühner (Hähnchen und Suppenhennen) 2010 bei 109,9 %. Die Kenngröße Selbstversorgungsgrad ist aber nur bedingt tauglich um die Versorgung eines Marktes zu beschreiben, denn nicht alle hierzulande gemästeten Tiere gelangen auch in Deutschland zur Schlachtung.

Der Export von schlachtreifen Hähnchen und Suppenhennen (überwiegend in die Niederlande) entsprach 2010 einem Produktgewicht von 252.700 t. Demgegenüber standen Einfuhren von nur 21.300 t. Aussagen nur zum Hähnchenmarkt sind mangels differenzierter Außenhandelsdaten nicht möglich.

Um den hiesigen Bedarf mit Hähnchenfleisch aus deutscher Produktion zu decken, wäre eine weitere Steigerung der Schlachtungen notwendig. Denn einem, von der MEG (Marktinfo Eier & Geflügel) aus der offiziellen Versorgungsbilanz abgeleiteten, Verbrauch von 937.000 t Hähnchenfleisch in 2010 standen nur Schlachtungen (Nettoerzeugung) von 807.000 t gegenüber. Daher übertrafen die Importe von Hähnchenfleisch mit 585.000 t im vergangenen Jahr noch deutlich das Ausfuhrvolumen von 456.000 t. Deutschland ist also kein typisches Exportland, wie zum Beispiel die Niederlande. Dort lag der Selbstversorgungsgrad im vergangenen Jahr immerhin bei 196 %.

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