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Schweiz: Tierquälerei im Emmental entdeckt

(pkb) – Gestützt auf einen Hinweis mussten in den vergangenen Tagen in einer Gemeinde im unteren Emmental einem Mann sieben Hunde wegen Vernachlässigung weggenommen werden. Bei ihrer Anwesenheit im Landwirt- schaftsbetrieb stiessen die Polizeikräfte auf zahlreiche Tierkadaver. Bei einer Kontrolle, die gestützt auf einen Hinweis aus der Bevölkerung erfolgte, stiessen die Polizeikräfte und der Veterinärdienst des Kantons Bern in einem kleineren Landwirtschaftsbetrieb auf ein Rudel Hunde, die in einem Gehege im Dreck und im eigenen Kot leben mussten. Die sieben Hunde, darunter drei Junghunde, wurden zur tierärztlichen Untersuchung und zur Behandlung in ein Tierheim gebracht. Alle sind von Parasiten befallen.

Vor Ort entdeckten die Polizisten in den verschiedenen Ställen zahlreiche Kadaver oder Skelette von Rindern, Pferden, Schafen, Hühnern, Hunden und Katzen. Anhand der Situation muss davon ausgegangen werden, dass die meisten Tiere bereits vor Jahren zu Tode gekommen sind. Die Feststellungen weisen darauf hin, dass die Tiere massiv vernachlässigt wurden.

Die Wohnungen in der Liegenschaft befanden sich ebenfalls in einem verwahrlosten Zustand. Die Gemeindebehörden nehmen sich der Angelegenheit an.

Gestützt auf die Befunde des Kantonalen Veterinärdienstes erfolgt gegen den Besitzer Anzeige wegen Widerhandlung gegen die Tierseuchen- und Tierschutzgesetzgebung.

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