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Hundehalter alarmiert: Staupe bei Füchsen im Kreis Esslingen

fuchs_200Esslingen (aho) Die Staupe ist im Landkreis Esslingen angekommen. In den letzten Wochen wurden mehrere Staupefälle bei verendeten oder aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten getöteten Füchsen aus den Bereichen Ohmden, Bissingen, Lenningen, Frickenhausen und Großbettlingen nachgewiesen. Aus den Vorjahren sind Staupeinfektionen bei Wildtieren im Südosten Baden-Württembergs, einschließlich der angrenzenden Landkreise Tübingen, Reutlingen und Alb-Donau-Kreis, bekannt. Noch lebende Füchse waren zum Zeitpunkt des Auffindens apathisch und kaum mehr in der Lage sich fortzubewegen.

Die Staupe ist eine hoch ansteckende Virusinfektion des Hundes, für die auch andere Fleischfresser wie Füchse, Dachse, Marder, Frettchen oder Waschbären empfänglich sind. Die Ansteckung erfolgt meist durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren bzw. Tröpfcheninfektion und kann bei fehlendem Impfschutz zu schweren Erkrankungen bis hin zum Tod führen. Vor allem Jagdhunde bzw. Hunde mit möglichem Kontakt zu Wildtieren sind demnach einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Da Füchse sich regelmäßig auch innerorts aufhalten, kann eine Ansteckung anderer Hunde jedoch nicht ausgeschlossen werden. In der Umwelt bleiben Staupeviren nur wenige Tage infektiös. Menschen und Katzen erkranken nicht.
Die Staupeimpfung schützt wirkungsvoll vor einer Erkrankung, wohingegen sich die Behandlung einer manifesten Staupe oftmals schwierig gestaltet. Besonders Jungtiere und ältere Hunde mit mangelhaftem Impfschutz sind gefährdet. Hohes Fieber, Mattigkeit, Fressunlust sowie Augen- und Nasenausfluss sind erste Symptome. Im weiteren Verlauf können Lunge, Darm und Nervensystem des Hundes betroffen sein. Überlebende Tiere erleiden mitunter Langzeitschäden wie Verhaltensstörungen oder Lähmungen. Manche Hunde erkranken ohne äußere Anzeichen, diese gesund erscheinenden Tiere können das Staupevirus jedoch trotzdem ausscheiden und weiter verbreiten.

Das Veterinäramt Esslingen empfiehlt Hundebesitzern deshalb auf einen ausreichenden Impfschutz zu achten und die Impfung im Zweifelsfall bei einem praktischen Tierarzt auffrischen zu lassen.

2 Kommentare, Kommentar oder Ping

  1. Isabel

    Hui die Impfindustrie braucht Geld – also schnell mal Panik schüren. Dann rennen alle wie bekloppt zum Ta.

Reply to “Hundehalter alarmiert: Staupe bei Füchsen im Kreis Esslingen”

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