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NRW: Keine Förderung für Tierheime mit Auslandshunden

Köln (aho) – In Nordrhein-Westfalen sollen nur noch solche Tierheime eine Förderung des Landes erhalten, die keine Auslandshunde importieren und vermitteln. Das sagte heute Dr. Ralf Unna vom Landestierschutzverband NRW dem WDR unter Berufung auf das Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf. Der Veterinärmediziner kritisierte dem Import von Hunden aus Ost- und Südeuropa mit Hinweise auf unheilbare Infektionskrankheiten wie die Leishmaninose, die heimische Hunde und Menschen gefährden. Zudem äußerte er rechtliche Bedenken wegen des Importes über sogenannte Flugpaten.

Dem WDR-Bericht zur Folge blockieren in vielen Tierheim Auslandshunde die Heimplätze, so dass heimische Fund- und Abgabehunde abgelehnt werden müssen. Im Tierheim Velbert, das vor drei Wochen durch das Kreisveterinäramt wegen hygienischer, baulicher und personeller Mängel geschlossen wurde, leben zur Zeit 45 Hunde. Nur neun davon sind aus Deutschland. Auch die Tierheime in Solingen und Wermelskirchen vermitteln nach Recherchen des WDR Hunde aus Osteuropa, Spanien, Griechenland und anderen Mittelmeerländern.

77 Kommentare, Kommentar oder Ping

  1. Sabine Meier

    Nein, eine rhetorische Frage ist ein Stilmittel der Rhetorik,
    Und der Alogismus ist kein rhetorisches Stilmittel, macht aber Spaß.

    Sie müssen Wikipedia auch nutzen können.

    Auf die Frage, wie ich darauf kommen, Sie wären ein Herr, kann ich Ihnen gar keine Antwort geben bzw. hab ich gar keine sachliche Erklärung. Sind Sie es denn nicht?

  2. K. Walczyk

    Alogismus ist kein rhetorisches Stilmittel? Wikipedia nutzen heißt nicht immer Wikipedia verstehen.

  3. K. Walczyk

    Sorry, zu früh auf submit gedrückt.
    Wikipedia ist eine freie Enzyklopädie, Sie sollten Ihre Definition dringend ergänzen.

  4. K. Walczyk

    Aber lassen Sie uns nicht über stilistische „Feinheiten“ streiten.
    @mkathrin
    Ich muss Ihnen leider widersprechen. Es gibt kein „Heilmittel“ gegen Leishmaniose. Miltefosin (z. B.) bekämpft die Sympthome aber nicht die Krankheit selber. Diese Krankheit betrifft fas 89% der Menschen im Mittelmeerraum aber nur bei Tieren wird darum eine fast unglaubliche Hysterie betrieben. Was ist mit den Menschen, die sturzbetrunken ihre Nacht an einem Stand in „Malle“ verbracht haben? Wird ihnen die Wiedereinreise nach D´land verboten?

  5. Sabine Meier

    Nein, Alogismus ist kein rhetorisches Stilmittel.

    Aber, Sie haben meine rhetorische Frage verstanden.
    Herzlichen Glückwunsch Herr Walczyk.

  6. Sabine Meier

    Habe Ihren Beitrag zu spät gelesen und stimme Ihnen zu.

  7. Wenn ich dazu ein paar Worte sagen darf – wir führen seit Jahren ein Tierheim in Spanien.

    1.) Die Aussagen des Veterinärs sind absolut unqualifiziert was mehr als bedauerlich ist, da es entweder auf eine unglaubliche Inkompetenz der zuständigen Behörden oder auf eine rein politische Ausnutzung eines sehr prekären Themas hinweist.

    -Leishmaniose ist KEINE ansteckende Krankheit – wer das behauptet, hat schlichtweg keine Ahnung oder will sie nicht haben.
    Richtig ist, sie wird durch bestimmte Mückenarten – nämlich Phlebatome übertragen, die sich dank des Menschen Walten eben nun immer weiter nach Norden ausbreiten. Quelle für die Mücken sind sowohl Hunde als auch die Millionen Touristen, die unbemerkt den Erreger in den Norden mitschleppen.
    Allerdings, TASÄCHLICH ansteckende Krankheiten sind: Parvovirose, Staupe, Hepatitis, FeLV, FIV, etc – wo der Gesetzgeber in seiner grenzenlosen Weisheit allerdings keinerlei Impfungen für Importtiere vorgesehen hat…

    2.) Deutsche Tierheim versuchen tatsächlich leicht vermittelbare Hunde aus dem Ausland zu bekommen um ihre Kosten für die Langzeitinsassen aufzufangen. Nämlich die, die durch die Profilierungssucht von Politikern ins Abseits geschossen worden sind und eh nie wieder rauskommen – oder durch ihre Haltung dermassen verhaltensgestört sind, dass Gleiches für sie gilt.

