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Immer mehr anonyme Hinweise auf Tierquälerei und Lebensmittelpfusch

Meldestelle verzeichnet Hunderte Anrufe – Whistleblower sollen besser geschützt werden
Osnabrück (ots) – Bei der anonymen Meldestelle des Landes Niedersachsen gehen immer mehr Hinweise auf mögliche Tierschutzverstöße oder Pfusch bei der Lebensmittelproduktion ein. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) unter Berufung auf Angaben des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves), hier ist die Meldestelle angesiedelt.

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Vorschlag aus Niedersachsen: Sondersteuer für bessere Haltungsbedingungen im Stall

Osnabrück (NOZ) – Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast hat die Einführung einer Sondersteuer zum Umbau der Tierhaltung in der Landwirtschaft angeregt. In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ wies die CDU-Politikerin darauf hin, dass Landwirte andernfalls auf den Mehrkosten für mehr Tierwohl sitzen bleiben würden. Otte-Kinast sagte: „An der Ladenkasse, das wissen wir, wird es freiwillig nicht bezahlt. Da brauchen wir gar nicht drauf zu setzen.“ Deswegen werde das von der Bundesregierung geplante freiwillige Tierwohllabel auch keinen Durchbruch bringen. „Wir brauchen vermutlich eine Sondersteuer“, so Otte-Kinast.

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Fruchtgummi: Süßwarenhersteller darf mit dem Hinweis „ohne künstliche Farbstoffe“ werben

Freiburg (VG) – Wird Fruchtgummi mit Pflanzen- und Fruchtextrakten gefärbt, darf der Hersteller mit dem Hinweis „ohne künstliche Farbstoffe“ werben. Dies hat das Verwaltungsgericht Freiburg mit Urteil vom 10. Dezember 2019 entschieden (Az. 8 K 6149/18).

Ein deutscher Süßwarenhersteller produziert Fruchtgummi, das seine bunten Farben durch Pflanzen- und Fruchtextrakte erhält. Auf der Packungsrückseite wirbt er mit dem Hinweis „ohne künstliche Farbstoffe“. Ein vom Land Baden-Württemberg in Auftrag gegebenes Gutachten ergab, die Deklarierung „ohne künstliche Farbstoffe“ sei irreführend, weil eine Differenzierung von künstlichen und nicht künstlichen Farbstoffen vom Gesetzgeber nicht vorgesehen sei.

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Deutsche sind besonders kritisch

(BfT) – Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat fast 30.000 EU-Bürger in 28 Mitgliedstaaten befragt, welche Aspekte für sie bei der Lebensmittelsicherheit die größte Rolle spielen.

Beim Griff ins Lebensmittelregal entscheidet jeder zweite EU-Bürger nach Herkunft, Kosten, Lebensmittelsicherheit und Geschmack. Abgeschlagen rangieren überraschenderweise Aspekte wie Tierschutz und Umwelt. In 12 der 28 Mitgliedstaaten werden von den befragten Konsumenten die Kosten als wichtigstes Kriterium für die Kaufentscheidung angegeben. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage, die die EFSA am Tag der internationalen Lebensmittelsicherheit im Juni veröffentlicht hat.

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Keine erhöhten Dioxin-Werte mehr im Bio-Schweinefleisch

Gifhorn (pm) – Für den Biohof im Nordkreis, bei dem im Sommer 2019 im Schweinefleisch erhöhte Dioxin-Werte festgestellt wurden, gibt es inzwischen Entwarnung. Der Landkreis Gifhorn beprobte den Boden, auf dem die Tiere gehalten wurden, sowie Wassertröge und das Fleisch weiterer Tiere.

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Landkreis Uckermark: Wildschwein mit Trichinen

[Trichinen in der Muskulatur]
Prenzlau (aho/lme) – Im Landkreis Uckermark wurden bei einem Wildschwein Trichinen nachgewiesen. Erlegt wurde das Wildschwein Ende November im Gelmersdorfer Wald bei Angermünde. Wie das Gesundheits- und Veterinäramt des Landkreises mitteilte, wurden die Trichinen bei der Routineuntersuchung mittels Digestionsmethode entdeckt.

