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	<title>Animal-Health-Online</title>
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		<title>Gründung eines Kompetenzzentrums für Didaktik in der Tiermedizin; 742.000 Euro Förderung durch die VolkswagenStiftung</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 15:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>manfred.stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.animal-health-online.de/main/wp-content/uploads/2012/01/kompetenzzentrum.jpg" alt="" title="kompetenzzentrum" width="198" height="296" class="alignnone size-full wp-image-230" style="float:left; margin-right:10px; border="0"  />Hannover (TiHo) - Für den Aufbau eines „Kompetenzzentrums für E-Learning, Didaktik und Ausbildungsforschung der Tiermedizin“ erhält die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) gemeinsam mit sieben Partnern 742.000 Euro von der VolkswagenStiftung. Das Besondere daran: Mit den Hochschulen in Berlin, Gießen, Leipzig, München, Bern, Zürich und Wien sind alle tiermedizinischen Ausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum in das Lehr- und Lernkompetenzzentrum eingebunden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.animal-health-online.de/main/wp-content/uploads/2012/01/kompetenzzentrum.jpg" alt="" title="kompetenzzentrum" width="198" height="296" class="alignnone size-full wp-image-230" style="float:left; margin-right:10px; border="0"  />Hannover (TiHo) &#8211; Für den Aufbau eines „Kompetenzzentrums für E-Learning, Didaktik und Ausbildungsforschung der Tiermedizin“ erhält die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) gemeinsam mit sieben Partnern 742.000 Euro von der VolkswagenStiftung. Das Besondere daran: Mit den Hochschulen in Berlin, Gießen, Leipzig, München, Bern, Zürich und Wien sind alle tiermedizinischen Ausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum in das Lehr- und Lernkompetenzzentrum eingebunden. Zentrales Anliegen des Projektes ist es, die tiermedizinische Aus- und Fortbildung gemeinsam weiter zu verbessern. Die Curricula sind an den einzelnen Standorten teils recht verschiedenen aufgestellt. So ist beispielsweise die praktische klinische Ausbildung am Ende des Studiums an den einzelnen Ausbildungsstätten unterschiedlich organisiert. Die Projektpartner werden ihre Erfahrungen, die sie mit ihren Curricula machen, austauschen, um gegebenenfalls erfolgreiche Ideen voneinander zu übernehmen. </p>
<p>Die Initiatoren verfolgen mit dem neuen Zentrum im Kern vier Ziele. Zunächst soll an allen beteiligten Hochschulen die tiermedizinische Ausbildung evaluiert werden und damit die Entwicklung und Verbesserung der tiermedizinischen Fachdidaktik angestoßen werden. Zudem soll eine hochwertige Ausbildungsforschung als Grundlage für Schulungsprogramme und eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses etabliert werden. Weiter zielen die Bemühungen der beteiligten Bildungsstätten darauf ab, hochschulübergreifend stabile, auf Dauer angelegte Kooperationen im Bereich der Lehre verankern. Das Ziel dieses Netzwerkes ist die weitere stetige Verbesserung der Qualität der tiermedizinischen Ausbildung im deutschsprachigen Raum. Dr. Jan Ehlers, Tierarzt und Didaktiker, leitete bisher die E-Learning-Beratung an der TiHo. Er wird ab jetzt auch die Leitung des Kompetenzzentrums übernehmen und sagt: „Nach einzelnen erfolgreichen Pilotprojekten starten wir jetzt das erste übergreifende gemeinsame Projekt zur tiermedizinischen Ausbildung. Das unterstreicht zusätzlich den Stellenwert, den die Lehre für die tierärztlichen Ausbildungsstätten hat.“</p>
<p>Während die Forschung für das Projekt als Gemeinschaftsvorhaben der beteiligten Institutionen übergreifend stattfindet, erfolgen die Beratungs- und Schulungsleistungen des Kompetenzzentrums je nach Schwerpunkt der teilnehmenden Hochschule lokal &#8211; wobei natürlich alle erarbeiteten Angebote den anderen Hochschulen zur dortigen Implementierung zur Verfügung stehen. Auf diese Weise, da sind sich die Initiatoren und Beteiligten sicher, lässt sich in kurzer Zeit eine umfassende und nachhaltige Qualitätsverbesserung in der tiermedizinischen Ausbildung erreichen.</p>
<p>Die Projektpartner: </p>
<p>Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover<br />
Dr. Dr. h.c. mult. Gerhard Greif, Präsident<br />
Dr. Jan Ehlers, Leiter E-Learning-Beratung</p>
<p>Veterinärmedizinische Universität Wien<br />
Dr. Sonja Hammerschmid, Rektorin<br />
Mag. Christian Gruber, Leiter des Zentrums für Studienangelegenheiten</p>