    -Dabei interessiert sie zu 99% vor allem kleine bis mittelgrosse, gesunde Hunde oder kleinbleibende Welpen, die leicht vermittelbar sind und für die in den meisten Fällen nicht mal ein Bruchteil der Vorbereitungskosten bezahlt wird – die Ausländer müssen froh sein, dass man ihnen die Hunde eh abnimmt. Aufklärung wo die Hunde herkommen ist eher seltener und auch Aufklärung über Krankheiten ebenso.
    Gilt übrigens auch für viele sogenannten Auslandstierschutzvereine. Die Kosten in Spanien, die Gewinne in Deutschland und natürlich auch die Feier was man doch für klasse Retter sei.
    Wir arbeiten daher mit überhaupt keinem Tierheim zusammen und auch nur mit ausgesuchten Tierschutzvereinen.

    3.) Solange Bürokraten und Politiker über die Bedingungen entscheiden anstatt Sachverstand, wird sich an den Verhältnissen in Deutschland und im Ausland nix ändern.
    Das Thema wird weiterhin zur persönlichen Profilierung benutzt werden (hey, alle herschauen, WIR TUN WAS- was auch immer und wozu auch immer, aber hier ist Action!!) ohne auch nur im Geringsten irgendetwas zu verbessern zu wollen.

    4.) Gibt es einen Ausweg?

    JA, den gibt es. Aber möglicherweise müssen dafür zunächst alle profilirungssüchtigen Politiker und ebenso profilierungsüchtige sogenannte Tierretter
    erschossen werden.

    a) ein europäisches, restriktives Tierschutzgesetz, das den ausländischen Tierschützern eine Handhabe gegen die Gleichgültigkeit der Behörden gibt.

    b) konkretes und entschlossenes Durchgreifen gegen Vermehrer und Billighandel. Heisst konsequente Kontrolle von Züchtern und deren Unterstützung (der ernsthaften) durch Kastrationspflicht aller privaten Haustiere (Hunde und Katze) – es sei denn sie werden offiziell zur Zucht angemeldet – mit allen Pflichten, Voraussetzungen und Rechten.
    Und das auf EU-Ebene…

    c) Die Festschreibung der Verpflichtung das Tierschutzgesetz zu kontrollieren und durhzusetzen und erhebliche Strafen gegen diejenigen Behörden, die das weiterhin kalt lässt – am besten sollten die Strafbeträge dann den Tierschutzorgas zur Verfügung gestellt werden, die die Fehler und Nachlässigkeit der Behörden dann ausbaden müssen.

    d) Vernünftige und vor allem EINHEITLICH VERBINDLICHE Regelungen zum Import/Reiseverkehr. Kann nicht sein, dass hier ständig alles von der Willkür einzelner Veterinärämter oder einzelner Veterinäre abhängig ist. Im Momant läuft das wie im feudalen Mittelalter – je nach dem in wessen Einflussbereich Du kommst, macht der neue Regeln.

    e) Offizielle Unterstützung und Förderungen von Kastrationsprojekten. Nur wer kastriert, verhindert die nächsten Generationen! Das Problem ist die Überpopulation und die kriegt man nur mit Kastrationen in den Griff!! Warum gibt es dafür keine Fördergelder, ob lokal, national oder auf EU-Ebene??

    Gibt sicherlich noch mehr, fällt mir aber spontan jetzt nicht ein.

  8. Falsche website angegeben – das andere war das Forum.

    Aber wenn auch nur 50% von dem unter Punkt 4.) genannten Forderungen erfüllt würden, hätten wir einen Haufen weniger Probleme und könnten endlich mal aus unserer Hilflosigkeit heraus, und wären nicht mehr so ausgeliefert. – Den Meinungsmachern, den Wahlkämpfern, den Gleichgültigen, denen, die es eh nicht interessiert und denen, die vorsätzlich Gesetzesbrechersind und genauso wissen, dass man sie eh nie zur Rechenschaft ziehen wird…..

  9. K. Walczyk

    Womit sich der Kreis geschlossen haben dürfte. Populistische Meinungsmache und das unter dem Deckmäntelchen der öffentlich rechtlichen Sender!

  10. Ulrike

    ELENA MARTINEZ: Danke! Alles was Sie schreiben, stimmt.
    Als f) würde ich noch einfügen, dass man die Subventionen für den Stierkampf und Hunderennen, die die EU immer noch zahlt, in Kastrationsprojekte fließen lassen könnte, aber das bringt natürlich keine Touristen 🙁

    K.WALCYZ: Auch danke! Endlich gesunder Menschenverstand!

