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dl-PCB in Eiern: Untersuchungen laufen mit Hochdruck +++ Bio-Eier mit Stempelnummer 0-DE-0357661 auch in Hessen und Baden-Württemberg aufgetaucht

Hannover (aho) – Bis zum gestrigen Freitag wurden eine Vielzahl von Proben von den drei Legehennenfreilandhaltungen im Landkreis Aurich genommen, um eine Erklärung für die überhöhte Belastung der Eier mit dl-PCBs zu finden. So wurden unter anderem Proben vom Boden und von der Einstreu genommen. Auch andere Materialien wie Branntkalk und Proben der Stallisolierung fließen in die Untersuchungen, die am heutigen Sonnabend fortgesetzt werden, mit ein. Im Rahmen der behördlichen Ermittlungen wird unter anderem abgeklärt, ob die Erhöhung der dl-PCB-Belastung in den Proben der erzeugten Eier der drei Betriebe betriebsindividuelle Ursachen hat oder ob möglicherweise eine räumliche Kongruenz besteht.

Alle Betriebe liegen in einer Region knapp nördlich des Stadtgebietes Aurich bis in das Gemeindegebiet der südlich angrenzenden Gemeinde Großefehn. Um die mögliche Ursache weiter einzugrenzen, werden stichprobenartig Eier aus den umliegenden Betrieben untersucht werden.

Nach Aufforderung durch das niedersächsische Verbraucherschutzministerium hat der Landkreis Aurich jetzt ermittelt, dass aus den beiden zuerst aufgefallenen Betrieben maximal 58.500 möglicherweise mit Dioxin/dl PCB belastete Eier in den Verkehr gelangt sein könnten. Die Rückführung der gesperrten Partien ist noch nicht vollständig abgeschlossen und wird weiterhin behördlich überwacht. Die Eier sind an eine Handelskette geliefert und im Nordwesten Niedersachsens in Verkehr gelangt.

Nach bisherigem Erkenntnisstand sollen über einen Zwischenhändler in Nordrheinwestfalen eine größere Anzahl an Bio-Eiern (Stempelnummer: 0-DE-0357661) aus dem Landkreis Aurich nach Hessen zu Logistikzentren geliefert worden sein. Die weitere Vermarktung erfolgte über Discounter und Lebensmittelketten in ganz Hessen, so das hessische Umweltministerium.

Belastete Bio-Eier (Stempelnummer: 0-DE-0357661) aus dem Kreis Aurich sind auch an Supermärkte in Baden-Württemberg geliefert worden, wie ein Sprecher des Verbraucherschutzministeriums in Stuttgart bestätigte. Mengen sind noch unbekannt.

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