<p>Tierärztliche Fakultät, Ludwig-Maximilians-Universität<br />
Professor Dr. Joachim Braun, Dekan<br />
Dr. Heinrich Flaswinkel, Leiter E-Learning und Assessment, RBG</p>
<p>Fachbereich Veterinärmedizin, Freie Universität Berlin<br />
Professor Dr. Leo Brunnberg, Dekan<br />
Stephan Birk, E-Learning-Beratung</p>
<p>Fachbereich Veterinärmedizin, Justus-Liebig-Universität Gießen<br />
Professor Dr. Dr. h.c. Martin Kramer, Dekan</p>
<p>Veterinärmedizinische Fakultät, Universität Leipzig<br />
Professor Dr. Uwe Truyen, Dekan</p>
<p>Vetsuisse-Fakultät, Universität Zürich<br />
Professor Dr. Felix R. Althaus, Dekan<br />
Dr. Céline Manera, E-Learning-Koordinatorin</p>
<p>Vetsuisse-Fakultät, Universität Bern<br />
Professor Dr. Andreas Zurbriggen, Dekan<br />
Dr. Peter Stucki, Studienplanung</p>
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		<title>TiHo gründet Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung &#8211; Einweihung neuer Außenstelle in Büsum</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 15:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>manfred.stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[(TiHo) &#8211; Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) stellt den Bereich Wildtierforschung neu auf und erweitert zugleich ihr Forschungsspektrum: Künftig arbeiten TiHo-Wissenschaftler auch an marinen Säugern, wie beispielsweise Seehunden oder Schweinswalen. Heimische, terrestrische Wildtiere, wie Wildschweine, Rebhühner oder Wildkatzen, stehen an der TiHo seit langem im Fokus, jetzt kommen die marinen Säuger hinzu. Um diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(TiHo) &#8211; Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) stellt den Bereich Wildtierforschung neu auf und erweitert zugleich ihr Forschungsspektrum: Künftig arbeiten TiHo-Wissenschaftler auch an marinen Säugern, wie beispielsweise Seehunden oder Schweinswalen. Heimische, terrestrische Wildtiere, wie Wildschweine, Rebhühner oder Wildkatzen, stehen an der TiHo seit langem im Fokus, jetzt kommen die marinen Säuger hinzu. Um diese beiden Forschungsbereiche zusammenzuführen, hat die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover ein neues Institut mit dem Namen „Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung“ gegründet, das von Privatdozentin Dr. Ursula Siebert geleitet wird. Die Arbeit an marinen Säugern wird in einer neuen Außenstelle der TiHo in Büsum im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein erfolgen. Am heutigen Montag haben TiHo-Präsident Dr. Dr. h. c. Gerhard Greif, Privatdozentin Dr. Ursula Siebert, Dithmarschens Landrat Dr. Jörn Klimant und Bürgermeister Maik Schwartau die neue Außenstelle der TiHo in Büsum besucht. Dr. Klimant sagte: „Es freut uns, dass Dr. Siebert ihre erfolgreiche Arbeit in Büsum fortsetzen wird.“ Und Maik Schwartau ergänzt: „Als Bürgermeister kann ich diese Entscheidung nur begrüßen. Wir sind sehr stolz auf die Forschungsstelle in Büsum.“ </p>
<p>„Mit Dr. Siebert konnten wir eine sehr erfolgreiche und anerkannte Wissenschaftlerin als Institutsleiterin gewinnen“, sagte Dr. Greif während der Eröffnung. Dr. Siebert ist Tierärztin und für das Fach Zoologie habilitiert. Sie ist eine anerkannte Expertin für marine Säuger und berät als Mitglied zahlreicher Kommissionen und Gremien verschiedene Bundes- und Landesministerien. Bisher war Siebert am Forschungs- und Technologiezentrums Westküste (FTZ) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel aktiv und hat dort die Arbeitsgruppe „Marine Säuger“ in Büsum geleitet. Die 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsgruppe von Dr. Siebert an der TiHo werden alle über Drittmittel finanziert.  Dr. Ursula Siebert sagte: „Mein Ziel ist es, die terrestrischen und aquatischen Arbeiten eng miteinander zu verzahnen. Viele Methoden und Konzepte sind sehr ähnlich, dazu gehören beispielsweise die Erfassung von Populationsgrößen oder Verteilungsmustern, sowie die Bewertung des Gesundheitszustandes.“</p>
<p>Bisher war die Wildtierforschung an der TiHo als sogenanntes An-Institut, das sich ausschließlich aus Spenden und Fördergeldern finanziert hat, organisiert. „Mit der Neugründung des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung wird das erfolgreiche Institut für Wildtierforschung voll in die TiHo integriert. Damit ist unser langjähriges Ziel erreicht“, sagte Heinz Gerdemann, Vorsitzender des Vereins der Förderer des Instituts für Wildtierforschung an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und ergänzt: „Natürlich wird der Förderverein auch in Zukunft für das Institut aktiv sein.“ Die elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des bisherigen Instituts für Wildtierforschung werden weiterhin in Hannover auf dem Campus der TiHo am Bischofsholer Damm arbeiten. </p>
