10.06.2011
Münster (lme) – Der aktuell grassierende EHEC-Stamm kommt nach Meinung von Prof. Dr. Helge Karch vom Institut für Hygiene des Universitätsklinikums Münster (UKM) nur beim Menschen vor. Das berichtete er in einer Pressemitteilung des Universitätsklinikums Münster. „Zum jetzigen Zeitpunkt liegt mir und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kein Nachweis vor, dass zu HUSEC041 gehörende EHEC-Isolate [...]
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9.06.2011
Düsseldorf (lme) – NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (Grüne) rät nach dem Fund von EHEC-Keinem auf Rote-Beete-Sprossen aus den Niederlanden vor dem Verzehr von Rohkost. Die Probe wurde bei einem Großhändler in Hamm entnommen, der die Ware noch nicht vertrieben hatte. Die Ware ist komplett vernichtet worden. Bereits jetzt kann durch die vorliegenden Analysen ausgeschlossen werden, dass [...]
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7.06.2011
Uelzen (lme) – Auf dem unter EHEC-Verdacht stehenden Biohof in Bienenbüttel (Kreis Uelzen) ist im Mai eine weitere Frau vermutlich an EHEC erkrankt. Das berichten verschiedenen Medien gleichlautend unter Berufung auf Niedersachsens Agrarminister Gert Lindemann. Die Frau soll demnach wieder gesund sein. Zuvor war die Durchfallerkrankung zweier anderer Mitarbeiterinnen des Bio-Gartenbaubetriebes bekannt worden. Bei einer [...]
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7.06.2011
Hannover (lme) – Bis heute wurden insgesamt 702 Proben zur Untersuchung auf den EHEC-Erreger in die Untersuchungseinrichtungen des LAVES (Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) eingesandt und davon 415 Proben mit negativem Ergebnis abgeschlossen. 158 Proben befinden sich noch in der Bearbeitung, 129 müssen noch zur Untersuchung gebracht werden. Gesicherte Ergebnisse zu den ausstehenden Proben [...]
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7.06.2011
Berlin (lme) – Nach einem Bericht der in Berlin erscheinenden Zeitung „Der Tagesspiegel“ haben Forscher einen Durchbruch bei der Charakterisierung des in Deutschland grassierenden Durchfallerregers erzielt. Der Großteil des Erbguts gehört zu einer wenig bekannten Gruppe von E.coli-Bakterien, Enteroaggregative Escherichia coli (EAEC/EAggEC) genannt. Diese EAEC-Stämme finden sich nicht im Magen-Darm-Trakt von Wiederkäuern, sondern beim Menschen, wo sie den heftigen Durchfall verursachen. „Diese Erreger sind an den Menschen angepasst“, sagte Lothar Beutin, EHEC-Experte am Bundesinstitut für Risikobewertung, dem Tagesspiegel. Damit ist eine Verunreinigung durch Gülle als Ursache der Infektion unwahrscheinlich. Diese identifizierten EAEC-Bakterien sind so gefährlich für den Menschen, weil sie hartnäckig im Darm haften und das Gift Shiga-Toxin produzieren.
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6.06.2011
Hannover (lme) – Die ersten 23 von insgesamt 40 Proben von einem Biobetrieb im Raum Uelzen sind EHEC-frei. Das teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover mit. 17 weitere Proben werden untersucht. Der Betrieb war ins Visier der Behörden geraten, da zahlreiche Verbindungen zum Hamburger Großmarkt und einer Reihe von gastronomischen Betrieben bestehen, deren Gäste später an [...]
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6.06.2011
Sprossen werden immer wieder als Quelle von Lebensmittelinfektionen identifiziert. So in Nordamerika und Europa. In der jüngeren Vergangenheit warnte das Hamburger Hygieneinstitut und die britische FSA. Im Juni 2010 warnte das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR vor hohen Keimbelastungen in Sprossen.
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5.06.2011
Hannover (lme) – Niedersachsens Landwirtschaftsminister Lindemann verkündete anlässlich einer Pressekonferenz, dass den niedersächsischen Behörden möglicherweise ein Durchbruch auf der Suche nach der Quelle für die lebensgefährlichen EHEC-Infektionen gelungen ist. Zahlreiche epidemiologische Zusammenhänge verweisen auf einen Saatgutbetrieb in Bienenbüttel OT Steddorf im Kreis Uelzen. Der Betrieb wird von einer „vegetarischen Hofgemeinschaft” betrieben und praktiziert seit 1978 Bio-Anbau. Der Betrieb bezieht aus verschiedenen Ländern dieser Erde Sämereien und produziert hieraus Sprossengemüse.
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3.06.2011
Gemeinsame Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) (idw) – Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt weiterhin, vorsorglich Tomaten, Salatgurken und Blattsalate nicht roh zu verzehren. Diese Hinweise, die insbesondere auf in Norddeutschland erhältliche Ware abzielen, werden durch die Ergebnisse von zwei neuen epidemiologischen Studien des Robert Koch-Instituts bestätigt. Die Anzahl der [...]
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2.06.2011
(idw) – Wissenschaftlern am Institut für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist es in enger Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen BGI gelungen, unter Einsatz modernster Technologie das Genom des aktuell für das Auftreten des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) verantwortlichen E. coli Stamms zu sequenzieren. Im Rahmen der ersten noch vorläufigen Analyse konnten bereits [...]
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1.06.2011
Auf einer kurzfristig einberufenen öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Mittwoch, 1. Juni 2011, bestätigte die zuständige Bundesministerin Ilse Aigner (CSU), dass die bisher erteilten Warnhinweise gültig bleiben. Danach wird vor dem Verzehr von rohen Tomaten, Gurken und Blattsalat in Norddeutschland gewarnt. Achtgegeben werden soll auf die Hygiene vor der Zubereitung [...]
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