Frankfurt a.M. (bpt) – Der europäische Tierärzteverband FVE (Federation of Veterinarians of Europe) hat in seiner Frühjahrsversammlung am 22. Mai in Stockholm den Vizepräsidenten des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt), Dr. Rainer Schneichel, in seinem Amt als Vizepräsident für weitere zwei Jahre bestätigt. Ebenfalls wieder gewählt wurden Dr. Walter Winding aus Österreich als Präsident und Dr. Lilijana Markus aus Kroatien als weitere Vizepräsidentin.
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Bonn (bft) – Mit einem Wachstum von 5,4 Prozent entwickelte sich der
Tierarzneimittelmarkt in Deutschland im Jahr 2008 zufrieden stellend.
Wachstumsträger war in diesem Jahr das Segment Impfstoffe mit einem
Zuwachs von 13,8 Prozent. Die Impfstoffinnovationen zur Bekämpfung der
Blauzungenkrankheit der Wiederkäuer und der Circovirusinfektionen der
Schweine sowie die Salmonellenpflichtimpfung beim Geflügel waren
wesentlicher Bestandteil der sehr guten Entwicklung in diesem Bereich.
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[Zebra an Milzbrand verendet! Foto: WHO]
Kaum eine Rede oder ein Zeitungsartikel zur Tierhaltung kommt ohne den Begriff “artgerecht” aus. Dabei darf “artgerecht” nicht mit dem Leben in freier Natur verwechselt werden. Es ist gesellschaftlich akzeptiert, dass Wildtiere in der freien Natur an Seuchen und quälendem Parasitenbefall verenden, in Dürrezeiten jämmerlich verdursten oder in strengen Wintern langsam verhungern oder elendig erfrieren.
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(bft) – In der kürzlich erschienenen Broschüre „Facts and Figures about the European Animal Health Industry“ hat IFAH-Europe aktuelle Zahlen und Fakten zur europäischen Tiergesundheitsindustrie zusammengestellt. Die Broschüre enthält Angaben zum Tiergesundheitsmarkt und dem landwirtschaftlichen Umfeld, erläutert den Einfluss von Tierseuchen, informiert über den Hobbytiermarkt und befasst sich mit dem regulatorischen Umfeld sowie der Forschung, Entwicklung und Zulassung von Tierarzneimitteln. Explizit wird auf die Bedeutung innovativer Entwicklungen als Motor für den Tiergesundheitssektor eingegangen. In Europa wurden im vergangenen Jahr mehr als 400 Millionen Euro in Entwicklung und Forschung investiert. Das sind 10 Prozent des Gesamtumsatzes der europäischen Tiergesundheitsindustrie. Die Kosten für die Entwicklung eines neuen Produktes sind dabei in den letzten 15 Jahren um 157 Prozent gestiegen, die Entwicklungszeiten verlängerten sich um sechs Jahre.
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(bft) – Im Mai 2008 ist in Deutschland flächendeckend die Impfkampagne gegen die Blauzungenkrankheit (BT) bei Schafen, Ziegen und Rindern angelaufen. Dabei wurden neu entwickelte Impfstoffe gegen den Serotyp 8 des Virus eingesetzt. Auch in zahlreichen anderen Mitgliedstaaten wurde die Impfung im vergangenen Jahr eingeführt. Der Blickpunkt sprach mit Dr. Carolin Schumacher, Leiterin Veterinary Public Health von Merial, über den aktuellen Stand des Seuchengeschehens, über den Erfolg der zurückliegenden Impfkampagne und über mögliche neue Herausforderungen für 2009.
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Aus den Europäischen Institut für Lebensmittel – und Ernährungswissenschaften, Hochheim
So wünschen sich Tier- und Umweltschützer die alternative Schweinehaltung: Rosige Schweinchen wuseln grunzend und quiekend im Stroh. Kein ätzender Ammoniakgeruch quält die empfindlichen Nasen des Borstenviehs. Die Umwelt wird geschont! Und so versprechen alternative Schweinehalter ihren Kunden Fleischgenuß mit ruhigem Umweltgewissen.
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(ZMP) – Auf der Insel Riems in Mecklenburg-Vorpommern entsteht eines der weltweit modernsten Institute zur Erforschung von infektionsbedingten Tierkrankheiten einschließlich Zoonosen. Mit dem Neubau des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit wird das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) nach Fertigstellung auch über die Möglichkeit verfügen, am Nutztier mit Tierseuchenerregern der höchsten Biosicherheitsstufe 4 zu forschen. Dies ist weltweit bisher nur in [...]
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(bft) – Die Referenten der IFAH-Europe Jahreskonferenz beleuchteten in diesem Jahr in ihren Vorträgen die Anforderungen an die Tiergesundheit aus verschiedenen Blickwinkeln. Dr. J. Lubroth von der Food and Agriculture Organisation der UN (FAO) zeigte sehr eindrucksvoll auf, wie wichtig die strategische Bekämpfung von Krankheiten insbesondere in den Entwicklungsländern ist.
Die Tierhaltung stelle in diesen Ländern [...]
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(bft) – Die Klassische Schweinepest (KSP) ist eine anzeigepflichtige
Seuche, die sowohl bei Hausschweinen als auch beim Europäischen
Wildschwein vorkommt. Mit KSP-Virus infizierte Schwarzwildbestände
waren nicht selten Infektionsquelle für Ausbrüche in
Hausschweinebeständen.
Stark entwickelte Schwarzwildpopulationen haben zudem ein natürliches
Abreißen der Infektionskette dauerhaft verhindert. Seit Mitte der 90er
Jahre wurden daher – zunächst in von der EU genehmigten Feldversuchen
– Impfungen bei Wildschweinen [...]
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Gastkommentar von Prof. Beda M. Stadler.
Prof. Dr. Beda M. Stadler
Sahlihaus 2, Inselspital
CH-3010 Bern
tel ++41 31 632 35 21
fax ++41 31 381 57 35
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Bonn (BfT) – Die Tiergesundheitsindustrie benötigt international einheitliche Bedingungen, um ihren im Vergleich zur Humanmedizin kleinen Markt auf einem hohen Standard halten zu können. So lautete eine der Forderungen, die im Rahmen der Internationalen Tiergesundheitskonferenz, organisiert von der Europäischen Zulassungsbehörde EMEA und der International Federation for Animal Health (IFAH), aufgestellt wurde.
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(aho) – 82% der Saugferkelverluste treten in der ersten Lebenswoche auf, 61 % davon in den ersten drei Tagen. Diese nüchternen Zahlen verdeutlichen, dass bei schwächlichen und infektionsgefährdeten Ferkeln umgehend und vorbeugend eingegriffen werden muss. Das Ferkel kommt bei der Geburt aus der keimfreien Gebärmutter in die sehr keimhaltige Umgebung des Abferkelstalles.
Gleichzeitig sind die Energiereserven des neugeborenen sehr gering, so dass die Körpertemperatur der Ferkel nach der Geburt um 1 – 4°C absinkt. Kräftige Ferkel erreichen den Normalwert der Körpertemperatur von 39°C innerhalb von 12 bis 24 Stunden. Schwache Ferkel benötigen hierfür mehrere Tage. Ist der Temperaturverlust zu hoch, sinken die Überlebenschancen der Ferkel deutlich ab. Derartig geschwächte Ferkel werden leicht Opfer von Clostridien – und Coli-Durchfällen. >>mehr<<
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