<p><strong>Forschung marine Säuger</strong></p>
<p>Mit ihrer Forschung ist die Arbeitsgruppe „Marine Säuger“ in Deutschland und in einigen Bereichen auch europa- und weltweit einzigartig. Die Forschung an marinen Säugern wurde in Büsum nach dem ersten Seehundsterben in den Jahren 1988/89 aufgenommen. Ziel der Wissenschaftler ist es, die Biologie und Ökologie der marinen Säuger zu erforschen und die Einflüsse des Menschen auf die Tiere, ihrer Gesundheit und ihren Bestand zu beurteilen. Die Untersuchungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern konzentrieren sich auf die gesamten deutschen Gewässer der Nord- und Ostsee. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Untersuchungen zur Gesundheit (Infektionskrankheiten und Zoonosen) sowie zur Habitatnutzung, Auswirkungen anthropogener Eingriffe auf marine Säuger und die Erstellung und Pflege von Datenbanken. Derzeit untersuchen die Wissenschaftler unter anderem die Auswirkungen des Offshore-Windparks „alpha ventus“ auf marine Säuger oder die Effekte von Unterwasserschall auf Verhalten und Gesundheit von Robben und Schweinswalen.</p>
<p><strong>Wildtierforschung</strong></p>
<p>Seit 1980 betreiben Wissenschaftler an der TiHo Wildtierforschung. Im Vordergrund stehen die Wechselbeziehungen zwischen heimischen Wildtieren und Umweltfaktoren. Weitere Forschungsschwerpunkte sind Monitoring und Management, Reproduktions- und Verhaltensforschung sowie Wildtierkrankheiten und Zoonosen. Die Arbeiten liefern wertvolle Erkenntnisse über das Vorkommen und die Gesundheit unserer Wildtiere. Aktuelle Forschungsprojekte sind beispielsweise die Ausbreitung von Wildschweinen und die durch sie hervorgerufenen Schäden in Niedersachsen, die wissenschaftliche Begleitung der natürlichen Wiederansiedlung von Wölfen in Niedersachsen oder die kontinuierliche Wildtiererfassung, die gemeinsam mit den niedersächsischen Jägerinnen und Jägern durchgeführt wird und seit 20 Jahren Informationen über Populationsgrößen, das Vorkommen verschiedener heimischer Wildtierarten liefert.</p>
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		<title>Experten beraten über Infektionskrankheiten +++ Prioritätenliste für veterinärmedizinische Infektionsforschung</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 16:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>manfred.stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hannover (TiHo) &#8211; Das „Deutsche Forschungsnetzwerk Tiergesundheit“, ein Zusammenschluss aus Vertretern von Universitäten, staatlichen Forschungseinrichtungen, Forschungsträgern, Ministerien und Industrie, hat für die veterinärmedizinische Infektionsforschung in Deutschland eine Prioritätenliste definiert. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Lehr- und Forschungsgutes Ruthe der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover fand heute das abschließende Symposium statt, auf dem das Deutsche Forschungsnetzwerk Tiergesundheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hannover (TiHo) &#8211; Das „Deutsche Forschungsnetzwerk Tiergesundheit“, ein Zusammenschluss aus Vertretern von Universitäten, staatlichen Forschungseinrichtungen, Forschungsträgern, Ministerien und Industrie, hat für die veterinärmedizinische Infektionsforschung in Deutschland eine Prioritätenliste definiert. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Lehr- und Forschungsgutes Ruthe der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover fand heute das abschließende Symposium statt, auf dem das Deutsche Forschungsnetzwerk Tiergesundheit seine Ergebnisse präsentiert hat.<br />
Eine Expertenbefragung hat für die bakteriologische Forschung folgende Prioritätenreihenfolge ergeben: Tuberkulose, Coxiellen, Salmonellen, Campylobacter, Paratuberkulose und Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA). In den Fächern Parasitologie und Virologie hat die Befragung deutlich gemacht, dass die Prioritäten im Bereich der Arthropoden übertragenen Viren zum Teil identisch sind. Das überraschende Auftreten und die epidemische Ausbreitung der Blauzungenkrankheit in Mitteleuropa im Jahre 2006 hat sehr deutlich gemacht, dass die Überträger von Insekten übertragenen Viren in unseren Breiten nicht ausreichend bekannt sind und dass die entomologische Forschung nicht nur in Deutschland dringenden Nachholbedarf hat. Es ist beispielsweise nicht bekannt, ob die Afrikanische Schweinepest (ASF), das Rift-Valley-Fieber, die Afrikanische Pferdepest oder die Pferdeenzephalitiden durch heimische Insekten übertragen werden können. Diese, zum Teil auch zoonotischen Erkrankungen, sollten in der veterinärvirologischen Forschung verstärkt erforscht werden.<br />