    Ich bin seit fast vier Jahrzehnten im Tierschutz aktiv, seit 15 Jahren auch im Auslandstierschutz (eine ganze Zeit lang direkt vor Ort) und wenn ich sehe wie Leuten wie Zajic Zucker in den A… geblasen wird und weiß, dass er in Ungarn „einkauft“, wo extra für ihn produziert!!! wird und dann noch lese, dass man für seinen „Abfall“ die Tierheime frei „von Ausländern“ halten muss, dann geht mir das Messerchen in der Tasche auf.

    Als Sahnehäubchen noch das Märchen von der ansteckenden Leishmaniose, damit man einen Grund hat die Leute durch Panik am Denken zu hindern. Angst war immer schon ein wirksames Mittel zur Volksverdummung.

  11. Ich kann das was Sandra J. schreibt nur unterstützen.
    Ich habe 4 Hunde, davon 3 Auslandshunde. Ich denke, Tierschutz und Tierliebe darf nicht an den Grenzen aufhören. Warum ist man nur beim Tierschutz so extrem „deutsch“?
    Und den Quatsch, dass LM über den Deckakt ansteckend ist habe ich ja noch nie gehört. Zur Übertragung der Leishmaniose ist immer noch die Sandmücke nötig. Andere Übertragungsarten konnten bisher nicht nachgewiesen werden.
    Alles was sonst noch zu sagen wäre hat Elena Martinez geschrieben.
    Die Tierschützer die im Ausland vor Ort arbeiten haben meine höchste Hochachtung.

  12. Das ist wieder so ein Blödsinn wie mit den Hundeverordnungen.
    Es soll was gegen den Hundehandel getan werden und dann schießt man halt ins Blaue.
    Dass die, die es treffen soll, nicht getroffen werden und dass man mit solchen Gesetzen und Vorschriften genau das Gegenteil, nämlich die private Einfuhr erreicht, ist da nur Nebensache.
    Die Hunde, die über Vereine eingeführt werden, sind geimpft, gechipt, gecheckt und haben PS oder ES, wenn das unterbunden wird, holen sich die Leute privat Auslandshunde und dann haben wir das, was wir hier mit Staff, Pitti und Co haben.
    Dürfen nicht mehr gezüchtet werden, hole ich mir halt einen aus ner (illegalen) Zucht in Polen oder sonstigem Ausland, der keinerlei Zuchtkontrollen unterliegt.
    Den größten Witz finde ich, dass das Tierheim an den Auslandshunden verdient, klar.
    Wenn ich sehe, was eine Ausreise (mit Check, Impfung, Kastra, Flug etc.) kostet, dann die Unterkunft (im Tierheim), die (möglicherweise) Hundeschule etc., frage ich mich, was dann so ne Schutzgebühr für ein Verdienst sein soll – 5,- ???
    Desweiteren finde ich das Argument toll, mit den Flugpaten !
    Wenn diese Vollpfosten die Preise für Hunde, die offiziell für eine Tierschutzorganisation reisen nicht so immens hoch halten würden, dass kein aus Spenden bestehender Verein sich das leisten kann, müßten auch nicht so viele darauf zurückgreifen.
    Auch scheint das Vertrauen in unsere Polizei/Zoll/Gesetze ja sehr groß zu sein, denn es gibt doch klare Einreisebestimmungen für Hunde aus z.B. tollwutgefährdeten Ländern (Bluttest, 3 mon.Wartefrist etc.), wenn das natürlich niemand der deutschen Behörden kontrolliert … tja …
    Davon abgesehen ist es Hohn zu sagen, diese Heime bekommen keine Unterstützungen mehr, die Heime, die sich ausländischen Fellchen annehmen, sind doch eh meist kleine, privat geführte, die eh keine Unterstützung kriegen und das aus Eigeninitiative tun.
    Wenn ich mir unser TH hier in Berlin ansehe (und die Skandale beim Bau, die so schön unter den Tisch gekehrt wurden), mit samt seinem Koibecken in der Mitte und den schönen vollverglasten Katzenzwingern (neiiiiiiiiiiiiiiiiiiin, Katzen wollen sich nicht verstecken), haben wir wirklich keine anderen Sorgen im Tierschutz und in Tierheimen als Hunde aus dem Ausland !!!

  13. manfred.stein

    Guten Tag Gerti Schmidt,

    eine wissenschaftliche Publikation zur Übertragung von Leishmanien über den Deckakt / Samen findet man hier:

    Diniz SA, Melo MS, Borges AM, Bueno R, Reis BP, Tafuri WL, Nascimento EF, Santos RL.
    Genital lesions associated with visceral leishmaniasis and shedding of Leishmania sp. in the semen of naturally infected dogs.
    Vet Pathol. 2005 Sep;42(5):650-8.

