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	<title>Animal-Health-Online &#187; Markt</title>
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		<title>In der Krise stabil: Neue Impfstoffe sorgten für positive Marktimpulse – Kleintiergesundheit als thematischer Schwerpunkt</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 17:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>manfred.stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>

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		<description><![CDATA[Bonn (BfT) &#8211; Der deutsche Tierarzneimittelmarkt entwickelte sich im vergangenen Jahr sehr stabil und schloss 2009 mit einem Gesamtwachstum von 4,2 Prozent ab. Vor allem die Neuentwicklungen bei Impfstoffen gegen Circo-Infektionen des Schweins und gegen die Blauzungenkrankheit des Rindes sorgten für positive Impulse auf der Nutztierseite. Im Kleintiersektor erzielten entzündungshemmende Produkte und herzwirksame Arzneimittel gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.animal-health-online.de/gross/wp-content/uploads/2010/05/BfT-Tierarzneimittelmarkt-2009_520.jpg" alt="" title="BfT-Tierarzneimittelmarkt 2009_520" width="520" height="387" class="alignleft size-full wp-image-13752" />Bonn (BfT) &#8211; Der deutsche Tierarzneimittelmarkt entwickelte sich im vergangenen Jahr sehr stabil und schloss 2009 mit einem Gesamtwachstum von 4,2 Prozent ab. Vor allem die Neuentwicklungen bei Impfstoffen gegen Circo-Infektionen des Schweins und gegen die Blauzungenkrankheit des Rindes sorgten für positive Impulse auf der Nutztierseite. Im Kleintiersektor erzielten entzündungshemmende Produkte und herzwirksame Arzneimittel gute Zuwächse. Dies teilte Dr. Martin Schneidereit, Geschäftsführer des Bundesverbandes für Tiergesundheit e.V. (BfT), anlässlich der 24. Mitgliederversammlung in Köln mit.</p>
<p>„Bei den Antiinfektiva verzeichneten wir einen neuerlichen Rückgang des Marktes um 2,5 Prozent&#8221;, so Schneidereit weiter. Dies sei vor allem auf die gute Wirksamkeit der neuen Impfstoffe im Schweinesektor zurückzuführen. Der Preisverfall in der Milchproduktion habe die Tendenz zu einem verminderten Einsatz von Antibiotika auch gegen Euter- und Gebärmutterentzündungen weiter verstärkt. Gute Zuwächse hätten dagegen Antiparasitenmittel mit kombinierter Wirkung gegen innere und äußere Parasiten, insbesondere bei Kleintieren, erzielt. Bedingt durch das insgesamt bessere Wachstum der Hobbytierprodukte hätten sich die Segmente Nutztier zu Hobbytier auf 52 zu 48 Prozent Marktanteil angenähert, so Schneidereit abschließend.</p>
<p><strong>Erfolgsstory BTV-Impfung</strong></p>
<p>&#8220;Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hatte Deutschland im ersten Halbjahr voll im Griff&#8221;, erläuterte der BfT-Vorsitzende Dr. Dieter Schillinger. Dies spiegele sich auch in der Umsatzentwicklung des Tierarzneimittelsektors deutlich wieder. Als nicht zyklischer Wirtschaftssektor habe die Branche jedoch nach einem freundlicher verlaufenden zweiten Halbjahr das genannte Jahreswachstum doch noch erzielen können.</p>
<p>Neue Impfstoffe gegen die Blauzungenkrankheit hätten nicht nur den Umsatz positiv beeinflusst. Vor allem aus veterinärmedizinischer Sicht müsse man die BTV-Impfung als Erfolgsstory bezeichnen. 2009 habe man nur noch neun aktenkundige Fälle gezählt. Entgegen allen Expertenempfehlungen sei die Pflichtimpfung jedoch nun gestoppt worden. &#8220;Die Aufhebung der Pflichtimpfung lässt erwarten, dass nach einem ruhigen Infektionsgeschehen in 2010 im Jahr 2011 wieder verstärkt mit Blauzungenkrankheit gerechnet werden muss&#8221;, erläuterte Schillinger. Die Aufhebung führe darüber hinaus zu erheblichen Planungsschwierigkeiten bei den Herstellerfirmen. Der Planungsvorlauf für die Impfstoffproduktion betrage drei bis sechs Monate, Lieferengpässe seien bei einem Wiederanstieg des Infektionsgeschehens deshalb vorprogrammiert.</p>
