Bruetereien vor dem Aus
Gütersloh (aho) – In wenigen Wochen ist es verboten, männliche Küken zu töten. Der Bundesrat hatte am 28. Mai 2021 den Beschluss des Bundestages gebilligt, das routinemäßige massenhafte Töten von Hühnerküken aus ökonomischen Gründen ab dem Jahr 2022 zu verbieten und dieses Verbot ausdrücklich im Tierschutzgesetz festzuschreiben. Keine Region in Deutschland trifft das härter als den Kreis Gütersloh. Schon jetzt haben eine Reihe von Brütereien im Kreis Gütersloh aufgegeben, weitere werden folgen. Der Landkreis gilt als Geflügelhochburg in Deutschland.“Es ist zu befürchten, dass keine einzige Brüterei überlebt“, sagt Andreas Westermeyer, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbands der Zeitung „Neue Westfälische“. „Das Ärgerliche daran: Das Gesetz bewirkt nichts. Es führt lediglich dazu, dass man das Töten der Küken ins Ausland verlagert.“ zitiert die NW den Vorsitzenden Westermeyer.
45 Millionen Küken
Derzeit werden in deutschen Brütereien jährlich circa 45 Millionen männliche Küken getötet, da sie weder für die Eierproduktion noch als Masthühner nutzbar sind. Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts sind jedoch rein wirtschaftliche Interessen kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes.

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