(ugo) – An der Universität von Nijmegen in den Niederlanden gibt es einen jungen Wissenschaftler, Robert Hoenselaar, der in wunderbar klaren Worten und betont sachlich formuliert drei großen Ernährungsorganisationen ihre Ernährungsempfehlungen zur Vorbeugung von Herz- und Gefäßerkrankungen um die Ohren haut. Die üblichen Empfehlungen, z.B. des amerikanischen USDA, des Institute of Medicine (IOM) oder der [...]
Rom (lme) – 80% des als „italienisch“ in Italien in Supermärkten verkauften Olivenöls ist nach einem Bericht der Zeitung „La Repubblica“ billige Importware aus Spanien, Griechenland, Marokko und Tunesien. Zudem enthielten die Olivenöle oft Spuren von Schmieröl und Schimmelpilzgiften. Das Blatt beruft sich auf Ermittlungen von Zoll und Finanzpolizei. Der Liter Billigöl wird demnach für 25 Cent eingekauft und dann für drei bis vier Euro an den ahnungslosen Kunden gebracht. Der Umsatz mit der gepanschten Ware wird auf jährlich fünf Milliarden Euro geschätzt.
Erst kürzlich wurde in Italien ein schwungvoller Handel mit gefälschten Bio-Produkten aufgedeckt.
Berlin (lme) – Dänemark erhebt seit Anfang Oktober als erstes Land weltweit eine Steuer auf gesättigte Fette. Egal ob sie sich in Butter, Milch oder Pizza befinden – pro Kilo werden 16 Kronen (2,15 Euro) kassiert. Damit wird ein Paket Butter um 2,60 Kronen und ein Kilo Schweinehackfleisch um 1,30 Kronen teurer. Die Industrie spricht von einem Alptraum, wenn sie nur an den Verwaltungsaufwand denken würde. Die Gesundheitskommissionen frohlocken.
Ärzte und Ernährungswissenschaftler diskutieren überfällige Aktualisierung der Ernährungsempfehlungen (ugo) – Das Thema gesunde Ernährung ist in aller Munde – und heftig in der Kritik. Widersprüchliche Empfehlungen, dubiose „Experten“ und parallel dazu immer mehr ernährungsabhängige Erkrankungen: All das sind Dinge, die nicht nur Fachleute ärgern, sondern auch zunehmend den Verbrauchern unangenehm aufstoßen. Ein gesundheitspolitisch und -ökonomisch [...]
(ugo) – Es ist Zeit, den Fettarm-Mythos zu beenden! Diese Botschaft stammt nicht von irgendwem, sondern von den Professoren Walter Willett, Dariush Mozaffarian sowie Ronald Krauss. Sie gehören zur allerersten Riege der amerikanischen Ernährungsforscher, angesiedelt an der Harvard-Universität und am Oakland Research Institut, Berkeley, zwei der bedeutendsten Forschungsanstalten auf dem Gebiet der Ernährung in den USA.
(ugo) – In einer großen Studie zur “Frauengesundheit” (The Women´s Health Initiative, JAMA 2006) sollte eine sehr fettame Diät (weniger als 20 Prozent der Kalorien) die postmenopausalen Damen vor Darm- und Brustkrebs, Herz- und Hirninfarkt schützen. Der Versuch erwies sich als Mega-Flop, denn die erwünschten Ergebnisse wollten einfach nicht eintreten. Nach acht Jahren Magerkost waren [...]
(lme) – „Pommes“ gelten als „fett“ und wegen Acrylamid als „gefährlich“. In einem aktuellen Video nimmt der wissenschaftliche Leiter des EU.L.E (Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften) Udo Pollmer diese in Laienmedien transportierte Aussage kritisch unter die Lupe der Wissenschaft.
(ugo) – Tierisches Eiweiß, Fett und Cholesterin – für viele zählen Eier noch immer zu den Lebensmitteln, die nur selten auf dem Speiseplan stehen sollten. Dass die Frucht vor dem Ei nicht nur für Gesunde, sondern auch für Typ-2-Diabetiker unbegründet ist, zeigt eine neue Studie aus Australien (Pearce, KL et , Brit J Nutr 2010, online am 7.12.10). Dafür aßen 65 übergewichtige Typ-2-Diabetiker eine mäßig kalorienreduzierte, eiweißreiche Kost, die entweder zwei Eier (590 mg Cholesterin) täglich oder stattdessen 100 g mageres Fleisch (213 mg Cholesterin) enthielt.
(ugo) – Lange galten Omega-6-reiche Fette wie Sonnenblumen- oder Maiskeimöl und daraus hergestellte Margarinen als besonders gesund, weil sie cholesterinsenkend wirken. Dagegen galten gesättigte Fette, wie sie in Butter, Sahne, Kokos- und Rinderfett überwiegen, als besonders ungesund fürs Herz- und Gefäßsystem. Was viele nicht wissen: An eindeutigen Belegen für beide “Weisheiten” fehlt es bis heute.
London (lme) – Die Hoffnung vieler Verbraucher, ihre Gesundheit durch den Verzehr von teuren Bio-Lebensmitteln zu fördern, wurde jetzt von Wissenschaftlern der „London School of Hygiene & Tropical Medicine“ enttäuscht. Sie hatten 98.727 Publikationen aus dem Zeitraum Januar 1958 bis März 2010 ausgewertet. Dabei konnten sie nur zwölf Publikationen identifizieren, die sich mit einem ausreichenden wissenschaftlichen Niveau (peer-reviewed) mit der Fragestellung beschäftigten, ob der Verzehr von Biolebensmitteln die Gesundheit fördert. Diese Studien belegen durchweg keinerlei Gesundheitsvorteile. Allein eine Studie, deren Daten mit sehr vielen Fragezeichen zu versehen sind, gibt Hinweise auf eine mögliche reduzierte Häufigkeit von Ekzemen bei Kindern durch den konsequenten Verzehr von Bio-Milchprodukten.
Saarbrücken (ots) – Das Bundesernährungsministerium plant offenbar eine Neuordnung der mehrere Hunderttausend Tonnen umfassenden Nahrungsmittel-Notvorräte. Wie die “Saarbrücker Zeitung” (Dienstag) berichtet, werde derzeit geprüft, ob neben Getreide, Reis und Hülsenfrüchten künftig auch Nudeln, Mehl und Fertig-Gerichte für Krisenfälle eingelagert werden sollen. Hintergrund ist eine schnellere Versorgung der Bevölkerung im Katastrophenfall. Wegen der geringeren Lagerfähigkeit und [...]