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242 Kälber in Schweinetransporter eingepfercht

Engen (aho) – Am Mittwochnachmittag haben Beamte der Autobahnpolizei einen Tiertransporter aus dem Raum Augsburg aufgehalten. Auf dem Transporter, auf dem auf drei Stockwerken Schweine transportiert werden können, waren alle drei Stockwerke mit insgesamt 242 Kälbern beladen. Da die Kälber ein höheres Stockmaß als Schweine haben, konnten sich die Kälber kaum regen und stießen mit ihren Rücken wegen unzureichender Höhen an den jeweiligen Decken an und dies obwohl das zur Beladung nach oben ausfahrbare Dach auch während dem Transport ausgefahren war. Der Transport überschritt so die maximal zulässige Gesamthöhe von vier Metern schon um unzulässige 18 Zentimeter.

Der Transport sollte nach Spanien gehen, wo von einer Transportzeit von ca. 28 Stunden auszugehen war. Es bestand der Verdacht, dass schon Beladungszeiten verschleiert wurden, um kürzere Transportzeiten zu erreichen. Erlaubt sind für solche Transporte maximal 19 Stunden Transportzeit. Nach der Hinzuziehung eines Veterinärs und heftigen Diskussionen mit dem Fuhrunternehmer wurde schließlich eine Etage mit 80 Kälbern entladen, worauf der Transport mit 162 Kälbern auf zwei Etagen weiter in den Raum Barcelona fahren durfte.

Die Autobahnmeisterei Engen organisierte ein Gelände auf dem die zurückgebliebenen 80 Kälber umgeladen und bis zum Weitertransport zu einem in erträglicher Entfernung liegenden Ferntransportunternehmer für Tiere gebracht werden konnten. Veterinäramt und Gewerbeaufsichtsamt am Sitz des Unternehmers haben sich der
Sache angenommen. Derartige Transporte sind den Beamten des Autobahnpolizeireviers Mühlhausen-Ehingen nicht ganz fremd.

3 Comments, Comment or Ping

  1. Täglich rollen Tausende LKW quer durch Europa, quer durch Deutschland – von Polen, Rumänien und Ungarn nach Frankreich und Italien, von Skandinavien in die Mittelmeerländer bis nach Afrika. Ihre Fracht: lebende Pferde, Rinder, Schweine, Schafe – die Opfer menschlicher Fraßsucht und menschlicher Gier nach Maximalprofiten. Bis zu fünf oder sogar zehn Tagen dauert die Reise in den rollenden Gefängnissen, stehen die Tiere enggepreßt in den LKW’s, in glühender Sonne und eisiger Kälte, hungrig und durstig und häufig verletzt. 30.000 Pferde und 400.000 Schweine sterben alljährlich auf den Transporten. Trotzdem sind Lebendtransporte rentabel und werden staatlich subventioniert. Die Verluste sind einkalkuliert. Nur mit der gesetzlichen Verpflichtung, Tiere nur und ausschließlich im nächstgelegenen Schlachthof töten zu dürfen, kann dem Grauen der Schlachttiertransporte überhaupt begegnet werden.

  2. Das müsste komplett verboten werden! Es ist schon schlimm genug, das der Mensch die Tiere versklavt und sie umbringt um sie anzuziehen und aufzuessen, aber sie vorher noch so zu quälen, das ist echt nicht human.
    Wir sind solche MONSTER :-(

  3. Jürgen Binder

    Es ist grausam, was diese harmlose Kreaturen, alleine des Profites wegen erleiden und erdulden müssen. Das Anhalten dieser Mißstände, macht nach der gesellschaftlichen Durchsetzung von Menschenrechten, nach meinem Dafürhalten, die Etablierung von Tierrechten unabdingbar. Ja, es ist jetzt mehr denn je notwendig, den Tieren eine Stimme zu verleihen.

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