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ARD-Bericht: Das System Wiesenhof

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Tierschutz in der Geflügelhaltung


Berlin (BTK) – Aufgrund der aktuellen Diskussion um die Zustände rund um den deutschen Geflügelkonzern PHW (Marke „Wiesenhof“) fordern die Bundestierärztekammer e.V. (BTK) und der Bundesverband der beamteten Tierärzte e.V. (BbT), bundeseinheitliche Vorgaben nicht nur für die Haltung von Masthühnern, sondern auch für Puten, Enten und Elterntiere von

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Schweiz: Discounter Denner listet Wiesenhof-Geflügelprodukte aus

Zürich (aho) – Als Reaktion auf Medienberichte über mögliche Verletzungen der Tierschutzstandards beim deutschen Unternehmen Wiesenhof nimmt der schweizer Discounter Denner Geflügelprodukte dieses Lieferanten aus seinem Sortiment.

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Tierquälerei: Landwirt erhält Freiheitsstrafe und Tierhaltungsverbot

Cochem (aho) – Weil er 160 Mastschweine verhungern ließ, hat das Amtsgericht Cochem einen 44-jährigen Landwirt aus dem Hunsrück (Kreis Cochem-Zell) zu einer Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren auf Bewährung verurteilt. Zudem wurde gegen ihn ein Tierhalteverbot von drei Jahren ausgesprochen. Das Urteil ist rechtskräftig. Die Behörden waren im Februar diesen Jahres durch eine anonyme Anzeige auf das Drama aufmerksam geworden. In den Ställen lagen zwischen abgemagerten Tieren 100 tote Schweine.

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Edeka will Vorwürfe gegen Wiesenhof klären

Neuwied/Hamburg (aho) – Auch der Handel reagiert auf die ARD-Reportage „Das System Wiesenhof. Wie ein Unternehmen Mensch, Tier und Umwelt ausbeutet“. „Gerade im Geflügel-, Fleisch- und Wurstsortiment achtet Edeka kontinuierlich auf die Einhaltung höchster Qualitätsstandards und die Beachtung entsprechender Tierhaltungsstandards“, wird Andrea Eberle, Sprecherin der Handelszentrale, jetzt von der Zeitschrift „Lebensmittel Praxis“ zitiert.

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SWR legt nach: Angeblich schwere Tierschutzverletzungen in Putenfarm

Mainz (aho) – Kurz vor Ausstrahlung der ARD-exclusiv-Reportage „Das System Wiesenhof“ legt der SWR nach. Auf einer Putenfarm in Emstek-Halen bei Cloppenburg sollen Tiere brutal misshandelt worden sein. Das sollen Aufnahmen, die der Redaktion „Report Mainz“ vorliegen und in der ARD-exclusiv-Reportage heute Abend, 31. August 2011, 21.45 Uhr im Ersten ausgestrahlt werden, belegen. Wiesenhof hatte sich im Vorfeld gegen die Beitrag Programmbeschwerde erhoben. Eine Programmbeschwerde dient nicht dazu, die Ausstrahlung des Beitrages zu verhindern.
Zu sehen ist laut SWR eine Gruppe Geflügelgreifer, die Puten durch eine Halle zu einem LKW treiben. Die Männer treten den Tieren immer wieder mit voller Wucht in den Bauch, aber auch mit großer Brutalität von oben auf Kopf und Hals. Ein weiterer packt eine Pute am Hals und wirft sie quer durch die Halle. Dann werden die Tiere von einer Hebebühne mit großer Wucht in Stahlkäfige auf einen LKW geschleudert. Einige Tiere stürzen dabei schätzungsweise drei Meter auf den Boden. Der Geflügelexperte Dr. Hermann Focke hat sich die Aufnahmen angesehen und kommt zu einem klaren Urteil: „Das ist in keinster Weise tolerierbar und diese Aufnahmen sollte man mal zur Prüfung der Staatsanwaltschaft vorführen.“

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Diskussion um Sicherheit in Stallanlagen

Haldensleben (aho) – Der qualvolle Tod von 117.000 Hühner am vergangenen Sonnabend in Bülstringen (Landkreis Börde) in Sachsen-Anhalt hat eine Diskussion über die Sicherheit in Stallanlagen ausgelöst. Nach Angaben des Stromanbieters E.on Avacon hatte ein Blitzschlag im Umspannwerk Haldensleben einen Ausfall der Stromversorgung hervorgerufen. Ein Polizeisprecher sagte der „Mitteldeutschen Zeitung“, es habe zwar ein Notstromaggregat gegeben, es sei allerdings nicht angesprungen. Offenbar gab es weder eine Alarmanlage noch einen Bereitschaftsdienst.

