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Ansteckende Blutarmut: Blutproben negativ +++ Inkubationszeit bis sechs Wochen

Mettmann (aho) – Bei einem Schimmel-Wallach in einer Haaner Pferdehaltung wurde Anfang letzter Woche „Infektiöse Anämie der Einhufer“ (ansteckende Blutarmut) festgestellt. Dabei handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche, die hierzulande allerdings sehr selten ist. Das Veterinäramt des Kreises Mettmann hat daraufhin die Tötung des Tieres veranlasst, den Bestand gesperrt und in den letzten Tagen auch allen weiteren dort gehaltenen Pferde Blutproben entnommen. Die Proben wurden vom staatlichen Veterinäruntersuchungsamt in Münster und vom Friedrich-Löffler-Institut auf der Insel Riems untersucht. Den Untersuchungsergebnissen zufolge wurde bei keinem der Tiere eine Erkrankung festgestellt. Allerdings bleiben mit Blick auf die Inkubationszeit von zwei bis sechs Wochen die Ergebnisse weiterer Untersuchungen abzuwarten. Alle Tiere werden in drei Wochen nochmals untersucht, weitere drei Wochen später ein drittes Mal.

Das Veterinäramt hat ein Sperrgebiet mit einem Radius von zwei Kilometern um den betroffenen Betrieb festgelegt. In den dort ansässigen Pferdehaltungen werden ebenfalls allen Tieren Blutproben entnommen.

Bis zum Vorliegen aller Untersuchungsergebnisse dürfen empfängliche Tiere das Sperrgebiet nicht verlassen. Veranstaltungen mit Beteiligung von Einhufern sind innerhalb des Sperrgebietes verboten.

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