Eine sehr hohe Priorität räumten die Experten zudem der Entwicklung eines Lebendimpfstoffs zur Immunisierung von Wildschweinen gegen die Afrikanische Schweinepest ein, weil sich diese Infektion seit 2007 in verschiedenen Ländern der Russischen Föderation ausbreitet und somit eine ernste Bedrohung für die Tiere in den Staaten der EU darstellt. Nach einer Einschleppung in die zum Teil sehr dichten Wildschweinepopulationen Mitteleuropas wäre die Schweinehaltung in diesen Gebieten in hohem Maße gefährdet.<br />
Das Deutsche Forschungsnetzwerk Tiergesundheit ist das nationale Pendant zur European Technology Platform for Global Animal Health (ETPGAH); es wurde mit dem Ziel gegründet, die Ziele der ETPGAH in Deutschland umzusetzen. Die Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission und die Tiergesundheitswirtschaft haben die ETPGAH im Dezember 2004 gemeinsam ins Leben gerufen. Die Plattform soll helfen, eine langfristige europäische Forschungsstrategie zur Verbesserung der Tiergesundheit zu entwickeln.<br />
Die ETPGAH ist eine gemeinsame Initiative von Wirtschaft sowie privaten und öffentlichen Partnern. Universitäten und Forschungseinrichtungen, Ministerien, leitende Veterinärbeamte der EU-Staaten, Zulassungsbehörden, Tierarzt- und Landwirtschaftsorganisationen, internationale Organisationen wie die Welttiergesundheitsorganisation (OIE) und der Welternährungsorganisation der UN (FAO) sowie Industriepartner gehören der Plattform gleichberechtigt an.<br />
Die ETPGAH hat einen Aktionsplan aufgestellt, der besagt, dass die Erstellung einer Prioritätenliste von Tierkrankheiten und eine Lückenanalyse in Bezug auf Methoden zur Diagnose, Prävention und Therapie von wichtigen Tierkrankheiten Grundvoraussetzungen sind, um Forschungsschwerpunkte im Bereich Tiermedizin festzulegen. Zur Umsetzung dieser Vorgaben hat die EU-Kommission im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms ein Projekt unter dem Namen DISCONTOOLS (DISease CONtrol TOOLS, www.discontools.eu) eingerichtet. Ziel ist es, die Forschung und Entwicklung von Methoden zur Kontrolle von wichtigen Infektionserkrankungen, insbesondere auch solche mit zoonotischer Bedeutung, zu beschleunigen sowie öffentliche wie private Forschungsinvestitionen effizienter und fokussierter einzusetzen.</p>
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		<title>Statistik</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 12:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>manfred.stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.animal-health-online.de/main/wp-content/uploads/2011/05/tierarzneimittelmarkt_2010.jpg" alt="" title="tierarzneimittelmarkt_2010" width="520" height="414" class="alignnone size-full wp-image-179" />
Berlin/Bonn (aho) - Dr. Martin Schneidereit, Geschäftsführer des BfT (Bundesberband für Tiergesundheit, erläuterte im Rahmen der 25. BfT-Mitgliederversammlung am 27. Mai 2011 in Berlin die Marktzahlen für 2010. Der deutsche Tierarzneimittelmarkt war im vergangenen Jahr durch ein abgeschwächtes Wachstum gekennzeichnet. Ein wesentlicher Grund dafür war das Aussetzen der Pflichtimpfung gegen die Blauzungenkrankheit. Nach 4,2 Prozent im Jahr 2009 wuchs der Markt im vergangenen Jahr um 3,8 Prozent. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.animal-health-online.de/main/wp-content/uploads/2011/05/tierarzneimittelmarkt_2010.jpg" alt="" title="tierarzneimittelmarkt_2010" width="520" height="414" class="alignnone size-full wp-image-179" /><br />
Berlin/Bonn (aho) &#8211; Dr. Martin Schneidereit, Geschäftsführer des BfT (Bundesberband für Tiergesundheit, erläuterte im Rahmen der 25. BfT-Mitgliederversammlung am 27. Mai 2011 in Berlin die Marktzahlen für 2010. Der deutsche Tierarzneimittelmarkt war im vergangenen Jahr durch ein abgeschwächtes Wachstum gekennzeichnet. Ein wesentlicher Grund dafür war das Aussetzen der Pflichtimpfung gegen die Blauzungenkrankheit. Nach 4,2 Prozent im Jahr 2009 wuchs der Markt im vergangenen Jahr um 3,8 Prozent. </p>
