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Zunahme der GVO Anbaufläche auf 133 Millionen Hektaren

(lid) – Im Jahr 2009 stieg die Anbaufläche von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO) um 9 Millionen Hektaren oder gut 7 Prozent auf 133 Mio. Hektaren.

Der mit Abstand grösste Produzent von GVO sind nach wie vor die USA. Dort wurde der Anbau relativ betrachtet aber nur noch unterdurchschnittlich ausgedehnt, nämlich um 1,5 Mio. ha oder 2,4 Prozent auf 64,0 Mio. ha. Dies geht laut einer Medienmitteilung von Agra-Europe vom 24. Februar aus dem Bericht des Internationalen Büros für die Akzeptanz agrarbiologischer Anwendungen (ISAAA) hervor. Laut dem ISAAA-Jahresbericht machte Brasilien einen gewaltigen Sprung beim Anbau von GVO: Brasilien verzeichnete 2009 mit 5,6 Mio. ha oder 35 % auf insgesamt 21,4 Mio. ha die absolut grösste Ausweitung des Anbaus gentechnisch veränderter Kulturen. Auch in Argentinien, wo der gesamte Sojaanbau auf gentechnisch veränderten Sorten basiert, wurde der Anbau von GVO weiter ausgedehnt, nämlich um 0,3 Mio. ha auf 21,3 Mio. ha. In Indien wuchs der Anbau von Bt-Baumwolle auf 8,4 Mio. ha, und in Kanada wurden auf insgesamt 8,2 Mio. ha GVO ausgesät. In China ging der Anbau dagegen leicht auf 3,7 Mio. ha zurück. In der EU spielt der GVO-Anbau aufgrund der restriktiven Zulassungspolitik und grosser Bedenken der Konsumenten kaum eine Rolle: 2009 ging die GVO Fläche bedingt auch durch das deutsche Bt-Maisanbauverbot von 107700 ha auf unter 95000 ha zurück.

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