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2.700 Euro Geldstrafe: Landwirt lässt Kuh qualvoll an Paratuberkulose verenden

Biedenkopf (aho) – Weil er ein unheilbar an Paratuberkulose erkranktes Rind nicht von seinen Leiden erlösen ließ, wurde ein 61-jähriger Landwirt vom Amtsgericht Biedenkopf (Landkreis Marburg-Biedenkopf) zu einer Geldstrafe von 2.700 Euro verurteilt. Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann vor, dass er vom 18. bis 22. Februar dieses Jahres einer durch Paratuberkulose abgemagerten und ausgetrockneten Kuh […]

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Österreich: Landwirt lässt Rinder an Parasiten verenden; holt keinen Tierarzt

Seckau (aho) – Gegen einen Landwirt im Raum Seckau (Österreich) wird wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Obwohl in seiner Mutterkuhherde eine massive Parasitose ausgebrochen war, ließ er die Tiere nicht von einem Tierarzt behandeln. Drei Rinder verendeten, zwei weitere erkrankten so schwer, dass sie eingeschläfert werden mussten. Der Landwirt wird von seinem Umfeld […]

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Gestank, skelettierte Kadaver: Tote und verwahrloste Rinder auf einem Österreichischen Hof

Sankt Andrä-Höch (aho) – Durch einen Zufall haben Polizeibeamte auf einem Hof in Sankt Andrä-Höch in der Steiermark (Österreich) die zum Teil skelettierten Kadaver von fünf Kühen und zwei Kälbern entdeckt. Die Polizisten waren durch starken Verwesungsgeruch auf das Drama aufmerksam geworden, dass sich über Monate abgespielt haben muss. In dem unbeleuchteten und kaum belüfteten […]

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Unrentabel, Aussteiger, mangelnder Tierschutz: Ökobranche übt Selbstkritik

[Federpicken und Kannibalismus)
Berlin/Bad Dürkheim (aho/lme) – Anlass für die Selbstkritik, die in der Zeitschrift ÖKOLOGIE & LANDBAU (H. 159, 3/2011) in ungewohnter Offenheit formuliert wird, ist die Tatsache, dass zahlreiche Biolandwirte wieder auf konventionell umstellen. Rund ein Dutzend Studien haben die Gründe hierfür ermittelt: Wenn die Förderung wegfällt, rechnet sich das Ganze nicht mehr. Dann baut man lieber eine Biogasanlage, da hier mehr Subventionen fließen (Beitrag: Behrens G et al: Der unbekannte Aussteiger. S. 43-46.)

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Landwirtin wegen Tierquälerei verurteilt

Starnberg (aho) – Das Amtsgericht Starnberg Langen eine 46-jährige Landwirtin wegen Tierquälerei zu einer 15-monatigen Bewährungsstrafe und der Zahlung von 1.800 Euro an einen Tierschutzverein verurteilt. Darüber hinaus wurde ein fünfjähriges Tierhalteverbot angeordnet. In den Jahren 2009 und 2010 musste das Veterinäramt mehrfach eingreifen. So war bei einem Rind eine Drahtschlinge in einem Bein festgewachsen, […]

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Grünen fordern ein Verbot für die Züchtung von Piètrain-Schweinen

Berlin (hib/EIS) – Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert die Bundesregierung in einem Antrag (17/6344) auf, die Zucht mit Schweinen der Rasse Piètrain mit dem Maligne-Hyperthermie-Syndrom (MHS) zu unterbinden. Bei dem Syndrom handele es sich um einen Gendefekt, der bei Schweinen der Rasse Piètrain auftrete. Diese Tiere würden unter erhöhter Stressanfälligkeit leiden, was mit erheblichem Leid und Schmerz verbunden sei.

