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Infektiöse Anämie: Ermittlungen gegen Pferdeimporteurin

Fulda (aho) – Im Zusammenhang mit einem Fall von Infektiöser Anämie bei einem Pferd im Lahn-Dill-Kreis ermittelt die Staatsanwaltschaft Fulda gegen eine Pferdeimporteurin, die einen Pferdehof in Almendorf betreibt. Das bestätigte am Donnerstag Harry Wilke, Sprecher der Staatsanwaltschaft Fulda, auf Nachfrage der Fuldaer Zeitung.

Es bestehe ein Anfangsverdacht, dass Gesundheitszeugnisse, Pferdepässe und Einfuhrpapiere gefälscht worden seien, erklärte Wilke im Gespräch mit der Zeitung. „Ob die Importeurin die Papiere gefälscht oder falsche Papiere beim Kauf der Tiere aus Rumänien erhalten hat, muss ermittelt werden.“

Nach Recherchen der Fuldaer Zeitung hat die Importeurin in den vergangenen Jahren etwa 60 Pferde aus Rumänien gekauft und in den Landkreis Fulda gebracht. Von dort wurden sie weiterverkauft. Bei einem, das mittlerweile in einem Stall im Land-Dill-Kreis untergebracht ist, war vor kurzem die Krankheit ansteckende Blutarmut (Equine Infektiöse Anämie) festgestellt worden.

Mittlerweile sind fünf Ställe – vier im Landkreis Fulda, einer im Vogelsbergkreis – gesperrt. „Die Tiere sind in Quarantäne“, sagte Wilke der Fuldaer Zeitung. Am Donnerstag wurde 80 Tieren, die direkten oder indirekten Kontakt mit dem erkrankten Einhufer hatten, Blut entnommen. Erst in ein paar Tagen steht fest, ob sie ebenfalls an der ansteckenden Blutarmut leiden. „Wenn die Tests positiv sind, werden weitere gemacht“, wird Christof Erb, Fachdienstleiter Veterinärwesen beim Landkreis Fulda von der Zeitung zitiert. Erst wenn mehrere Tests positiv ausfielen, bliebe keine andere Wahl, und man müsse die betroffenen Tiere töten.

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