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Frei laufende Hunde töten elf Schafe in einem Naturschutzgebiet

Siegburg (aho) – Elf Schafe einer kleinen Teilherde von 31 Heidschnucken–Mix sind in einem Naturschutzgebiet im Siebengebirge den Attacken frei laufender Hunde zum Opfer gefallen. „Die Situation ist mehr als Besorgnis erregend“, so Bernd Zimmermann, Leiter der Unteren Landschaftsbehörde beim Rhein-Sieg-Kreis. „Immer wieder lassen Hundehalter ihre Hunde im Naturschutzgebiet frei laufen, was – wie man sieht – verheerende Auswirkungen haben kann.“

Im Naturschutzgebiet Siebengebirge betreut die Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V. aus ökologischen Gründen mehr als 40 ha durch die Beweidung von Schafen. Zwei Herden mit insgesamt 600 Schafen werden hier zum Erhalt der Landschaft eingesetzt. Im August dieses Jahres machten die Schäfer nun die traurige Entdeckung der elf Tiere, die entweder an offenen Verletzungen, stranguliert am Zaun oder in Folge ausgelöster Panik verendeten.

Sehr regelmäßig werden Hundehalter auf die Anleinpflicht hingewiesen und immer wieder auch über den Sinn und Zweck – nämlich den Schutz wild lebender Tiere im Naturschutzgebiet – informiert und aufgeklärt. Der große Teil der Hundehalter beachtet die Regeln – hier sind sich alle einig. „Leider aber führt die Uneinsichtigkeit und die Rücksichtslosigkeit einiger Weniger dazu, dass wir immer wieder solch schreckliche Zwischenfälle haben; hier laufen unsere gemeinsamen Appelle ins Leere.“ Da Aufklärung alleine offensichtlich nicht hilft, werden nun Verstöße noch konsequenter verfolgt und mit Bußgeldern geahndet werden müssen.

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