Lebensmittel - Markt - Ernährung®
Lebensmittel - Markt - Ernährung
  

powered by ...

Heute ist Tag des Cholesterins: Und wieder werden die alten Märchen erzählt

(ugo) – Der Tag des Cholesterins soll eigentlich dazu dienen, die Menschen vor einem Herzinfarkt zu schützen. Ob die getroffenen Maßnahmen dazu geeignet sind? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn gibt in ihrem Pressedienst vom 16.6. eine Reihe von Ernährungs-Tipps. Zum Thema Prävention von Fettstoffwechselstörungen und Folgekrankheiten ist dort zu lesen: „Die wissenschaftlich fundierten Empfehlungen der DGE zur Prävention von Fettstoffwechselstörungen und Folgekrankheiten lauten: Es reicht nicht, nur den Verzehr von rotem Fleisch, fetten Wurstwaren, fettem Käse und Eiern zu reduzieren. Ein Zuviel an Fett, insbesondere an gesättigten Fettsäuren und trans-Fettsäuren, kann das Risiko für Fettstoffwechselstörungen erhöhen.“ Daher sollen wir „bei tierischen Lebensmitteln fettarme Varianten bevorzugen – mit Ausnahme von Fisch“ und natürlich viel Kartoffeln und Brot essen.

Die Ökotrophologin Ulrike Gonder kommentiert:

Rotes Fleisch, fetter Käse, Eier – wo bitte sind die Studien, die einen Zusammenhang zu Koronaren Herzkrankheiten belegen? Wer hat je wissenschaftlich erhärten können, dass zuviel Fett oder gesättigte Fette das Infarktrisiko erhöhen. Die große Nurses Health Studie fand nach 20 Jahren Beobachtungszeit keinen Zusammenhang, andere Studien auch nicht. Vielleicht sollten wir mal den Tag der Literaturrecherche ausrufen.

Besuchen Sie auch den Internetauftritt der Ökotrophologin Ulrike Gonder.

Suche



Datenschutzerklärung

Betrug und Täuschung in der Bio-Land- u. Lebensmittelwirtschaft
EHEC: Ein Erreger macht Karriere
Nitrat: Vom Schadstoff zum wichtigen Nährstoff
Mycobacterium avium paratuberculosis in Lebensmitteln
Qualität und Gesundheitswert von Bio-Produkten
Acrylamid: Nullrisiko deutlich gesenkt



Wissenschaftlerin: Nur reiche Länder können sich 'Bio' leisten - auf Kosten der Armen


Lebensmittelsicherheit


mycobakterien


Handlungsbedarf: Wissenschaftler weisen MAP in Rindfleisch nach

Derio (aho/lme) Wissenschaftlern von Baskischen Institut für Landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung 'Neiker-Tecnalia' im spanischen Derio ist es gelungen, den Erreger der Paratuberkulose 'Mycobacterium avium paratuberculosis' (MAP) in der Muskulatur von Rindern und Kühen zum Zeitpunkt der Schlachtung nachzuweisen.
Weitere Informationen hier.