20.07.2010
Brüssel (aho/lme) – Weil sie von 1969 bis 2004 die Preise für Futterphosphate absprachen und so künstlich hochgehalten hatten, müssen neun Chemiefirmen eine Geldbuße von insgesamt 175,7 Millionen Euro zahlen. Die zwölf beteiligten Unternehmen kamen aus Finnland, Belgien, ...
24.06.2010
L P D - Schlechte Preise für Milch und stärkerer Eigenverbrauch von Getreide aufgrund niedrigerer Verkaufserlöse lassen die Produktion von Mischfutter in der europäischen Gemeinschaft in diesem Jahr voraussichtlich weiter sinken. Bereits im vergangenen Jahr war es zu einem spürbaren Rückgang gekommen. Europaweit wurden im Jahr 2008 insgesamt 153,4 Mio. ...
11.06.2010
(lid) - Die Europäische Kommission wird voraussichtlich noch vor der Sommerpause das totale Verbot der Verfütterung verarbeiteter tierischer Produkte an Nutztiere lockern.
Die Aufhebung des Verbots betrifft jedoch nur Schweine, Geflügel und Fische, unter Beachtung des Kannibalismusverbots. Dies ...
10.05.2010
Minden (aho) - Mit Dioxin belastetes Bio-Futter ist offenbar nicht nur an Bio- Geflügelmast- und Legehennenbetriebe geliefert worden. Wie das Westfalen-Blatt berichtet, gehen die Verbraucherschutzbehörden jetzt dem Verdacht nach, ob die verunreinigten Futtermittel auf Öko-Höfen auch ...
10.05.2010
Flensburg (lme) - Der Skandal um dioxinverseuchtes Futter für Bio-Geflügelhöfe hat Schleswig-Holstein erreicht. Drei Geflügelmastbetriebe und eine Bio-Hühnerfarm im Norden sind betroffen.
"Es handelt sich um drei, namentlich dem Landwirtschaftsministerium bekannte Betriebe, die betroffen sind", sagte gestern Rainer ...
8.05.2010
Bielefeld (aho) - Der Skandal um dioxinverseuchtes Futter für Bio-Geflügelhöfe ist offensichtlich größer als zunächst angenommen. Der dioxinverseuchte Mais aus der Ukraine sei an Betriebe in mindestens neun Bundesländer (Niedersachsen und Nordrhein,WestfalenHamburg, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Hessen, ...
29.04.2010
Hamburg (lme) - Die Verbraucher in Deutschland können beim Einkauf von Lebensmitteln mit Gentechnik in Kontakt gekommene Produkte kaum vermeiden. Der größte Teil der Lebensmittel im Supermarkt – etwa 80 Prozent – kommt während des Produktionsprozesses mit ...
29.04.2010
L P D - Die deutschen Mischfutterhersteller haben ihre Produktion im vergangenen Jahr deutlich gedrosselt. Und das, obwohl die Rohstoffpreise gegenüber 2008 zum Teil deutlich zurückgingen, zitiert der Landvolk-Pressedienst Angaben des Deutschen Verbandes Tiernahrung (DVT). Demnach ...
12.04.2010
(lid) - Der Niederländische Fachverband für Ackerbau (NAV) fordert bis zum Jahr 2025 einen EU-Selbstversorgungsgrad mit Eiweisspflanzen von 70 bis 80 Prozent im Jahr 2025.
Das geht aus einem NAV-Positionspapier zur Agrarpolitik nach 2013 hervor, das am 8. ...
11.03.2010
Bern (idw) - Zwei Studien im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen" (NFP 59) untersuchten, wie sich gentechnisch veränderter Weizen auf Insektenlarven und Blattläuse auswirkt. Sie konnten keine Beeinträchtigungen ausmachen.
Zu einer sorgfältigen Abklärung der Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen gehört die Erforschung von deren Auswirkungen ...
2.03.2010
Ludwigshafen / Brüssel (lme) – Die Europäische Kommission hat heute Amflora, die gentechnisch optimierte Stärkekartoffel der BASF, für die kommerzielle Nutzung in Europa genehmigt. Damit kann die Kartoffel für die Erzeugung industrieller Stärke eingesetzt werden, so das Unternehmen BASF in Ludwigshafen. Reste der Kartoffel, die bei der Stärkegewinnung übrig bleiben ...
3.11.2009
(lid) - Europäische Futtermittelhersteller und Mäster können aufatmen. Die EU-Kommission hat am Freitag, 30. Oktober 2009 den Import von drei gentechnisch veränderten Maissorten genehmigt.
Mit dieser Zulassung dürfen die Maissorten Mon 88017, Mon 89034 und 59122 x NK603 in die EU importiert werden, wie agrarzeitung.de berichtet. Damit ist der Weg frei ...
14.10.2009
Rhauderfehn / Bremen / Leer (aho/lme) - Der im August 2008 im Landkreis Leer gegebene Dioxinalarm basierte womöglich auf falschen Messungen. Vieles deutet darauf hin, dass der Grasschnitt aus dem Deichvorland der Ems erst in einem Labor des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Stade mit dioxinähnlichen Polychlorierten Biphenylen ...
23.09.2009
(idw) - Etwa ein Viertel der weltweit produzierten Lebens- und Futtermittel
enthalten sogenannte Mykotoxine, also Stoffwechselprodukte von
Schimmelpilzen, die Getreidepflanzen im Feld und Erntegut befallen.
Diese sind bereits in geringen Mengen gesundheitsschädigend für Mensch
und Tier: Mykotoxine können das zentrale Nervensystem angreifen,
krebserregend und erbgutschädigend sein - besonders kritisch ist die
Tatsache, dass einige dieser Stoffe ...
23.09.2009
Münster/Bonn (DVT) - „Die Weigerung der Politik, das Problem der so genannten Nulltoleranz für Spurenvermischungen noch nicht zugelassener gentechnisch veränderter Nutzpflanzen und deren Verarbeitungserzeugnisse (GVO) zu lösen, lädt der landwirtschaftlichen Tierhaltung und der Futtermittelbranche ein untragbares wirtschaftliches Risiko auf“, bewertet DVT-Präsident Helmut Wulf anlässlich ...