Ein langer Weg: Die europäische Tiergesundheitsindustrie fordert einheitliche Zulassungsverfahren

Administrativer_Aufwand(BfT) – Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Europa nun daran, einen einheitlichen, EU-weiten Binnenmarkt mit gleichen Bedingungen für alle Beteiligten zu schaffen. IFAH-Europe unterstützt diese Bemühungen, denn ein einheitlicher Markt ist für die europäische Tiergesundheitsindustrie alternativlos.

Das wichtige Thema war deshalb bei der diesjährigen IFAH-Europe Jahreskonferenz, die am 19. Juni in Brüssel stattfand, gesetzt. „Bessere Rechtsetzung für Tierarzneimittel: Wege zu einer europäischen Zulassung“ lautete das Motto, über das Experten aus ganz Europa diskutierten. Einigkeit herrschte über die Notwendigkeit, die europäische Zulassung von Tierarzneimitteln besser zu harmonisieren. Unnötige Belastungen für die Industrie müssten reduziert werden, so die Aussage. Nur so seien die Entwicklung notwendiger Innovationen gewährleistet und die Ziele eines gemeinsamen Marktes zu erreichen.

Die Kernforderungen der Industrie zielen u. a. auf eine verbesserte Verfügbarkeit von Tierarzneimitteln in einem harmonisierten Markt, das Setzen neuer Anreize für eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und mehr Innovationen sowie auf einen Abbau bürokratischer Hürden. Nur effektive und funktionierende Märkte seien in der Lage, die Aufgaben der Zukunft und hier vor allem die Erzeugung ausreichender Mengen an Lebensmitteln für eine wachsende Weltbevölkerung zu meistern. IFAH-Europe mahnte an, die Reise zu einem echten Binnenmarkt zu vollenden und damit auch ein harmonisiertes EU-weites Zulassungsverfahren für Tierarzneimittel sicherzustellen.


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