<p>Innerhalb des Biologikasegmentes, das Sera und Impfstoffe umfasst, zeigten Schweineimpfstoffe erneut ein gutes Wachstum. Impfstoffe für Hunde konnten ebenfalls einen Zuwachs erzielen. Das Antiinfektivasegment zeigte wie im vergangenen Jahr eine schwache Entwicklung. Lediglich im Bereich der Injektionsantibiotika und der Mastitisprodukte konnte ein Plus von rund drei Prozent verzeichnet werden. Der Umsatz der oral zu verabreichenden Antibiotika, der seit mehreren Jahren stagniert, schrumpfte im vergangenen Jahr wiederum um ein Prozent. Insgesamt wuchs der Teilmarkt Antiinfektiva im Jahr 2010 um rund zwei Prozent.</p>
<p><strong>Moderne Schmerztherapien setzen sich durch</strong></p>
<p>Bei den Arzneimitteln gegen innere und äußere Parasiten kam es zu einer deutlichen Markterweiterung bei einem sehr guten Wachstum der Wurm- und Ektoparasitenmittel für Hobbytiere. Diese Erweiterung basiert auf neuen Produkten und einer Intensivierung der Entwurmungsfrequenz. Insgesamt zeigte das Antiparasitikasegment eine Zunahme um rund fünf Prozent.<br />
Bei den pharmazeutischen Spezialitäten waren es im Wesentlichen schmerz- und entzündungshemmende Produkte sowie Produkte zur Behandlung des Ohres, die zu einem guten Wachstum des Marktes führten. Insbesondere auch die intensivere Anwendung der Schmerztherapie bei Groß- und Kleintieren trug zu der Steigerung von sieben Prozent in dem entsprechenden Segment bei.<br />
Das stärkere Wachstum der Hobbytierprodukte im vergangenen Jahr führte zu einer weiteren Umsatzangleichung der beiden Bereiche. Die Verteilung Hobbytiere zu Nutztiere wird auf 49 zu 51 Prozent des Marktes geschätzt, so Schneidereit abschließend. </p>
<p><img src="http://www.animal-health-online.de/klein/wp-content/uploads/2011/05/Kleintiere_nutztiere_2010.jpg" alt="" title="Kleintiere_nutztiere_2010" width="520" height="391" class="alignleft size-full wp-image-7276" /></p>
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		</item>
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		<title>John DALLI, European Commissioner for Health and Consumer Policy, visits an exhibition on the occasion of EU Veterinary Week 2011:</title>
		<link>http://www.animal-health-online.de/main/john-dalli-european-commissioner-for-health-and-consumer-policy-visits-an-exhibition-on-the-occasion-of-eu-veterinary-week-2011/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 09:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>manfred.stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<embed src="http://ec.europa.eu/avservices/player/jwplayer/player46485.swf"  allowScriptAccess="always" width="520" height="293" allowfullscreen="true" flashvars="config=http://ec.europa.eu/avservices/player/config.cfm?id=4B8EA17B5AC345A58F0F5F6453C761CC&#038;autostart=false&#038;sharing.link=http://tinyurl.com/66t22ur"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><embed src="http://ec.europa.eu/avservices/player/jwplayer/player46485.swf"  allowScriptAccess="always" width="520" height="293" allowfullscreen="true" flashvars="config=http://ec.europa.eu/avservices/player/config.cfm?id=4B8EA17B5AC345A58F0F5F6453C761CC&#038;autostart=false&#038;sharing.link=http://tinyurl.com/66t22ur"/></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das aktuelle Interview: Tierarzneimittelzulassung gestern – heute – morgen</title>
		<link>http://www.animal-health-online.de/main/das-aktuelle-interview-tierarzneimittelzulassung-gestern-heute-morgen/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 19:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>manfred.stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.animal-health-online.de/main/wp-content/uploads/2011/02/Prof._Greife-150x107.jpg" alt="" title="Prof._Greife" width="150" height="107" class="alignnone size-thumbnail wp-image-170" style="float:left; margin-right:10px; border="0" />(BfT) - Zulassungsanforderungen für Tierarzneimittel und nicht zuletzt die Chancen für Innovationen sind zentrale Punkte in der aktuellen Diskussion zum Review des europäischen Tierarzneimittelrechts. Der Blickpunkt sprach mit Prof. Dr. Heinrich Greife, Bayer Animal Health GmbH und Vorsitzender des Technisch-Wissenschaftlichen Ausschusses des Bundesverbandes für Tiergesundheit, über den Wandel der gesetzlichen Anforderungen an die Entwicklung und Zulassung von Tierarzneimitteln und die erforderlichen zukünftigen Rahmenbedingungen. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.animal-health-online.de/main/wp-content/uploads/2011/02/Prof._Greife-150x107.jpg" alt="" title="Prof._Greife" width="150" height="107" class="alignnone size-thumbnail wp-image-170" style="float:left; margin-right:10px; border="0" />(BfT) &#8211; Zulassungsanforderungen für Tierarzneimittel und nicht zuletzt die Chancen für Innovationen sind zentrale Punkte in der aktuellen Diskussion zum Review des europäischen Tierarzneimittelrechts. Der Blickpunkt sprach mit Prof. Dr. Heinrich Greife, Bayer Animal Health GmbH und Vorsitzender des Technisch-Wissenschaftlichen Ausschusses des Bundesverbandes für Tiergesundheit, über den Wandel der gesetzlichen Anforderungen an die Entwicklung und Zulassung von Tierarzneimitteln und die erforderlichen zukünftigen Rahmenbedingungen. </p>
