Clostridium difficile auch bei Freilandschweinen weit verbreitet
Madrid (aho) – Der Erreger Clostridum difficile kann beim Menschen schwerste und lebensbedrohliche Darmentzündungen hervorrufen. In der Landwirtschaft wird gern ein Zsammenhang zwischen Massentierhaltung und dem Einsatz von Antibiotika hergestellt. Dem widersprechen jetzt Wissenschaftler der Universitätsklinik von Madrid (Hospital General Universitario Gregorio Marañón). Wie sie aktuell in der Fachzeitschrift „Research in Veterinary Science“ berichten, konnten sie Clostridium difficile bei Iberischen Schweinen in Frelandhaltung nachweisen. Dabei war die Häufigkeit nicht geringer als bei Schweinen in konventioneller Stallhaltung.
Das Iberische Schwein ist eine in Südwestspanien (bes. Andalusien, Extremadura) und Portugal (bes. Alentejo) heimische, halbwilde Schweinerasse. Die Tiere werden meist als Weideschweine freilaufend in Korkeichen- und Steineichenhainen gehalten und mit Eicheln gemästet. Das Iberische Schwein liefert in Spanien den als Spezialität bekannten luftgetrockneten Edelschinken Jamón Ibérico de Bellota (Iberischer Eichelschinken).
Alvarez-Pérez S, Blanco JL, Peláez T, Astorga RJ, Harmanus C, Kuijper E, García ME.
High prevalence of the epidemic Clostridium difficile PCR ribotype 078 in Iberian free-range pigs.
Res Vet Sci. 2013 Jul 19. pii: S0034-5288(13)00220-8. doi: 10.1016/j.rvsc.2013.06.021. [Epub ahead of print]
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