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Welthähnchenerzeugung stieg moderat

(MMB) – Das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) hat im April aktuelle Daten zum internationalen Mähnchenmarkt veröffentlicht. Die Hähnchenproduktion in der Welt belief sich nach USDA-Angaben 2009 auf 71,760 Mio. t, das waren nur 0,4 % mehr als 2008. Damit hatte sich das Wachstum abgeflacht. In den beiden vorherigen Jahren lagen die Zuwachsraten nach Berechnung der MEG (Marktinfo Eier und Geflügel) noch zwischen 5 und 6 %. Das geringere Wachstum führen internationale Marktexperten auch auf die Wirtschaftskrise zurück. Für 2010 rechnet das USDA mit einer
Produktionssteigerung von 3 % auf 73,923Mio. t.

Etwa 55 % der Welterzeugung an Hähnchen wird in den drei größten Produktionsländern USA, China und Brasilien erzeugt. In den USA verfehlte man 2009 mit 15,935 Mio. t das Vorjahresvolumen um 3,8 %. 2010 wird die Erzeugung voraussichtlich wieder wachsen (plus 1,8 %) allerdings ohne das Ausgangsniveau zu erreichen.

Knapp das 2008er Level verfehlte die brasilianische Erzeugung in 2009 (minus 0,1%). Dort dürfte der Zuwachs in 2010 mit 3,6 % wieder deutlicher ausfallen. Ungebrochen sind die Expansionstendenzen in China. Hier gibt es offensichtlich immer noch Nachholbedarf bei der Versorgung der einheimischen Bevölkerung. China bleibt Nettoimporteur am Hähnchenmarkt.
2009 standen Einfuhren von 401.000 t Ausfuhren von 291.000 t gegenüber.

Ebenfalls auf Importe angewiesen bleibt der russische Markt. Dennoch legte dort die Erzeugung in den vergangenen Jahren kräftig zu. Wurden 2006 erst 1,180 Mio. t Hähnchenfleisch erzeugt, so waren es 2009 bereits 1,772 Mio. t. Für 2010 wird eine Steigerung auf 1,975 Mio. t prognostiziert. 2009 importierte Russland dennoch zusätzlich 913.000 t Hähnchenfleisch.

Wichtigste Exportnation war 2009 Brasilien mit 3,222 Mio. t, damit bewegte man sich auf dem Niveau von 2008. 2010 wird der Export wohl moderat auf 3,350 Mio. t wachsen. Zweitwichtigster Exporteur von Hähnchenfleisch ist die USA mit 3,100 Mio. t in 2009. Hier erwartet die USDA für 2010 allerdings einen deutlichen Rückgang auf 2,642 Mio. t.

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