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Weltweit steigt die Fleischerzeugung +++ Schweinefleisch weiter an der Spitze

L P D – Rund um den Globus wird immer mehr Fleisch erzeugt. Zugleich hat sich aber auch der Bedarf erhöht: Der Verbrauch steigt in gleichem Maße an. Nach dem Dämpfer durch die Finanz- und Wirtschaftskrise führte der Verbrauchsanstieg trotz zunehmender Produktion deshalb jetzt wieder zu einer Erholung der Weltmarktpreise. Im Jahr 2008 wurden weltweit 279,3 Mio. Tonnen (t) Fleisch erzeugt. Im Jahr darauf waren es nach vorläufigen Zahlen bereits 281,5 Mio. t. Im laufenden Jahr prognostiziert die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) einen weiteren Produktionsanstieg auf 286,4 Mio. t, das wären erneut 1,8 Prozent mehr als im Jahr 2009. Mehr als die Hälfte davon ist nach wie vor Schweinefleisch, von dem in diesem Jahr 108,1 Mio. t produziert werden sollen. Das sind zwei Prozent mehr als im vergangenen Jahr. An zweiter Stelle steht Geflügelfleisch mit 94,8 Mio. t und einem Zuwachs von 2,7 Prozent. Auf Rindfleisch entfallen 64,9 Mio. t, die Erzeugung soll lediglich um 0,3 Prozent zunehmen. Im Jahr zuvor war die Produktion sogar gesunken. Den geringsten Anteil hat Schaffleisch mit 13,1 Mio. t.

Besonders deutlich soll in diesem Jahr die Schweinefleischerzeugung in China steigen. Dort rechnen die Experten mit einem Zuwachs um drei Prozent auf 51,6 Mio. t, das ist fast die Hälfte der weltweiten gesamten Produktionsmenge. Auch in der EU soll die Erzeugung um zwei Prozent auf 22,2 Mio. t steigen. Prozentual die größte Steigerung wird für Brasilien mit einem Plus von vier Prozent auf 3,25 Mio. t prognostiziert. Ebenfalls gut zwei Prozent mehr Schweinefleisch soll in Russland erzeugt werden, wo die Produktion 2,2 Mio. t erreichen soll. Dagegen drosseln die US-Amerikaner ihre Erzeugung um drei Prozent auf 10,0 Mio. t. Beim Rindfleisch verschiebt sich die Produktion leicht zugunsten Südamerikas, Neuseelands und Australiens. Dem stehen Rückgänge in den USA, Russland, China und Nordafrika gegenüber. In der EU wird ein Rückgang um ein Prozent auf 7,8 Mio. t erwartet, während die Importe um den gleichen Prozentsatz wachsen sollen. Beim Geflügelfleisch werden die USA als weltweit größter Produzent ihre Erzeugung um zwei Prozent auf 19,8 Mio. t steigern. In der EU wird lediglich eine Zunahme um 0,5 Prozent auf 11,2 Mio. t erwartet. China, Brasilien und Thailand werden um jeweils vier Prozent zulegen, und für Russland wird sogar ein Plus von 11 Prozent auf 2,6 Mio. t prognostiziert.

Den höchsten Fleischverbrauch haben nach wie vor die Industriestaaten mit voraussichtlich 80,7 kg pro Kopf in diesem Jahr. Das sind 0,8 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, aber weniger als 2008 mit 81,7 kg. Deutlich niedriger, aber mit stetigem Aufwärtstrend, ist der Verbrauch in den Entwicklungsländern mit aktuell 31,6 kg.

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