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Afrikanische Schweinepest: Jedes Jahr mehrere Tonnen Fleisch illegal importiert

FDP für stärkere Kontrollen an Häfen und Flughäfen – Mögliche Einschleppung des Virus Osnabrück (ots) – Angesichts der drohenden Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Deutschland fordert die FDP im Bundestag, die Kontrollen von Einreisenden an Häfen und Flughäfen zu verstärken. Nach einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) wurden hier in den vergangenen drei […]

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NOZ: Darmbakterien auf jeder zweiten Hähnchenfleischprobe

Osnabrück (ots) – Die Grünen haben die Bundesregierung aufgefordert, die Hygiene in Schlachthöfen zu verbessern. Hintergrund sind anhaltend hohe Nachweisraten von Darmbakterien auf Hähnchenfleischproben. Fraktionschef Anton Hofreiter sprach in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ von einem Skandal. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit wurde im vergangenen Jahr auf 47,8 Prozent der kontrollierten Hähnchenfleischproben das Campylobakter-Bakterium nachgewiesen.

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Zwei Erkrankungen vermutlich durch nicht abgekochte Rohmilch

Hannover (ML) – Möglicherweise sind durch den Verzehr von Rohmilch auf einem Bauernhof im Landkreis Leer zwei Kinder erkrankt. Ermittlungen lassen vermuten, dass die Erkrankungen eines Jungen an einer EHEC- und EPEC-Infektion sowie eines weiteren Kindes an einer Campylobacter-Infektion in Zusammenhang mit einem gemeinsamen Urlaubsaufenthalt der Familien auf dem Bauernhof stehen könnten. Die Behörden haben dem Betrieb die Abgabe von Rohmilch an den Endverbraucher untersagt und lassen entsprechende Milchproben analysieren. Von einer Gesundheitsgefahr für Verbraucherinnen und Verbraucher ist derzeit nicht auszugehen.

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Listerien-Fall im Landkreis Leer: Fleischerei in Veenhusen hat Betrieb bis auf Weiteres vorsorglich eingestellt

Leer (pm) – Im Landkreis Leer gibt es einen Listerien-Fall. Weil davon möglicherweise eine Gefahr für die Gesundheit ausgeht, hat die Fleischerei Lay in Moormerland-Veenhusen am Sonnabend einen Warnhinweis veröffentlicht und eine Rückruf-Aktion gestartet. Auch der Landkreis Leer warnt: Kunden, die Fleisch- und Wurstwaren bei der Fleischerei Lay gekauft haben, sollten diese auf keinen Fall […]

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Das geht auf keine Kuhhaut!

Zoll am Düsseldorfer Flughafen stellt sieben Kilogramm vergammelte Kuhhaut mit Madenbefall sicher.

[Kuhhaut in Tüten]
Düsseldorf (Zoll) – Die Zollbeamten am Flughafen in Düsseldorf machten am 30. Oktober 2019 einen eher ungewöhnlichen sowie unangenehmen Fund. Bei einer Deutschen mit kamerunischen Wurzeln fanden sie im Koffer sieben Kilogramm Kuhhaut. Schon von Weitem konnten die Beamten den unangenehmen Geruch aus dem Koffer der Wuppertalerin, die aus Kamerun über England einreiste, wahrnehmen. Beim Öffnen des Gepäcks stießen sie dann auf zwei Plastiktüten, in denen sich die Kuhhaut befand. Diese war vergammelt, roch äußerst unangenehm und war übersät mit unzähligen Maden.

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Fleisch-Krone Feinkost GmbH: Betriebszulassung des zweiten Standorts ruht

LAVES prüft den Entzug der Zulassung des Unternehmens

Hannover (ml) – Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat am gestrigen Dienstagabend gegenüber dem Unternehmen Fleisch-Krone Feinkost GmbH das Ruhen der Betriebszulassung für den Standort in Essen (Landkreis Cloppenburg) angeordnet. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Betriebskontrolle, die das LAVES gestern gemeinsam mit dem Landkreis Cloppenburg in Essen durchgeführt hat.

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Deutschland importiert 883.000 Tonnen Geflügelfleisch aus aller Welt

Große Mengen stammen aus Brasilien, Chile oder Thailand – Forderung nach Herkunftskennzeichnung

Osnabrück (noz) – Der in Deutschland wachsende Hunger auf Geflügelfleisch lässt die Importzahlen steigen. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP berichtet, wurden im vergangenen Jahr fast 883.000 Tonnen nach Deutschland eingeführt – knapp zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Davon kamen wiederum gut 110.000 Tonnen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union, etwa Brasilien, Chile oder Thailand.