    Hoffe gedient zu haben.

    mfg

    ms

  14. Marianne Boes

    Diese Herren sollten sich mal klar machen warum deutsche Hunde in den Tierheimen sitzen! Wenn jeder der sich ein Tier anschafft sich Gedanken über seine Verantwortung macht wären die Tierheime nicht so voll. Man kennt doch die Gründe die man vorschiebt um sein Tier loszuwerden. Nicht zu vergessen die vielen Züchter die züchten auf teufel komm raus. Außerdem sollte die Adoption eines tierheimtieres gefördert werden, zb Erlass der Hundesteuer. Das wäre sicher Anreiz genug zuerst im Tierheim zu suchen.
    Das

  15. Marianne Boes

    Dass was jetzt vorgeschlagen wird hat nichts aber gar nichts mit Tierschutz zu tun und ist ein Schlag ins Gesicht der mit seiner Hilfe nicht vor der deutschen Grenze halt macht.
    Außerdem gibt es viele Vereine die versuchen die Tiere vor Ort in deren Heimat zu vermitteln.

  16. Renate P

    Fragen Sie doch in Ihrem örtlichen Tierheim nach,
    ob Sie, außer den Opfern einer volksverdummenden Kampfhundepolitik,
    oder dem alten, weggeworfenen DEUTSCHEN Schäferhund einen Hund adoptieren
    können, der Sie nicht in den Blickpunkt der
    DEUTSCHEN Behörden rückt, oder der einfach
    in Ihre Familie passt.

    Fragen Sie die Verantwortlichen der
    DEUTSCHEN Tierheime wie sie überleben,
    wenn die Zwinger voll mit unvermittelbaren Hunden sind,
    die ihnen Vater Staat zwangsverordnet hat,
    weil wegsperren und töten immer noch die einfachsten Lösungen sind.

    Schmeissen Sie bitte sofort Ihre Stereoanlage weg,
    die vermutlich aus Fernost kommt ,
    schrotten Sie Ihr französisches Auto,
    denn ausländische Produkte vernichten deutsche Arbeitsplätze.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Arbeitslose.

    Meiden Sie italienische oder griechische Lokale.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Lokale.

    Verbringen Sie Ihren Urlaub nur noch in Deutschland.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Hotels.

    Adoptieren Sie nur ein deutsches Kind
    (falls Sie eines bekommen)
    Es gibt genügend elternlose DEUTSCHE Kinder

    Heiraten Sie keinen Ausländer.
    Es gibt genügend heiratswillige DEUTSCHE.

    Lesen Sie keine englischen Krimis.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Autoren.

    Meiden Sie amerikanische Filme.
    Es gibt genügend DEUTSCHE arbeitslose Schauspieler.

    Vergessen Sie auch jede Hilfe für Menschen in anderen Ländern.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Hilfsbedürftige.

    Deutsche Fußballclubs sollten sofort alle Spieler
    aus dem Ausland entlassen.
    Es gibt genügend DEUTSCHE Sportler.

    Blüh´im Glanze dieses Glückes,
    Blühe, DEUTSCHES Vaterland.

  17. shaarizai

    Das Thema Auslandstierschutz erregt die Gemüter von Tierschützern wie kein anderes.
    Wie wäre es dann mal dies unter der Sinnhaftigkeit tatsächlichen Tierschutzes zu betrachten?

    Wesentlich sinnvoller ist es doch mit den Mitteln die man für Auslandstierschutz generiert vor Ort tätig zu werden, also dort dementsprechende (Partner-)Tierheime zu errichten und von dort dann gezielt zu Besitzern in Deutschland zu vermitteln, als die armen Geschöpfe durch die halbe Weltgeschichte karren, und dies teils unter wirklich katastrophalen Bedingungen.

    Aber selbst wenn man einige dieser Tiere holt, so sollte doch dann eine adäquate Unterbringungsmöglichkeit vorhanden sein. Diese Tiere dann einfach irgendwo hinzustopfen, wo es eh schon ziemlich desolat ist, geht an Tierschutz ja wohl ziemlich vorbei. Das hier oft verwendete Argument, „Hauptsache das Leben ist gerettet“ klingt dann nämlich schon fast zynisch, wenn dieses gerettete Leben weiterhin in Elend vegetiert. Nur weil dann vielleicht etwas weniger schlecht ist, ist es doch noch lange nicht gut.
    Tierschutz sollte aber kompromisslos „gut“ sein, oder sehe ich das falsch?

    Was ist auch mit dem „Markt“ der sich hier bietet? Hat der ein oder andere auch schon einmal darüber nachgedacht, dass anstelle von guten und sinnvollen Kastrationsprogrammen, von recht gewissenlosen, sich unter dem Deckmantel des Tierschutzes verbergenden Menschen, Tiere speziell für diesen „Vertrieb“ gezüchtet werden? Ich frage mich nämlich schon, wie es sein kann, dass engagierte Tierschützer und Tierärzte mittlerweile Unsummen in die mehr als notwendigen Kastrationsprogramme stecken, aber die Flut der Welpen und Junghunde nicht abreißt. Passt irgendwie nicht zusammen, oder?