<p><strong>Blickpunkt:</strong> Herr Prof. Greife, Sie sind für Bayer seit über 25 Jahren in der Forschung, Entwicklung und Zulassung von Tierarzneimitteln tätig. Wie hat sich die Zulassung von Tierarzneimitteln in dieser Zeit entwickelt?</p>
<p><strong>Prof. Greife:</strong> Die positive Bewertung von Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit ist nach wie vor Voraussetzung für die Zulassung eines Tierarzneimittels – in den früheren rein nationalen wie in den komplexen europäischen Verfahren. Immens umfangreicher ist das Dossier und akribischer die Prüfung geworden – bedingt durch steigende technische Standards, aber auch durch das stetige Bemühen Risiken zu minimieren. Die Zulassung muss sich selbstverständlich am aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand ausrichten, gesellschaftliche Akzeptanz und politische Vorbehalte dürfen deshalb nicht in die Bewertung einfließen. </p>
<p><strong>Blickpunkt:</strong> Welche Trends sind beim Zulassungsprocedere zu beobachten? </p>
<p><strong>Prof. Greife:</strong> Entwicklungszeiten und -kosten von Tierarzneimitteln sind variabel. Sie sind abhängig von der Zieltierart – dies können Hobbytiere oder Lebensmittel liefernde Tiere sein – von der Produktkategorie und vom Innovationsgrad. Zahlenbeispiele nennt die Benchmarkingstudie des Weltverbandes der Tiergesundheitsindustrie IFAH.<br />
Der steigende technisch-wissenschaftliche Standard erhöht zwangsläufig die Studienzahl, bedingt diffizilere Studien und erfordert eine fachkompetentere Bewertung. Zu einem höheren Entwicklungsaufwand haben aber auch nicht unerheblich steigende behördliche Forderungen zur Risikominimierung beigetragen, die uns im praktizierten Umfang oft nicht gerechtfertigt erscheinen und einer streng wissenschaftlichen Basis entbehren. Dieses gilt nicht nur für die Entwicklung innovativer Tier-arzneimittel, sondern ebenso für Zulassungserweiterungen und den Erhalt bestehender Zulassungen. So entfallen in Europa allein etwa 35 Prozent der Kosten für Forschung und Entwicklung auf den Erhalt der Zulassungen (Maintenance).</p>
<p><strong>Blickpunkt:</strong> In welchen Bereichen sind die Anforderungen besonders hoch?</p>
<p><strong>Prof. Greife:</strong> Hierzu gehören Reglementierungen, um die Transparenz der klinischen Studien und Herstellungsprozesse zu erhöhen, wie beispielsweise die GCP- und GMP-Anforderungen. Hinzu kommen die strikte Anwendung statistischer Kriterien beim Nachweis der Wirksamkeit sowie die stringentere Sicherheitsbewertung, bei der neben die klassischen Kriterien der Sicherheit für Tier, Anwender und Verbraucher zunehmend die tiefgehende Prüfung der Umweltsicherheit getreten ist. Und schließlich muss eine präventiv betonte, durch Risikominimierung geprägte Nutzen-Risiko-Bewertung, genannt werden. </p>
<p><strong>Blickpunkt:</strong> Welche Produktgruppen sind besonders gefährdet und kann bereits ein Rückgang der Entwicklungstätigkeit registriert werden?</p>
<p><strong>Prof. Greife:</strong> Das empfundene – und bewertete – Risiko wird bei den Antibiotika zurzeit beherrscht von der Befürchtung der Resistenzübertragung vom Tier auf den Menschen. Kehren wir hier nicht bald zu einer rational wissenschaftlichen Bewertung zurück, werden nicht nur Innovationen mehr als fraglich, sondern es wird auch die absolut notwendige Versorgung der Tiere mit derzeit zugelassenen Antibiotika gefährdet.<br />
Innovationsfeindlich ist auch der hohe Anteil der Erhaltungskosten am Forschungs- und Entwicklungs-Budget. Diese Kosten entstehen durch behördliche Nachforderungen zum Dossier oder durch das weltweite kontinuierliche Monitoring der Arzneimittelsicherheit (Pharmakovigilanz). Diese Kosten erhöhen vielfach nicht den Sicherheitsstandard lang bewährter Tierarzneimittel, fehlen aber bei Innovationen.</p>
