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Behörden stellen Gnadenhof-Tiere sicher

Wiesbaden (aho) – Die Querelen um den „Gnadenhof“ bei Katzenelnbogen führen zu Spätfolgen. Die Kreisverwaltung Rhein-Lahn hat jetzt unter Polizeischutz 79 Pferde, Ponys und Esel im Raum Katzenelnbogen sicherstellen lassen. Wie der Wiesbadener Kurier unter Berufung auf die Pressestelle des Kreises mitteilt, war die Aktion nötig geworden, weil ein mit der Haltung der Tiere beauftragter Landwirt seinen Vertrag fristlos gekündigt hatte, nachdem ihn die Eigentümerinnen des „Gnadenhofs“ nicht mehr bezahlt hatten. Einige der ehemaligen „Gnadenhof“-Tiere seien direkt vor Ort an Privatleute abgegeben worden. Die meisten anderen befänden sich jetzt bei der Pferdehandlung Simon in der Nähe von Gießen. Pferdefreunde und Tierschützer könnten sich an die Familie Simon wenden, um Tiere zu erwerben (Telefon: 0641/61410).

Der „Gnadenhof“ rund um die Moorenmühle bei Katzenelnbogen war im vergangenen Jahr wegen unhaltbarer Zustände in die Schlagzeilen geraten. Viele Tiere verendeten und verwahrlosten auf dem Gelände, das zeitweise einer Steppenlandschaft glich. Der Wiesbadener Kurier hatte mehrfach über die unhaltbaren Zustände berichtet. Die Behörden beschlagnahmten schließlich viele Tiere. Die Flächen des Hofes sind mittlerweile wieder begrünt worden.

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