    Hier wird von skrupellosen Geschäftemachern die Gutmenschlichkeit argloser Menschen ausgenutzt und sehr, sehr viele fallen darauf herein. Zu anrührig sind doch die Geschichten und die Bilder mit den traurigen Augen.

    Fällt es in diesem Zusammenhang auch nur den wenigsten auf, dass Tierheime, welche sich durch die Vermittlung von Auslandshunden finanzieren (ist ja oft das Argument, anders kann man sich nicht über Wasser halten) dort i. d. R. dann da Hunde sitzen haben, die man sonst in einem TH eher nicht findet? Klein bis mittelgroß, niedlich und sehr viele davon lieb und menschenbezogen?

    Die wirklich gequälten und mißhandelten Hunde, vernarbt, verstümmelt und traumatisiert, findet man dort nämlich eher weniger.
    Und so sind diese m. E. schon gezielt für den deutschen Markt ausgewählten Tiere selbstverständlich wesentlich besser vermittelbar, als ein z. B. 8jähriger Listenhund oder ein durch unsachgemässe Behandlung mittlerweile nicht mehr ganz so leicht zu händelbarer Deutscher Schäferhund. Oder eben auch die wirklich schlimmen Fälle aus dem Ausland, aber wie schon gesagt, den fast erhängten, vor einer Leine panischen und sich beim Anblick einer solchen unter sich machenden Galgo oder einen mit Säure übergossenen Bardino finde ich nicht wirklich auf solch einer Tierheim HP.

    Ich würde mir wünschen, dass bei diesem Thema mal etwas mehr Verstand und Sachkenntnis – auch über die Hintergründe einiger sehr obskurer Organisationen – in den Vordergrund treten und weniger die Emotionen.

    Dann wäre man vielleicht auch in der Lage, das unbestrittene Elend von Tieren sowohl im In- als auch im Ausland zwar langsam aber kontinuierlich einzustellen.

    An dieser Stelle erlaube ich mir auch einmal die Frage, wieso sich niemand in diesem Maße z. B. über die Zustände äußert, welche wir – trotz Tierschutzgesetz – immer noch in diesem Land haben. Wie da wären, Lebendkastration von Ferkeln, Abbinden von Lämmerschwänzen, Volierenhaltung von Hühnern, erlaubtes Schächten bei religiösen Hintergrund, nicht besonders artgerechte Massentierhaltung, Tiertransporte usw., usf.

    Ach ja, vielleicht weil es keine Hunde, des Menschen liebster Freund sind, sondern einfach nur Nutz- und Schlachtvieh?

