Dringender Verdacht auf Geflügelpest im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
(aho) – In einer Hühner- und Entenhaltung in Bettenhausen (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) hat sich der Verdacht auf einen Ausbruch der Geflügelpest („Hochpathogene Aviäre Influenza“) erhärtet. Wie der Landkreis mitteilt, hatte der Halter den Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung informiert, weil in wenigen Tagen fast die Hälfte seiner Hühner verendet war. Durch das Veterinäramt wurde der Bestand am Mittwochabend umgehend amtlich gesperrt und Proben sichergestellt. Diese wurden im Thüringer Landeslabor untersucht und das Geflügelpest-Virus nachgewiesen. Auch, wenn die endgültige Bestätigung durch das nationale Referenzlabor noch aussteht, so muss doch davon ausgegangen werden, dass tatsächlich ein Geflügelpest-Geschehen vorliegt. Erst nach dem Referenznachweis gilt der Ausbruch offiziell als bestätigt.
Aufgrund des dringenden Verdachts hat der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Landratsamtes die Tötung aller Tiere in dem Verdachtsbetrieb angeordnet.

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