<p><strong>Blickpunkt:</strong> Herr Prof. Greife, Sie scheiden Mitte nächsten Jahres aus dem aktiven Berufsleben aus. Welche Empfehlungen geben Sie für die künftigen Rahmenbedingungen? </p>
<p><strong>Prof. Greife:</strong> Die Kriterien der Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit von Tierarzneimitteln sicherzustellen, ist sowohl bei der Zulassung als auch der Überwachung unbestritten eine hoheitliche Aufgabe. Die Tierarzneimittelindustrie hat sich der wissenschaftlichen Bewertung dieser Kriterien immer gestellt und fordert sie auch für die Zukunft ein.<br />
Ich habe über mehr als 25 Jahre in der industriellen Forschung und Entwicklung sowie der Verbandsarbeit erlebt, dass verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Handeln das ökonomische Überleben der Firmen im fairen Wettbewerb sichert – wenn Innovationen auch von politischer Seite gewollt sind und die Rahmenbedingungen hierfür stimmen.<br />
Dies scheint die Politik in den letzten Jahren etwas aus dem Auge verloren zu haben. Der Gedanke der Risikominimierung bis zur -vermeidung, die über Gebühr bei Zulassungsverfahren und dem Erhalt von Tierarzneimitteln berücksichtigten „gefühlten“ Ängste erhöhen den Aufwand und blockieren vielfach Innovationen.<br />
Ich hoffe sehr, dass es mit dem Review des europäischen Tierarzneimittelrechts gelingen wird, berechtigte Forderungen nach optimaler Sicherheit von Tierarzneimitteln in Einklang zu bringen mit einem innovationsfreundlichen Umfeld und einer einheitlichen europäischen Zulassung. &#9632;</p>
<p><strong>Erläuterungen:</strong><br />
GCP = Good Clinical Practice<br />
GMP = Good Manufacturing Practice</p>
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		<title>Veterinary Year 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 21:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>manfred.stein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<object width="520" height="317"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tX74PiMe4i8?fs=1&#38;hl=de_DE&#38;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/tX74PiMe4i8?fs=1&#38;hl=de_DE&#38;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="520" height="317"></embed></object><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="520" height="317"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tX74PiMe4i8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/tX74PiMe4i8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="520" height="317"></embed></object></p>
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		<title>Nutzung von Schlachtnebenprodukten: TiHo-Kongress nimmt das Fütterungsverbot zehn Jahre nach der BSE-Krise kritisch unter die Lupe</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 19:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>manfred.stein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://www.animal-health-online.de/gross/wp-content/uploads/2010/12/Schweinenacken_01-e1291492045534-300x237.jpg" alt="" title="Schweinenacken_01" width="300" height="237" class="alignleft size-medium wp-image-15371" style="float:left; margin-right:5px; margin-bottom:5px; border="0"/>Hannover (TiHo) - Der Anteil eines Schlachttieres, der vom Menschen als Lebensmittel konsumiert wird, ist je nach Tierart sehr unterschiedlich, insgesamt aber seit Jahren rückläufig. Die nicht zum menschlichen Verzehr bestimmten Teile wurden in der Vergangenheit auf verschiedene Weisen fast vollständig als Rohstoffe genutzt. Die Verwertung der Schlachtnebenprodukte als Futtermittel galt einmal als ein positives Beispiel einer ökologisch ausgerichteten Kreislaufwirtschaft - bis zur BSE-Krise. Die Tierseuche führte zu einem fast vollständigen Verbot, Schlachtnebenprodukte als Futtermittel bei Lebensmittel liefernden Tieren zu verwerten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.animal-health-online.de/gross/wp-content/uploads/2010/12/Schweinenacken_01-e1291492045534-300x237.jpg" alt="" title="Schweinenacken_01" width="300" height="237" class="alignleft size-medium wp-image-15371" style="float:left; margin-right:5px; margin-bottom:5px; border="0"/>Hannover (TiHo) &#8211; Der Anteil eines Schlachttieres, der vom Menschen als Lebensmittel konsumiert wird, ist je nach Tierart sehr unterschiedlich, insgesamt aber seit Jahren rückläufig. Die nicht zum menschlichen Verzehr bestimmten Teile wurden in der Vergangenheit auf verschiedene Weisen fast vollständig als Rohstoffe genutzt. Die Verwertung der Schlachtnebenprodukte als Futtermittel galt einmal als ein positives Beispiel einer ökologisch ausgerichteten Kreislaufwirtschaft &#8211; bis zur BSE-Krise. Die Tierseuche führte zu einem fast vollständigen Verbot, Schlachtnebenprodukte als Futtermittel bei Lebensmittel liefernden Tieren zu verwerten. </p>
