EHEC: Auffällige Parallelen zu einem Salmonelloseausbruch im Jahre 2005
(lme) – Obwohl spanischen Gurken als Vehikel für die EHEC-Bakterien ausgemacht wurden, bleibt die eigentliche Frage bisher ungelöst: Woher stammen die EHECs ursprünglich? Ihr natürlicher Lebensraum sind sicherlich nicht die Oberflächen von Gurken.
Beim Studium der internationalen Fachliteratur stößt der aufmerksame Leser rasch auf einen Beitrag im Wissenschaftsjournal „Eurosurveillance“ (1). Dort berichten die Autoren über einen Ausbruch einer Salmonellose im Mai 2005. Bemerkenswertes Detail ist hier die Alters- und Geschlechterverteilung der betroffenen Personen: 80% waren weiblich und 45% waren in einem Alter zwischen 15-24 years (Bereich: 7 to 53). Eine vergleichbare Alters- und Geschlechterverteilung wird auch jetzt in Deutschland bei aktuellen EHEC-Ausbruch beobachtet.
Als Vehikel der Salmonellen vom Typ „Salmonella Typhimurium var Copenhagen DT104B“ konnte im Jahr 2005 Blattsalat ausgemacht werden, der auf Grund einer verheerenden Hitzewelle in Spanien mit Siedlungsabwässern gedüngt und bewässert wurde. (1)
Auch in Großbritannien wurden fast 100 Menschen Opfer dieser Salmonellose. Die Zeitung Mail titelte: „For sale: Spanish lettuce that’s watered with raw sewage“.
Dass in vielen Ländern Gemüseflächen mit ungeklärten Abwässern gedüngt und bewässert werden, ist eine oft beklagte Tatsache. Hieraus ergeben sich immer häufiger Infektionen durch Importgemüse.
In diesem Zusammenhang ist eine Beobachtung dänischer Wissenschaftler bemerkenswert. Sie verglichen verschiedene genetische Eigenschaften von EHEC-Bakterien aus 17 dänischen Rinderherden mit denen von EHEC-Bakterien, die zeitgleich bei erkrankten Menschen isoliert wurden. Hierbei ergaben sich deutliche Unterschiede. Die Wissenschaftler folgern, dass dänische Rinderherden nicht die Hauptquelle für EHEC-Infektionen beim Menschen sind.
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