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Über 240 Kälber in einem überladenen Tiertransport

Engen-Bargen (aho) – Bei einer Verkehrskontrolle auf einem Parkplatz der BAB A 81 Singen – Stuttgart hat die Autobahnpolizei einen völlig überladenen Transport mit 247 Kälbern angehalten. Das teilte die Polizeidirektion Konstanz mit. Der Lkw mit Anhänger war mit Fahrtziel Barcelona unterwegs. Der Laderaum der beiden Fahrzeuge war in drei Etagen aufgeteilt. Die Kälber streiften […]

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Schweinetransporter überladen: Anzeigen gegen Fahrer, Verlader, Transportunternehmer, Empfänger, Disponenten und Tierarzt

Altenberge (aho) – Bei der Überprüfung eines Sattelzuges auf der Bundesstraße 54 bei Altenberge wurde festgestellt, dass die transportierten Schweine zu wenig Transportraum hatten und teilweise übereinander lagen. Der LKW war mit zwei sich abwechselnden Fahrern war auf dem Weg von den Niederlanden nach Ungarn und war zunächst wegen einer Geschwindigkeitsübertretung aufgefallen.

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Neues Tierwohl-Label für Fleisch aus besonders tiergerechter Haltung +++ Tierschutzbund will kontrollieren

Göttingen (aho) – Wissenschaftler der Universitäten Göttingen und Kassel haben gestern zusammen mit dem Deutschen Tierschutzbund, dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Verein Neuland sowie Unternehmen der Schlacht- und Lebensmittelbranche (Vion, Coop) erste Kriterien des Siegels auf einer Fachtagung öffentlich vorgestellt. Das freiwillige Label definiert Standards für Aufzucht, Mast, Transport und Schlachtung von Masthühnern und Mastschweinen, so die Beteiligten in einer Medieninformation. Die Mehrkosten sollen die Kunden im Supermarkt bezahlen.

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Nicht getränkt und gefüttert, völlig verdreckt: Kühe und Kälber aus tierquälerischer Haltung befreit

Graz (aho) – Auf einem Hof im österreichischen Ort Vornholz im Bezirk Hartberg (Oststeiermark) haben Amtsveterinäre Kühe und Kälber in ausgemergeltem Zustand in einem total verdreckten Stall entdeckt. Nach Angaben der zuständigen Sicherheitsdirektion wurden die vier Kühe und vier Kälber beschlagnahmt und weggebracht. Die Tiere standen 30 Zentimeter tief in den eigenen Extrementen und waren […]

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Niederlande: Schächten von Tieren jetzt verboten

Den Haag (aho) – Mit deutlicher Mehrheit hat am Dienstag das niederländische Parlament einer Verordnung zugestimmt, die das betäubungslose Schlachten von Tieren durch einen Halsschnitt – auch bekannt als „Schächten“ – verbietet. Für die Verordnung stimmten 116 Abgeordnete, 30 votierten dagegen. Zu den Befürwortern gehörten Parlamentarier der Sozialdemokraten, den Liberalen und den Grünen. Juden und […]

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Tierschutz in der Schweineproduktion: Anspruch, Realität und Zukunft

Ein Seminar für Tierärzte, Landwirte, Berater und andere Interessierte in der Schweineproduktion zum Thema Tierschutz, Tierschutznutztierhaltungsverordnung und Kommunikation mit dem Verbraucher: Termin 01. 07. 2011 – 09.00 Uhr bis 18.45 Uhr

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160 Schweinekadaver, Schweine und Rinder mangelernährt: Anklage gegen Landwirt erhoben

Koblenz (aho) – Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen einen 44jährigen Landwirtschaftsmeister aus Forst (Hunsrück) zum Amtsgericht Cochem erhoben. (2040 Js 9757/11 StA Koblenz) Die Anklageschrift wirft dem Landwirt vor, in dem Zeitraum vom 01.01.2011 bis zum 16.02.2011 insgesamt 160 Schweine aus seinem Schweinemastbetrieb verhungern gelassen zu haben, obwohl er […]

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