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Vorerst keine Herausgabe von Lebensmittel-Kontrollberichten zur Veröffentlichung auf der Online-Plattform „Topf Secret“

Koblenz (VG) – Aufgrund von Eilanträgen zweier Lebensmittelunternehmen untersagte das Verwaltungsgericht Koblenz dem Landkreis Cochem-Zell und der Stadt Koblenz vorerst die Herausgabe von Lebensmittel-Kontrollberichten, die zum Zwecke der Veröffentlichung auf der Internet-Plattform „Topf Secret“ von zwei Privatpersonen beantragt worden war.

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Dönerproduktion wegen Hygienemängeln geschlossen, 1,5 t Fleisch entsorgt

Göppingen (aho/lme) – Am 06.06.2019 wurde eine Produktionsstätte für Hackfleischspieße (Döner) wegen zahlreichen und erheblichen Hygienemängeln auf behördliche Anordnung durch das Veterinäramt Göppingen umgehend geschlossen. Wie die Amtierrzte aktuell berichten, wurde der Lebensmittelbetrieb am heutigen Vormittag durch Lebensmittelkontrolleure, Amtstierärzte und Vollzugsbeamte des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz überprüft. Wegen der Feststellung von Straftatbeständen wurde dann noch die Polizei hinzugezogen.

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Globale Produktion von Nahrungsmitteln

Berlin (hib/EIS) – Global gesehen können auch in Zukunft genügend Nahrungsmittel produziert werden. Das stellt die Bundesregierung in einer Antwort (19/9803) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/8772) zur weltweiten Nahrungsmittelproduktion fest.

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Lebensmittelgesetzbuch wird novelliert

Berlin (hib/EIS) – Der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft hat am Mittwochmorgen für die Annahme des von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzes zur Änderung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (19/4726) in geänderter Fassung gestimmt. Mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD befürwortete das Gremium gegen das Votum der Oppositionsfraktionen AfD, FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen die Annahme der Vorlage im Plenum. Die Union betonte, dass mit der Änderung ein verfassungsfestes Gesetz verabschiedet werde.

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Zoll stellt „Ekel-Delikatesse“ sicher

München (Zoll) – Teile einer gebratenen Rohrratte haben Zöllner des Hauptzollamts München am Flughafen im Reisegepäck gefunden. Da das Fleisch aufgrund tierseuchenrechtlicher Regelungen nicht einfuhrfähig ist, wurde es eingezogen und anschließend fachgerecht entsorgt. „Der in München wohnende Mann wollte die Delikatesse an Freunde verschenken“, so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München.

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EuGH: Kein EU-Bio-Siegel für Halal-Fleisch

Luxemburg (aho/LME) – Halal-Fleisch von Tieren, die ohne vorausgehende Betäubung rituell geschlachtet wurden, darf nach einer Entscheidung der Europäischen Gerichtshofes (EuGH) nicht mit dem EU-Bio-Siegel gekennzeichnet werden. Das Bio-Siegel solle höchste Tierschutzstandards garantieren. Eine Schlachtung ohne vorhergehende Betäubung erfülle dies nicht, urteilte der EuGH in Luxemburg. (Rechtssache C-497/17). Die Richter befanden, dass in den betreffenden EU-Verordnungen mehrfach betont werde, dass bei Bio-Fleisch das Tierwohl eine zentrale Rolle spiele. Das Leiden werde durch die Betäubung zum Zeitpunkt der Schlachtung erheblich verringert, so die Richter des EuGH. Dies sei wissenschaftlich belegt.

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Anhörung: Streit um Veröffentlichung von Verstößen

Berlin (hib/HAU) – Hinsichtlich der Veröffentlichung von Verstößen gegen die Lebensmittelsicherheit, wie sie im Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) geregelt ist, vertreten Verbraucherschützer auf der einen Seite und Gaststätten- und Handelsverbände auf der anderen Seite kontroverse Ansichten. Das wurde während einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft am Montag deutlich. Aus Sicht der Organisation […]

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Handlungsbedarf: Wissenschaftler weisen MAP in Rindfleisch nach

Derio (aho/lme) Wissenschaftlern von Baskischen Institut für Landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung 'Neiker-Tecnalia' im spanischen Derio ist es gelungen, den Erreger der Paratuberkulose 'Mycobacterium avium paratuberculosis' (MAP) in der Muskulatur von Rindern und Kühen zum Zeitpunkt der Schlachtung nachzuweisen.
Weitere Informationen hier.






Vegetarier: weiblich, jung, überdurchschnittlich gebildet, lebt in Großstadt.



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