  18. K. Walczyk

    @shaarizai
    Wieso kommt mir bei dem Nick sofort der Name Sarrazin in den Kopf?
    Aber egal, Sie regen an, Auslandstierschutz unter der Sinnhaftigkeit TATSÄCHLICHEN Tierschutzes zu betrachten und fänden es sinnvoller mit den Mitteln vor Ort tätig zu werden, (Partner-)Tierheime einzurichten. Was glauben Sie, was verantwortungsvolle TS versuchen und jeden Tag tun? Genau dies und nicht nur! Von den Schutzgebühren der hier in D´land vermittelten Tiere, geht eine große Summe zurück an die Orgas vor Ort, die mit diesen Geldern weitermachen zu kastrieren, verletzte Tiere zu therapieren, Futterstellen einzurichten. Gerade für „geborene“ Streuner in x.Generation, macht es Sinn, diese zu kastrieren und an gesicherten Stellen wieder auszusetzen da diese Tiere den engen Kontakt mit dem Menschen vollkommen verlernt haben. Nur sind die „geborenen“ Streuner in den meisten Fällen nicht das Problem sondern die ausgesetzten Hunde, die ursprünglich als niedliche Welpen zum spielen für die Kinder angeschafft wurden. Irgendwann dem niedlichen Welpenalter entwachsen, werden sie auf die Straße gesetzt. Diese Tiere suchen den Kontakt zum Menschen, möchten wieder in ihnen bekannte Strukturen und genau diesen Tieren sollte es auch weiterhin möglich sein, wieder ein Zuhause beim Menschen zu finden. Ob durch Direktvermittlung, über eine Pflegestelle oder ein Tierheim dürfte für das Tier sekundär sein. Jedes dt. TH ist ein Paradies gegen die Zustände, die teilweise in ihren Heimatländern herrschen, u. a. hervorgerufen durch korrupte Politiker. Nehmen wir z. B. ein TH in Italien, jeder Mensch darf da ein solches führen, bekommt pro Tier ein Kopfpauschale wovon TA-Kosten und Futter bezahlt werden sollen. Was glauben Sie, was bei den Tieren ankommt wenn es eh nie kontrolliert wird? Die Tiere leben teilweise in ihren eigenen Exkrementen – das sind tatsächlich katastrophale Bedingungen!!!
    Bei den von Ihnen wahrscheinlich gemeinten desolaten TH hier in Deutschland möchte ich kurz anmerken, dass genau die Amtsvet. Behörde, die dies behauptet, vor nicht allzu langer Zeit, 14 von 70 eingezogenen Perserkatzen einer dt. Züchterin in eben diesem TH untergebracht wurden. Hat die Behörde bis dahin geschlafen? Ihre Kontrollbesuche nachlässig durchgeführt? War da der Gedanke, hauptsache „gerettet“ obwohl die Zustände da bedenklich sein sollen?
    Um den „Markt“ und den „Vertrieb“ speziell darauf ausgerichteter, unter dem Denkmäntelchen des Tierschutzes betriebener Züchter, anzusprechen, glauben Sie, dass diese Züchter ihre gewinnbringenden Welpen in Mülleimern großziehen? Gut verpackt in Mülltüten, noch blind und mit Nabelschnur, damit sie keiner findet?
    Solche Behauptungen sind absolut zynisch und verachtend den Menschen gegenüber, die solche Tiere mit der Flasche großziehen! Und bitte behaupten Sie nun nicht wieder, das wäre die Ausnahme. Nein, das ist leider an der Tagesordnung! Und diese Tiere stammen nicht von Streunern sondern von Hündinnen, die Besitzer haben. Diese Tiere werden immer wieder gedeckt, ihnen wird mit Glück ein Welpe gelassen damit sie kein Milchfieber bekommen und wenn der Welpe einigermaßen ohne Milch auskommt wird er ausgesetzt, weggeschmissen, an einem Baum aufgehangen etc. pp.
    Die Tierschützer „dürfen“ Streuner kastrieren aber keinen Hund, keine Katze ohne Einwilligung wenn das Tier Besitzer hat. Weil eine Kastration aber Kosten verursacht oder gegen irgendeinen „Glauben“ verstößt, wird Hündin/Katze weiterhin lustig Welpen gebären. Das töten oder aussetzen scheint ja gegen keinen Glauben zu verstoßen! Und genau deshalb reißt die Flut der Welpen und Jungtiere nicht ab.

    Die „anrührigen“ Geschichten und Bilder mit traurigen Augen von Tieren, sind leider Realität die allerdings tatsächlich auch von skrupellosen Geschäftemachern ausgenutzt werden. Nur werden diese ihre Tiere mit Sicherheit nicht in TH oder Pflegestellen geben sondern diese aus dem Kofferraum verkaufen.
    Natürlich werden die TH vorzugsweise Tiere aus dem Ausland aufnehmen, die leichter vermittelbar sind weil sie lieb und menschenbezogen sind. Diese Hunde stammen z. T. aus Konzentrationslagern von über 3.000 Tieren wie z. B. Smeura in Rumänien und gehen in der Masse der Tiere unter, sie bekämen nie eine Chance obwohl sie für ein Familienleben absolut geeignet sind. Die Schutzgebühren dieser Hunde, finanzieren u. a. den Unterhalt der durch politische Unfähigkeit geschaffenen Listenhunde!
    Die von Ihnen genannten, wirklich gequälten, misshandelten, vernarbten und traumatisierten Hunde in TH oder in Familien zu vermitteln würde ich als absolut leichtfertig und fahrlässig bezeichnen. Sie sind genauso auf sachkundige Hände angewiesen wie die von Ihnen verniedlichend als nicht mehr ganz so leicht händelbaren Deutschen Schäferhunde. Da sehe ich z. B. einen ganz großen Handlungsbedarf ganz speziell in unseren Tierheimen. In nur ganz wenigen TH wird mit solchen Hunden gearbeitet um sie zu resozialisieren. Sie sie werden weggesperrt und das war es, ist ja auch einfacher. Warum wird nicht die Hundesteuer für Hundetrainer eingesetzt? Warum kämpfen so viele dt. TH um ihre Existenz? Wo landet denn die Hundesteuer? Warum ist diese nicht zweckgebunden um TH zu finanzieren?
    Ich würde mir wünschen, dass mehr Verstand und Sachkenntnis vorhanden wäre, wenn es um Subventionspolitik geht. Der Stierkampf und Tötungsstationen werden in Millionenhöhe subventioniert, für Kastrationen oder die Umsetzung durchaus vorhandener TS-Gesetze innerhalb der EU gibt es keinen Cent! Die Krümmung einer Gurke wird nachgeprüft aber einheitliche TS-Gesetze, die u. a. auch z. B. Tiertransporte länderübergreifend und die Haltung von Nutztieren wesentlich verändern könnte, werden noch nicht einmal in Angriff genommen. Abgesehen davon gibt es jede Menge Petitionen, die aber hauptsächlich von Tierschützern unterzeichnet werden. Erstaunlich?!
    Ach und noch etwas. Es geht nicht nur darum, dass der Hund des Menschen liebster Freund ist. Der Hund wurde vom Menschen geschaffen – domestiziert vom Menschen. Insofern kommt dem Menschen diesen Tieren gegenüber eine besondere Verantwortung zu!