<p>Am Freitag, 4. Februar 2011 findet von 9:00 bis ca. 16:30 Uhr an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover im Institut für Pathologie, Bünteweg 17 das Seminar Veterinary Public Health zum Thema „Die (Wieder-)Nutzung von Schlachtnebenprodukten“ statt.</p>
<p>Zehn Jahre nach dem „Verfütterungsverbot“ soll im Rahmen der Veranstaltung ein kritischer Blick zurück geworfen und Fragen nach den Perspektiven für eine Verwertung von Schlachtnebenprodukten als Rohstoff, Dünger und Substrat oder als Futtermittel für Nutztiere diskutiert werden.</p>
<p><strong>Tagungsort</strong></p>
<p>Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover<br />
Institut für Pathologie<br />
Bünteweg 17, 30559 Hannover (Kirchrode)</p>
<p><strong>Anmeldung und Auskünfte</strong></p>
<p>Dr. Roswitha Merle<br />
Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover<br />
WHO Centre Veterinary Public Health<br />
Tel.: (05 11) 9 53-79 70<br />
Fax: (05 11) 9 53-79 75<br />
E-Mail: <a href="mailto:who@tiho-hannover.de">who@tiho-hannover.de</a></p>
<p><strong>Programm</strong></p>
<p><strong>I. BSE &#8211; Status quo Epidemiologie und Risiko</strong></p>
<p>BSE &#8211; 10 Jahre danach: Rückblick, Status Quo und Ausblick auf die epidemiologische Situation<br />
Dr. Matthias Kramer, Friedrich-Loeffler-Institut, Wusterhausen</p>
<p>Stand der aktuellen Risikoanalysen zur BSE<br />
Dr. Matthias Greiner, Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin</p>
<p><strong>II. Schlachtnebenprodukte &#8211; Definition und Rahmenbedingungen </strong></p>
<p>Umsetzung der rechtlichen Vorgaben für die Überwachung von Verarbeitungsbetrieben für Material der Kategorie 3<br />
Dr. Isabel Krabs, Landkreis Diepholz</p>
<p>Status quo der Entsorgung von Schlachtnebenprodukten<br />
Harald Niemann, Servicegesellschaft Tierische Nebenprodukte, Bonn</p>
<p>New by-products from slaughtering swine &#8211; collection, production, inspection, description<br />
Carine van Vuure, Sonac, Son, Niederlande</p>
<p>New by-products from slaughtering poultry &#8211; collection, production, inspection, description<br />
Dr. Franz-Peter Rebafka, GePro Geflügel-Protein GmbH, Diepholz</p>
<p><strong>III. Schlachtnebenprodukte &#8211; Potentieller Nutzen</strong></p>
<p>Ökonomische und ökologische Konsequenzen der derzeitigen Praxis der Entsorgung und Verwertung von Schlachtnebenprodukten<br />
Prof. Dr. Alois Heißenhuber, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Landbaues der Technischen Universität München, Freising-Weihenstephan</p>
<p>Die Nutzung von Schlachtnebenprodukten als Dünger<br />
Prof. Dr. Julius Schnug, Julius-Kühn-Institut, Braunschweig</p>
<p>Schlachtnebenprodukte als Protein- und Phosphorressource für die Tierernährung<br />
Prof. Dr. Josef Kamphues, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover</p>
<p>Die Bedeutung von Schlachtnebenprodukten für die Aquakultur<br />
Prof. Dr. Frank Liebert, Georg-August-Universität Göttingen</p>
<p><strong>IV. Schlachtnebenprodukte &#8211; Perspektiven</strong></p>
<p>Zukünftige Entwicklung der Nutzung von Schlachtnebenprodukten<br />
Dr. Udo Wiemer, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Bonn</p>
<p>Verleihung des Konrad Bögel-Nachwuchsförderpreises für veterinärmedizinische Epidemiologie und Veterinary Public Health</p>
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		<title>Hier geht es zu den Nachrichtenredaktionen</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 06:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>manfred.stein</dc:creator>
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Sie können sich auch regelmäßig per Newsletter informieren lassen. Sie können die Newsletter bei den verschiedenen Redaktionen abonnieren.</strong>


<a href="http://www.ropapharm.de/scc.html"><img src="http://www.animal-health-online.de/drms/pic/banner_600x85.gif" alt="ropadairy" width="520" hight="80"/><strong>Informieren Sie sich hier!</strong>
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		<title>Pressemitteilungen &#8211; Termine &#8211; Veranstaltungen &#8211; Daten &#8211; Fakten</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 04:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>manfred.stein</dc:creator>
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