<p><strong>Planungssicherheit muss gewährleistet sein</strong></p>
<p>Der BfT-Vorsitzende äußerte sich an dieser Stelle grundsätzlich kritisch gegenüber raschen politischen Forderungen. So habe beispielsweise in Holland das Infektionsgeschehen sofort zur Nachfrage nach Impfstoffen gegen Q-Fieber geführt. Gleiches gelte für die Nachfrage nach zugelassenen Schmerzmitteln als Folge der Tierschutzdiskussion bei der Ferkelkastration. Zur Entwicklung neuer Impfstoffe und Therapien benötige die Industrie jedoch Zeit und verlässliche<br />
Zusagen, dass neue therapeutische Konzepte auch tatsächlich zum Einsatz kommen können. Einige der kleinen Projekte würden sich als klassische Private Public Partnerships anbieten, so Schillinger weiter, weil damit die Öffentlichkeit mit in die Pflicht genommen werde könne.</p>
<p><strong>Hunde und Katzen im Fokus</strong></p>
<p>Im Anschluss stellte der BfT-Vorsitzende die im vergangenen Jahr gestartete &#8220;Initiative Kleintiergesundheit&#8221; vor. Regelmäßige Pressemeldungen informierten Hunde- und Katzenhalter über die wichtigen Erkrankungen sowie Vorbeuge- und Therapiemöglichkeiten, ausführlichere Hintergrundinformationen zu jedem Themenblock seien auf der BfT-Homepage (www.bft-online.de) mit entsprechendem Bildmaterial veröffentlicht. Im Mai werde der Verband zudem eine Pressekonferenz mit dem Thema &#8220;Der ältere Patient &#8211; Was tun, wenn Hund und Katze in die Jahre kommen&#8221; durchführen. Aktuelle Fakten dazu liefere eine vom Verband beauftragte Befragung von 500 Hunde- und Katzenhaltern zu den  spezifischen Bedürfnissen älterer Haustiere.</p>
<p><strong>Falsch strukturiert</strong></p>
<p>Kritische Anmerkungen machte Dr. Dieter Schillinger zur DIMIDI-AMV. Die Verordnung schreibe allen  Tierarzneimittelherstellern vor, einmal jährlich die Verkaufsmengen an Antibiotika &#8211; geordnet nach Postleitzahlbezirken &#8211; zu melden. Dieses Vorgehen gebe jedoch keinerlei Hinweise auf das tatsächliche Resistenzgeschehen in individuellen Beständen. &#8220;Es ist leicht vorhersehbar, dass in Weinbaugebieten wie der Pfalz geringe Antibiotikamengen eingesetzt werden&#8221;, fasste Dr. Dieter Schillinger zusammen. &#8220;In viehstarken Regionen werden dagegen natürlicherweise höhere Mengen abgegeben.&#8221; Eine Meldung der jährlichen Gesamtmenge in Deutschland, wie sie auch in Frankreich oder anderen EU-Mitgliedstaaten durchgeführt werde, reiche aus Industrie-Sicht völlig aus.</p>
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		<title>Kleiner Markt mit großer Bedeutung</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 13:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>manfred.stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Bft]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.animal-health-online.de/main/wp-content/uploads/2010/02/BFT_TAM_weltweit_2008_520.jpg" alt="" title="BFT_TAM_weltweit_2008_520" width="520" height="248" class="alignnone size-full wp-image-80" />(BfT) - Der Tierarzneimittelmarkt – ob national oder international  – ist im Vergleich zu anderen Branchen ein überschaubarer Markt. Dies wird vor allem deutlich, wenn man Human- und Tiermedizin vergleichend gegenüber stellt. Dennoch ist der Tierarzneimittelmarkt von besonderer Bedeutung. Zum einen ist die Tiermedizin und damit die Tiergesundheit eine wichtige Voraussetzung für die Erzeugung gesunder tierischer Lebensmittel. Gleichzeitig hat sich das Verhältnis Hobbytier – Tierhalter so entwickelt, dass Tierbesitzer Produkte und Behandlungsverfahren erwarten, die denen der Humanmedizin immer weniger nachstehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.animal-health-online.de/main/wp-content/uploads/2010/02/BFT_TAM_weltweit_2008_520.jpg" alt="" title="BFT_TAM_weltweit_2008_520" width="520" height="248" class="alignnone size-full wp-image-80" />(BfT) &#8211; Der Tierarzneimittelmarkt – ob national oder international  – ist im Vergleich zu anderen Branchen ein überschaubarer Markt. Dies wird vor allem deutlich, wenn man Human- und Tiermedizin vergleichend gegenüber stellt. Dennoch ist der Tierarzneimittelmarkt von besonderer Bedeutung. Zum einen ist die Tiermedizin und damit die Tiergesundheit eine wichtige Voraussetzung für die Erzeugung gesunder tierischer Lebensmittel. Gleichzeitig hat sich das Verhältnis Hobbytier – Tierhalter so entwickelt, dass Tierbesitzer Produkte und Behandlungsverfahren erwarten, die denen der Humanmedizin immer weniger nachstehen.</p>
<p>In beiden Segmenten ist der Tierarzneimittelmarkt abhängig von der Größe der Tierpopulation, vom Wert des Einzeltieres oder der Tiergruppe. Wachsende Betriebszweige wie etwa die Schweineproduktion in Deutschland beeinflussen die Umsätze positiv. Auch neu auftretende Krankheiten wie beispielsweise die Blauzungenkrankheit der Wiederkäuer in Europa stellen die Tiergesundheitsindustrie vor neue Aufgaben. </p>
<p>Besonders im Nutztierbereich liegen die Wachstumspotenziale heute in der Prophylaxe. Entsprechend nahm der Umsatz bei Impfstoffen im Jahr 2008 deutlich um 14 Prozent zu. Vermehrte und optimierte Vorbeugungsprogramme führen dabei zu einem Rückgang therapeutischer Behandlungen, beispielsweise dem Einsatz von Antibiotika.</p>
<p><strong>Hobbytier-Halter investieren in Gesundheit</strong></p>
<p>Im Laufe der letzten Jahre hat sich der nationale Markt deutlich in Richtung Hobbytiere verschoben. Der Umsatzanteil liegt heute bei fast 50 Prozent. Bei den pharmazeutischen Spezialitäten kam es durch die Zulassung neuer Präparate bei den Schmerz- und Entzündungshemmern und den herzwirksamen Produkten für Kleintiere zu einer erheblichen Markterweiterung. Einzelne Indikationsgruppen in diesem Segment zeigten sogar eine zweistellige Steigerung. </p>
<p><img src="http://www.animal-health-online.de/main/wp-content/uploads/2010/02/BFT_TAM_weltweit_2008_Regionen_520.jpg" alt="" title="BFT_TAM_weltweit_2008_Regionen_520" width="520" height="245" class="alignnone size-full wp-image-85" /></p>
<p>Dennoch bleibt die Tiergesundheitsindustrie eine sehr kleine Industrie. Die Umsätze des Sektors in 2008 in Deutschland entsprachen mit 660 Mio. Euro gerade einmal dem Einzelhandelsumsatz der Parfümeriekette Douglas im gleichen Zeitraum. Auch im Vergleich zur humanpharmazeutischen Industrie stellen die Tierarzneimittel ein sehr kleines Segment dar. Das Umsatzvolumen entspricht etwa 3 Prozent des humanpharmazeutischen Umsatzes.</p>
<p><strong>Andere Aufteilungen auf internationaler Ebene</strong></p>
<p>Während die Größenverhältnisse zwischen Human- und Veterinär-Industrie auf weltweiter und nationaler Ebene ähnlich sind, zeigen sich bei der Aufteilung in Produktsegmente im Veterinärbereich deutliche Unterschiede. Weltweit spielt die Anwendung von Mitteln zur Parasitenbekämpfung, insbesondere in den intensiven Weideländern in Nord- und Südamerika, Teilen Europas und in Australien eine große Rolle. Außerdem hat die Floh- und Zeckenbekämpfung beim Kleintier eine hohe Bedeutung. Deshalb stellen Antiparasitika im Weltmarkt den größten Anteil dar. Entsprechend der geringeren Ausprägung des Hobbytiermarktes weltweit, sind pharmazeutische Spezialitäten, die vermehrt bei Hund, Katze und Pferd angewendet werden, nur mit einem Anteil von 21 Prozent vertreten. Die Marktanteile der Hobbytierprodukte einschließlich der Impfstoffe im Vergleich zu Nutztierarzneimitteln betragen 40 Prozent des Gesamtmarktes.</p>
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