  19. Herr Stein,

    Zitat: manfred.stein

    Guten Tag Gerti Schmidt,

    eine wissenschaftliche Publikation zur Übertragung von Leishmanien über den Deckakt / Samen findet man hier:

    Diniz SA, Melo MS, Borges AM, Bueno R, Reis BP, Tafuri WL, Nascimento EF, Santos RL.
    Genital lesions associated with visceral leishmaniasis and shedding of Leishmania sp. in the semen of naturally infected dogs.
    Vet Pathol. 2005 Sep;42(5):650-8.

    Hoffe gedient zu haben.

    mfg

    ms

    16.04.11 Zitat Ende

    Sie scheinen nur das zu lesen was Ihnen in den Kram passt.
    Über die weiterführenden Untersuchungen, welche in diesem Artikel angekündigt wurden, ist bisher nichts veröffentlicht.

  20. manfred.stein

    Werte Doris Schäfer,

    über Leishmaniose wird laufend in der Fachliteratur berichtet. Da müsstewn Sie sich schon selbst bemühen. Sie können nicht erwarten, dass Ihnen das alles serviert wird.

    mfg

    ms

  21. Einzelkämpfer

    Wieso reitet man jetzt ausschließlich auf das Thema Leishmaniose herum? Nur weil in irgendwelchen Hundeforen behauptet wird Leishmaniose wäre nicht ansteckend, wird es gleich als Tatsache hingestellt? Für mich sind diese Foren-Aussagen nicht relevant, da sie nur einen Teil der Wahrheit wiedergeben. Wer sich mit dem Thema ausgiebiger beschäftigen will, sollte sich mal in der Tropenmedizin und Labore umhören.
    Zudem geht es ja nicht ausschließlich um irgendwelche Übertragungswege von Infektionskrankheiten, sondern um die Gesamtproblematik des Tierschutzes und des Hundeimportes. Anstatt nach Endlösungen zu suchen findet nur eine Problemverschiebung statt und das sollte einige Tierschützer mal zum Nachdenken bewegen.

  22. K. Walczyk

    Dies ist keine Behauptung irgendwelcher Foren sondern eine Tatsache! Nachzulesen bei parasitus.com, Information, Diagnostik und Bekämpfung parasitärer Erkrankungen bei Tieren. Grundlagenforschung sogenannter Reisekrankheiten bei Tieren, wie Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose, Filarien und andere.

    Für „Endlösungen“ hat D´land schon einmal teuer bezahlt und daran erinnern mich auch einige der tumben Stammtischbeiträge hier!
    Langsam aber sicher geht mir dieses nationalistische Deutschtum gewaltig auf die Nerven!

  23. Katja

    Die ganze Diskussion ist lächerlich, hat sich mal einer Gedanken darüber gemacht wo sein Tier ursprünglich her kommt, wie viele Goldis sieht man hier, die sind aber auch ein USA import. Der ach so beliebte Labbi was macht der hier stammt er doch aus Großbritannien. So lange es eine Moderasse ist, ist es also in Ordnung Hunde zu Importieren. Handelt es sich aber um eine Straßenmischung ist das Geschrei groß. Und nun erhebe der das Wort der einen Deutschen Schäferhund besitzt und keinen Hund der seinen Ursprung im Ausland hatte.

  24. Anonymus

    Was wird aus den Tieren in unseren Tierheimen? Hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht wo diese herkommen? Es ist so daß doch jeder Depp in D Hunde vermehren darf nach Lust und Laune, diese unter schrecklichen Zuständen hält und für viel Geld an irgendwelche „Hundeinteressenten“ verkauft. Ob dieser überhaupt für ein Tier geeignet ist, interessiert niemanden. Und wenn dieser Hund dann im Tierheim landet interessiert es auch niemanden. Dann heißt es plötzlich die armen Hunde in deutschen Tierheimen. Die müsste es nicht geben wenn es nicht geldgierige Vermehrer hier geben würde. Gerade auf Grund der hohen Arbeitslosigkeit in manchen Regionen kann man doch sehen, wie dort das „Hundeangebot“ steigt. Und der Hit, diese Leute brauchen nicht mal einen Sachkundenachweis, das ist wohl das allerletzte. Wenn man einen Hund aus dem Ausland vor dem sicheren Tot retten will und ihn einstweilen bei sich unterbringt braucht man einen Sachkundenachweis! Sorry, das ist doch voll daneben.
    Die Deutschen haben genügend Geld ihre Tiere kastrieren zu lassen, damit keine ungewollte Vermehrung stattfindet! Man muß mal bedenken, daß eine Schutzgebühr für einen Hund der in D oder A vermittelt wurde, viel Geld für ein Tierheim im Ausland bedeutet. Endlich können kranke Tiere versorgt werden und ausreichend geimpft.

