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Tiefkühlkost: Pro-Kopf-Verbrauch stieg 2009 auf 39,3 kg +++ Tiefkühlgerichte und Gemüse führen

L P D – Ob Fertiggerichte, Torten, Obst oder Gemüse – auf Produkte aus der Tiefkühltruhe wollen viele Bundesbürger beim Einkauf nicht verzichten. Die tiefgekühlten Spezialitäten haben in der Vergangenheit eine steile Erfolgskurve geschrieben, berichtet der Landvolk-Pressedienst. 1960 standen die Bundesbürger der Technik noch etwas skeptisch gegenüber und ließen sich pro Kopf rein statistisch gesehen gerade 400 Gramm tiefgekühlte Kost (ohne Speiseeis) schmecken, errechnete das Deutsche Tiefkühlinstitut. Zehn Jahre später waren es bereits zehn Kilogramm. Die folgenden Jahre bescherten der Branche einen regelrechten Boom: Frische, Qualität und Geschmack der tiefgekühlten Lebensmittel überzeugten immer mehr Hausfrauen und –männer. Dementsprechend kletterte der Pro-Kopf-Verbrauch bis 1989 auf 22 Kilo. Zehn Jahre später kaufte jeder Bundesbürger bereits 31,5 kg Gefrorenes aus den Truhen des Handels, das waren erneut fast zehn Kilogramm mehr als zehn Jahre zuvor und dreimal so viel wie 1970. Seitdem hat sich das Wachstum etwas verlangsamt. Dennoch kletterte der Verbrauch im vergangenen Jahr auf den bisherigen Rekordwert von 39,3 kg je Bundesbürger, das war eine Steigerung von 300 Gramm gegenüber dem Jahr zuvor. Dabei ist in diesen Zahlen der Verbrauch von Speiseeis noch gar nicht enthalten, von dem sich allein im vergangenen Jahr jeder Bundesbürger 7,7 Liter schmecken ließ.

Die vielseitige Tiefkühlware kommt offenbar vielen Verbraucherwünschen entgegen. Die Vorratshaltung ist relativ einfach, die Qualität stets gleichbleibend und bei Gemüse und Obst schont das schnelle Frosten nach der Ernte den Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Außerdem ist die Zubereitung leckerer und vitaminreicher Gerichte aus Tiefkühlkost relativ schnell möglich, und Obst und Gemüse können auch außerhalb der eigentlichen Saison genossen werden. Mittlerweile entscheiden sich rund 30 Prozent aller deutschen Verbraucher nach eigenen Angaben regelmäßig für Produkte aus der Tiefkühltruhe. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich dabei insbesondere die Tiefkühlgerichte, entweder als Fertiggericht oder als Teilmahlzeit, die sich mit 301.726 Tonnen (t) den ersten Platz innerhalb des Tiefkühlsortiments im Lebensmitteleinzelhandel sicherten. In der Absatzstatistik direkt dahinter lag mit 285.945 t der Klassiker Gemüse, gefolgt von Pizzen mit 252.715 t und Kartoffelerzeugnissen wie Pommes Frites, Kroketten oder Kartoffeltaschen mit 222.101 t. Den größten Zuwachs verzeichnete im vergangenen Jahr jedoch die Produktgruppe Obst, deren Absatz im Lebensmittelhandel um 3,9 Prozent auf 18.721 t wuchs. Der Absatz von Pizza kletterte um 2,8 Prozent und der von Tiefkühlgerichten um 2,4 Prozent. Dagegen büßten tiefgekühltes Fleisch und Fisch sowie Tiefkühlgemüse in der Verbrauchergunst etwas ein.

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