    Sicher kann somit das Problem im jeweiligen Ursprungsland nicht gelöst werden, dies muss dringend von der dortigen Regierung bzw. Bevölkerung angepackt werden, aber es mildert etwas die Zustände der Tiere im Ausland, die bei tierlieben Menschen untergekommen sind und ihr ganzes Hab und Gut für diese Tiere Opfern.

  25. Katja Lamp

    Es ist schade für die Hunde, aber ich glaube es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Bei uns zuhause gab es das Sprichwort: Erst mal vor der eignen Haustüre kehren, als vor anderen. Es gibt genügend Missstände in Deutschland – auch die Kinderarmut hier ist nicht unter den Tisch zu kehren. Und was auch immer wieder untergeht ist die Tatsache, dass es Hundetrainer gibt die inzwischen auf Auslandshunde Nachlass gewähren. Warum, – diese Hunde kommen aus sozial + teritorial, struckturierten Rudeln, werden aus ihrer gewohnten Umgebung gekarrt in Boxen gepackt und per Flieger nach Deutschland verfrachtet. Dort leben sie dann bis zur Abgabe beim „Tierschutz“ – gefüttert wird oft mit Billigfutter, die Hunde haben z.T. Parasiten wie Giardien die bereits ernsthafte Schäden im Magen-Darm-Trakt verursacht haben. Der ahnungslose Deutsche will etwas Gutes tun und holt sich natürlich einen Hund vom Tierschutz – zahlt eine Vermittlungsgebühr für einen kranken Hund , der rassemäßig und von Größe und CHarakter nicht berechenbar ist. In der Regel mit einem stark ausgeprägten Jagdtrieb , der sich über Generationen im Hunderudel gefestigt hat. Eigentlich sind es in der Regel Hunde für Spezialisten – werden aber als Familienhunde abgegeben. Ich will weis Gott nicht alle Tierschützer über einen Kamm scheren, es gibt sicher auch hier große Unterschiede wie überall. Aber es gibt auch genug Familien , die so zu Problemhunden gekommen sind, und ihres Lebens nicht mehr froh wurden, solange sie diesen Hund hatten .

  26. Heike

    Mir tun die Tiere im Ausland auch leid. Aber es hat keinen Sinn, sie herzuholen. Wir ändern damit rein garnichts. Die Achtung vor Lebewesen und die Selbstverpflichtung, sie gut zu behandeln, sind in vielen Ländern nicht besonders stark ausgeprägt. So lang wir die Aufgaben und Probleme für Länder wie Spanien lösen, sehen diese keine Veranlassung, sich selbst darum zu kümmern. Auch der Lerneffekt bleibt aus. Für jeden Hund der dort weggeholt wird, werden vier neue produziert. Auch Hunde aus Osteuropa aus Mitleid aufzunehmen, verschärft die Problematik nur. Nur wenn diese Hundeproduzenten auf ihren Hunden sitzenbleiben, schränken sie die Vermehrung ein. Es tut echt weh, die Bedingungen zu sehen, unter denen diese Hunde geboren werden. Aber indem wir sie zu uns holen, sorgen wir dafür, dass die Hündinnen weiterhin als Gebärmaschinen missbraucht werden und dass das Leid endlos weitergeht.

  27. philip

    Natürlich müssen die armen Hunde aus den barbarischen Fängen dieser Extremtierquäler gerettet werden.Unseren Hunde brauchen auch Plätze,klar.Aber nirgends wird ein Tier so gequält wie bei diesen Spaniern.Pfui Teufel!!!! In diesem Land werde ich niemals Urlaub machen.Es wäre für mich keiner,weil ich an diesen Greueltaten zugrunde gehen würde,oder nur nach Hunden schauen würde,die am Baum hängen,um sie vielleicht noch zu retten.Ich würde wahnsinnig werden.Diese Verbrecher.Ich möchte einen von ihnen erwischen und ihn am Baum „Klavier spielen sehen“ verhöhnt mit meinem lauten Gelächter,das immer lauter und hämischer wird,umsomehr er jammert.Das tun diese Teufel sowieso gerne.Weg mit denen!!

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